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In Treue fest Südwest

In Treue fest Südwest

Von der Eroberung Namibias über die deutsche Fremdherrschaft bis zur Kolonialapologie der Gegenwart
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Untertitel: Eine ideologiekritische Dokumentation von der Eroberung Namibias über die deutsche Fremdherrschaft bis zur Kolonialapologie der Gegenwart
Herausgeber: Henning Melber
Reihe: Edition Südliches Afrika 19
Verlag: ISSA
Bonn, 1984
Broschur, 20x20 cm, 188 Seiten, zahlreiche sw-Fotos und Abbildungen


Vorwort:

Manchmal scheint es schwieriger und zeitraubender, aus Hunderten bereits veröffentlichter Bücher und Aufsätze eine weitere Publikation zusammenzustellen, als ein solches Buch selber zu schreiben. Das jedenfalls ist unser Gefühl nach Lektüre mehrerer tausend gedruckter Seiten, verfaßt im Laufe der vergangenen hundert Jahre.

Anfangs eher noch mit Spaß bei der Sache, zuletzt zunehmend zwanghaft, ist uns über der Beschäftigung mit dem Thema mittlerweile in unterschiedlichem Maße die notwendige Entfernung (eine Mischung aus Distanz und Nähe zugleich) weitgehend abhanden gekommen. Wir hoffen dennoch, mit der vorliegenden Auswahl jene Mischung gefunden zu haben, die in unserer ursprünglichen Absicht lag.


Aus dem Text:

[...] Angesichts der Tatsache, daß aus Anlaß der hundertjährigen Wiederkehr kolonialer Besitzergreifung Deutschlands eine ganze Reihe mehr oder weniger analysierender Publikationen — mit, wie angedeutet, doch recht unterschiedlichen Tendenzen und Ergebnissen — sich des Themas annehmen, wollten wir jedoch keine weitere Sekundäranalyse präsentieren.

"In Treue fest, Südwest" versucht, wie der Untertitel es verrät, die Ansprüche einer ideologiekritischen Dokumentation zu erfüllen. Einige wenige Vorbilder im Randbereich des von uns gewählten Themas gibt es bereits10. Diese wenigen Versuche um das Beispiel Namibia zu ergänzen, schien uns der geeignete Zeitpunkt.

Die Beschaffung des für ein solches Unterfangen notwendigen Materials war eine lösbare Aufgabe. Die deutsche Kolonialgeschichte in Namibia ist hinreichend und auf vielfältige Weise dokumentiert (vgl. hierzu die abschließenden Bemerkungen in diesem Buch von Werner Hillebrecht), die Perversitäten der kolonialen Betrachtungsweise einfach auszumachen, die ideoloischen Grundmuster leicht aufzuspüren. [...]