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Wie ich Südwestafrika sah

Wie ich Südwestafrika sah

Reisetagebücher eines deutschen Geologen 1906-1908: 'Wie ich Südwestafrika sah'.
Hermann, Paul
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3-933117-20-8
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Titel: Wie ich Südwestafrika sah
Untertitel: Reisetagebücher eines deutschen Geologen 1906-1908
Autor: Paul Hermann
Genre: Südwestafrika-Memoiren
Verlag: Klaus Hess Verlag
Göttingen; Windhoek 2002
ISBN 3933117208 / ISBN 3-933117-20-8
Broschur, 15 x 21 cm, 147 Seiten, 12 sw-Abbildungen

Beschreibung:

In der Mitte der 1880er Jahre liegt der eigentliche Anfang der Reisetagebücher meines Vaters, da sein Onkel einer der ersten Siedler in der deutschen Kolonie war. Ernst-Ferdinand Hermann war ein begüterter Landwirt in Westpreußen gewesen, der seinen gesamten Besitz verkaufte, als seine Frau unerwartet starb. Seine unmündigen Söhne übergab er einer Kadettenanstalt und bewarb sich bei der Lüderitz-Gesellschaft. Von Angra Pequena (heute Lüderitzbucht) aus suchte er im Auftrag der Gesellschaft geeignete Plätze zur Viehhaltung. Die Briefe meines Großonkels, die ebenfalls auszugsweise wiedergegeben sind, zeugen von den Widrigkeiten und Unbilden, denen er damals ausgesetzt war. Er stand auf ziemlich verlorenem Posten. Nur Energie und Idealismus halfen, alles durchzustehen. Sein Schicksal war ein gewaltsamer Tod während der Aufstände der Hottentotten, die sein Lebenswerk vernichteten, seine Farm niederbrannten und seine großen Schafherden abschlachteten. Das Schicksal seines Onkels verband meinen Vater eng mit Südwestafrika. Er wollte dieses Land kennenlernen und für die Menschen dort tätig sein. So nahm er die Berufung der kaiserlichen Regierung an, als Geologe nach Südwestafrika zu gehen. Er hoffte, mit positiven Ergebnissen seiner Arbeit die Wasserversorgung weiter Landstriche des so dürren Landes sicherzustellen. Seine „Tagebücher eines Geologen" und die Briefe seines Onkels geben einen Einblick in die Vergangenheit Deutsch-Südwestafrikas. (aus dem Geleitwort der Tochter Paul Hermanns, Edeltraut Erdelt-Hermann)