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Dies ist Namibia

Dies ist Namibia

Dies ist ein gut fotografierter Namibia-Bildband mit gelungener Motivauswahl und einer ausführlichen landeskundlichen und geschichtlichen Einführung.
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Buchtitel: Dies ist Namibia
Autoren: Gerald Cubitt; Peter Joyce
Verlag: New Holland Publishers
2. Auflage, London 2000
ISBN 978-1-85974-567-0
Broschur, 21x28 cm, 158 Seiten, zahlreiche Farbfotos


Aus der Einführung:

Ein ausgedehntes und größtenteils ödes Land, erstreckt sich im Südwesten des südlichen afrikanischen Subkontinents. Während der Wendekreis des Steinbocks das Land durchschneidet, begrenzt es im Westen die 1500 Kilometer lange Atlantikküste, im Norden der Kunene und der Okawango, im Osten Botswana und im Süden und Südosten Südafrika.

Die im allgemeinen fast schnurgerade verlaufende Grenze schließt jedoch zwei Kuriositäten ein. Der Caprivizipfel ist ein langer, schmaler Landstreifen (482 Kilometer lang, zwischen 35 und 80 Kilometer breit), der sich im Nordosten tastend in östlicher Richtung zum Sambesi und dem Dreiländereck im Umkreis seiner Spitze ausstreckt.

Wenn in dem Städtchen Kazungulu die Staaten Sambia, Simbabwe und Botswana aufeinanderstoßen, trennt die kürzeste Landesgrenze der Welt - sie ist bloße 45 Meter lang - Simbabwe und Botswana. Den Caprivizipfel kann man als merkwürdiges Andenken an den Eifer verstehen, der sich im Zuge deutscher Expansionspolitik in der Konkurrenz zu England, Frankreich und Portugal äußerte, die west- und ostafrikanischen Besitzungen des Reiches durch einen 1500 Kilometer langen Korridor zu verbinden.

An einer unwirtlichen Küste ohne rechte natürliche Häfen, ist auch die Hafenstadt Walfischbai mit der sie umgebenden Bucht, ein Relikt der Kolonialzeit. 1878 annektierte die Britische Krone die geschützte Bucht, um sie 1884 der Kapkolonie anzugliedern. Die strategisch und wirtschaftlich bedeutende Enklave, die eine Fläche von 1124 Quadratkilometern bedeckt, gehörte, bis sie im März 1994 Namibia zugesprochen wurde, zu Südafrika. (...)


Auszug aus diesem Buch: