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Gold in Deutsch-Ostafrika

Gold in Deutsch-Ostafrika

Die Geschichte des Goldbergbaues in Deutsch-Ostafrika von 1901-1916.
Hetzer, Klaus-Friedrich
04-0124
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Titel: Gold in Deutsch-Ostafrika
Untertitel: Die Geschichte des Goldbergbaues in Deutsch-Ostafrika von 1901-1916
Autor: Klaus-Friedrich Hetzer
Reihe: Beiträge zur deutschen Kolonialgeschichte, Band 8
Verlag: Traditionsverband ehemaliger Schutz- und Überseetruppen
Greifenstein, 1995
Originalbroschur, 15x21 cm, 79 Seiten, 12 sw-Fotos, 1 Kartenskizze, 1 Faltkarte in Farbe

Beschreibung:

Kurz vor Ende des 19 Jahrhunderts hatte sich die innere Lage Deutsch-Ostafrikas konsolidiert. Die Besitzergreifung und Erschließung des Inneren schritt stetig voran. Die Araberaufstände waren beendet und der Sklavenjagd und dem Sklavenhandel war ein Ende bereitet worden. Auch die Raubzüge der Wahehe und Massai hörten unter dem Druck des Kaiserlichen Gouvernements allmählich auf. An Stelle der früheren Unsicherheit und Unruhe trat die für eine positive Entwicklung des Schutzgebietes erforderliche Ruhe ein, verbunden mit einem von allen Eingeborenen wohltuend empfundenen Landfrieden. Die afrikanische Bevölkerung hatte sich weitgehend beruhigt und konnte nun ohne Beeinträchtigung wieder ihre Schamben bestellen.

Auf den alten Karawanenstrassen war ein zunehmender Verkehr festzustellen und die Handelsgesellschafren nahmen in immer stärkerem Maße ihre Tätigkeit wieder auf. Durch die Einführung der Hüttensteuer wurden die Eingeborenen gezwungen, entweder mehr als nur für den eigenen Bedarf anzubauen und die Überschüsse zu verkaufen oder ihre Steuerschulden in Form von Arbeitsleistungen zu erbringen Die Lohngelder, welche nach Abzug der Steuerschuld übrig blieben, standen jetzt für den eigenen Verbrauch zur Verfügung und führten allmählich, zusammen mit den Erlösen aus der überschüssigen Nahrungsmittelproduktion, zu einem bescheidenen Wohlstand, der bisher durch die inneren Unruhen verhindert worden war.

Zudem wurde durch den Wegfall des vom Gouvernement verbotenen Hongo-Unwesens (Wegezoll) der Häuptlinge und Sultane eine weitere Erleichterung, vor allem eine Verbilligung des Transportwesens erreicht, was sich wohltuend auf den Handelsverkehr zwischen den einzelnen Landschafren bemerkbar machte. Auch innerhalb der Gouvemementsverwaltung war inzwischen eine wesentliche Änderung eingetreten. Gouverneur Eduard von Liebert (1896-1901) hatte seinen Posten nach langen Differenzen mit der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes verlassen und war wieder zum Heer zurückgetreten. Diese Entwicklung beünstigte auch die Entwicklung des Goldbergbaues, dessen Geschichte in Deutsch-Ostafrika von 1901-1916 hier beschrieben wird.


Auszug aus diesem Buch: