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Namibia: Gesellschaftspolitische Erkundungen seit der Unabhängigkeit

Namibia: Gesellschaftspolitische Erkundungen seit der Unabhängigkeit

Kritische Analyse der Politik der SWAPO in Namibia als einer Befreiungsbewegung an der Macht und gesellschaftspolitische Erkundungen seit der Unabhängigkeit Namibias.
14073
978-3-9555810-9-1
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Titel: Namibia
Untertitel: Gesellschaftspolitische Erkundungen seit der Unabhängigkeit
Autor: Henning Melber
Verlag: Brandes & Apsel
Frankfurt, 2015
ISBN 9783955581091 / ISBN 978-3-9555810-9-1
Broschur, 16 x 24 cm, 216 Seiten

Beschreibung:

Ein Vierteljahrhundert nach der Unabhängigkeit Namibias erinnert nur noch wenig an die damalige gesellschaftliche Aufbruchsstimmung. Es gibt eine neue Mittelschicht, während die Gesichter der Armut und Marginalisierung weiterhin ein alltägliches Erscheinungsbild geblieben sind. Spuren sozialer Gerechtigkeit finden sich nur höchst selten unter den vermeintlichen Errungenschaften der neuen Gesellschaft Namibias, die in ihrem Wesensgehalt so neu gar nicht ist. Es ist eine Clique politisch Herrschender und mit ihnen verhandelter Nutznießer, die mit dem Unabhängigkeitstag sich selber und ihre Errungenschaften feiern. Sie nehmen solche Tage zum Anlaß staatliche Gelder auf obszön pompöse Rituale zu verschwenden, die den Nationalstolz zu einem Eliteprojekt haben verkommen lassen. Gefeiert wird der Pakt mit dem vermeintlich Überwundenen als angebliche Befreiung.

Henning Melbers Buch, Namibia: Gesellschaftspolitische Erkundungen seit der Unabhängigkeit, versucht eine kritische Sichtweise zu vermitteln, die Sichtweise eines am Unabhängigkeitsprozess und der nachkolonialen Entwicklung Beteiligten zu begründen und die inhaltliche Fortsetzung des 2003 erschienenen Sammelbandes Namibia. Grenzen nachkolonialer Emanzipation, dessen Beiträge thematisch bereits die Grenzen nachkolonialer Emanzipation behandelten. Diese Grenzen werden weiter ausgelotet. Damit wird ein kritischer Blickwinkel auf Namibia geworfen, das weithin ein positives Image besitzt und als Beispiel einer gelungenen Dekolonisierung gilt. In einer Nachbemerkung nennt Henning Melber sehr persönliche, biographisch geprägte Ursachen und Beweggründe um die von ihm präsentierten Perspektiven etwas transparenter zu machen.


Auszug aus diesem Buch: