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Etoscha: Rhythmen einer afrikanischen Wildnis

Etoscha: Rhythmen einer afrikanischen Wildnis

Rhythmen einer afrikanischen Wildnis in herrlichen Bildern, begleitet von ausgesprochen gut beschriebenen Natureindrücken aus dem Naturparadies Etoscha.
du Plessìs, Claudia; du Plessìs, Wynand
11022
978-99916-63-15-9
neu

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29,95 €
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Buchtitel: Etoscha
Untertitel: Rhythmen einer afrikanischen Wildnis
Autoren: Claudia du Plessìs; Wynand du Plessìs
Verlag: Selbstverlag
2. Auflage, Swakopmund, Namibia 2007
ISBN 978-99916-63-15-9
Kartoneinband mit Schutzumschlag, 26x21 cm, 118 Seiten, durchgehend Farbfotos


Beschreibung:

Etoscha - ein großartiger Nationalpark in Namibia, ist geprägt durch extreme Gegensätze. Monatelange Hitze und Trockenheit bedeuten Überlebenskampf für die unzähligen Wildtiere. Der erlösende Regen spendet eine kurzlebige Fülle für die artenreiche Tierwelt.

Die Autoren lebten über zehn Jahre im Park, in denen sie als Wissenschaftler für den Naturschutz arbeiteten und als passionierte Naturfotografen die dramatischen Rhythmen dieser afrikanischen Wildnis dokumentierten. Mit brillanten Bildern und sachkundigen Texten ermöglichen sie den Lesern einen tiefen Einblick in das einzigartige Noturparadies Etoscha.


Es ist Mittag...

Stille liegt über dem Land, in der betäubenden Hitze scheinen alle Lebewesen den Atem anzuhalten. Durch Ferngläser beobachten wir winzige, dunkle Gestalten, die jenseits einer endlosen Ebene in der Luft zittern. Im Hintergrund verschwimmen Erde und Himmel wie Aquarellfarben ineinander, der Horizont löst sich in Nichts auf. In der Ferne glänzt es wie Wasser, aber die Gestalten bewegen sich im Zittertanz daran vorbei und auf uns zu.

Langsam kommen sie näher und werden größer, bis sie endlich klare Formen annehmen: Es sind Steppenzebras. Mit nickenden Köpfen ziehen sie in langen Reihen entlang uralter Tierpfade über eine weite, ebene Fläche: die Etoschapfanne, das Herzstück des Etoscha Nationalparks.

Im Norden Namibias gelegen umfasst sie 4.760 Quadratkilometer und ähnelt aus der Vogelperspektive einem gigantischen, nach Nordosten zeigenden Fußabdruck. Auf 110 Kilometern Länge und 60 Kilometern Breite gibt es in der Etoschapfanne nichts außer einer eineinhalb Meter mächtigen Sedimentschicht, die festem Silt- und Tongestein aufliegt.

In der Trockenzeit bricht der Pfannenboden in ein Mosaik aus Millionen von kleinen Tonblöcken auf, die mit feinen Salzkristallen überzogen sind und im gleißenden Sonnenlicht weiß erstrahlen. Größtenteils vegetationslos und flach, ist die Pfanne die ideale Bühne für Luftspiegelungen, die durch die Bewegung aufsteigender, warmer Luft entstehen, Vertrautes bis ins Unkenntliche verzerren und ferne Seen vortäuschen.

Das "weiße Meer", wie die Heikom Buschmänner, die ursprünglichen Bewohner Etoschas, die Etoschapfanne nennen, ist die meiste Zeit des Jahres trocken. Aber in guten Regenjahren sahen wir, wie sich die Pfanne in einen seichten, temporären See verwandelte, wie aus der Wüste eine Oase wurde. (...)


Auszug aus diesem Buch: