Katalog der aptierten deutschen Stempel in Südwestafrika ab 1915

Katalog der aptierten deutschen Stempel in Südwestafrika ab 1915. Aufstellung aller aptierten deutschen Stempel mit Beschreibung, Bewertung und Angaben zu den Verwendungszeiten.
Albert, Uwe; Koppe, Hans
13036
ab 19.08.22 (Ende Betriebsurlaub)
neu
19,00 € *

Titel: Katalog der aptierten deutschen Stempel in Südwestafrika ab 1915
Untertitel: Aufstellung aller aptierten deutschen Stempel mit Beschreibung, Bewertung und Angaben zu den Verwendungszeiten
Autoren: Uwe Albert; Hans Koppe
Sonderdruck der Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V.
Herausgegeber: Arbeitsgemeinschaft der Sammler deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V.
Berlin 2016
ISBN: keine
Broschur, 17 x 24 cm, 104 Seiten, zahlreiche sw- und Farbabbildungen

Über: Katalog der aptierten deutschen Stempel in Südwestafrika ab 1915

Im Laufe des Jahres 1915 übernahm die Südafrikanische Union in der Kolonie Deutsch-Südwestafrika die administrative Verwaltung. Für den zivilen, nun aber englischsprachigen Postverkehr fehlten geeignete Datumstempel. Daher bat der "Director of Posts & Telegraphs" in Windhuk im Schreiben vom 23.2.1916 alle Postagenturen im besetzten Südwestafrika um Angabe der vorhandenen Datumsstempel und Postsiegel (Anhang, Dokument 1). Im August 1916 fand man bei Grootfontein die gegen Kriegsende von Deutschen vergrabenen Poststempel.

Diese und die in Windhuk vorhandenen Stempel waren jedoch meist für eine Weiterverwendung nicht geeignet, denn sie enthielten oft das Wort „Deutsch". Auch hatte sich die Bezeichnung einiger Orte geändert. Aus Kostengründen verzichtete man auf die Herstellung neuer Stempel. Somit mussten die vorhandenen soliden Stahlstempel aus deutscher Zeit den neuen Bedingungen angepasst, aptiert werden. Bei diesem Arbeitsgang blieben häufig Stempelteile erhalten und ergaben mit den ergänzten Buchstaben manchmal ein unsymmetrisches Bild. Überraschend ist, dass manche dieser Provisorien über Jahrzehnte im postalischen Gebrauch blieben.

Schon früh entstand bei den Philatelisten das Interesse, im aptierten Stempel den Urstempel zu erkennen. Dafür bildete das sehr informative Werk von HERBERT BUSCH (1920) über die Poststempel der Unionspost von 1914-1919 eine Basis. Den großen Durchbruch erzielte DR. HERBERT GEWÄNDE (1954) durch die Anwendung technischer Methoden. 2012 hat DR. HANS JÜRGEN KlEPE einen umfassenden historischen Abriss über die Suche nach dem Ursprung der Stempel veröffentlicht. Dennoch verbleiben offene Fragen. So sind insbesondere nachverwendete Stempel mit deutschem Datumsblock, aber meist vollständig entfernter Inschrift noch nicht zugeordnet. Diese sind im Teil 2 aufgeführt.

Stempeldurchmesser, Buchstabengröße und die Position des Datums liefern Hinweise auf den Urstempel. Das Postarchiv in Johannesburg hat bisher die erbetene Einsicht in die aus Windhoek ausgelagerten Akten nicht zugelassen. Die hier gezeigten Abbildungen entsprechen nicht der Originalgröße. Sie sind den Veröffentlichungen von BUSCH, GEWÄNDE, dem Stempelkatalog der ARGE Deutscher Kolonialmarkensammler und dem Handbuch von PUTZEL entnommen. Angaben zur Art der Poststellen stammen von GOETZE und HOFFMANN-GlESECKE.

Inhalt: Katalog der aptierten deutschen Stempel in Südwestafrika ab 1915

Vorwort
Foreword (English)
Stempelformen
Ehemalige deutsche Stempel
Stempeländerungen Nr. 1-59
Aptierte, jedoch nicht verwendete Poststempel
Weitere Stempel mit deutschen Merkmalen Nr. 60-82
Stempel Nr. 61, 67, 73, 83, 84, 85
Quellen
Dokumente 1—5b, Übersetzung

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