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Deutschlands Griff nach Übersee: Otto von Bismarcks Kolonialpolitik

Deutschlands Griff nach Übersee: Otto von Bismarcks Kolonialpolitik

Die Studie 'Deutschlands Griff nach Übersee' forscht nach den politischen Beweggründen Otto von Bismarcks für seine 1884 geänderte Kolonialpolitik.
50004
978-3-8428-9882-0
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Titel: Deutschlands Griff nach Übersee
Untertitel: Otto von Bismarcks Kolonialpolitik
Autor: Martin Werner
Verlag: Diplomica Verlag
Hamburg, 2014
ISBN 9783842898820 / ISBN 978-3-8428-9882-0
Broschur, 16 x 22 cm, 113 Seiten, 9 Abbildungen

Beschreibung:

Die Frage, warum Bismarck den entscheidenden Startschuss für die staatliche Übersee-Expansion Deutschlands gab, ist Gegenstand einer noch nicht beendeten Forschungskontroverse und beschäftigt Historiker nunmehr seit über 100 Jahren. Der Kanzler hatte das Reich nach dessen Gründung doch für „saturiert" erklärt und bis 1884 stets bekräftigt, wie wenig er von Kolonien generell hielt. Warum setzte er diese Grundüberzeugung, zumindest vorübergehend, dann doch außer Kraft? Ist seine beinahe schon pathologische Kolonialphobie gar einer neuen Kolonialphilie gewichen? Oder war die Kolonialpolitik für Otto von Bismarck, wie etwa seine viel gerühmte Sozialpolitik, einmal mehr nur ein Mittel zum Zweck der Festigung seiner Position und letztlich eine Machtfrage? Ziel dieser Studie ist es, auf diese Fragen eine Antwort zu geben und Licht in den Dschungel des komplexen Bismarckschen Motivgebäudes über das Für und Wider seiner Kolonialpolitik zu bringen.

Inhaltsverzeichnis: Deutschlands Griff nach Übersee. Otto von Bismarcks Kolonialpolitik

Einleitung
I. Eingrenzung fachwissenschaftlicher Begrifflichkeiten
1. Imperialismus - Semantische Entwicklung, Periodisierung und Definitionen
2. Kolonialismus - Kolonie, Kolonisation und Kolonialpolitik
II. Bismarcks Kolonialskepsis - Motive, Hintergründe und Stellungnahmen
1. Haushaltspolitik und die Ausweitung des parlamentarischen Exerzierfeldes
2. Mangelnde Infrastruktur und schwache Flotte
3. Die ökonomische Unrentabilität überseeischer Kolonien
4. Die Bevorzugung eines informellen Freihandelsexpansionismus
5. Europäischer Status Quo und französischer Revanchismus
III. Der koloniale Wendepunkt - Theorien und Erklärungsansätze für den Beginn staatlich-formeller Kolonialpolitik
1. Das Auswanderungsproblem und der Verlust nationaler Energie
2. Nationalprestige und Weltgeltungssucht...
3. Ökonomische Motive und die Wirtschaft als treibende Kraft
4. Sozialimperialismus als allumfassende Krisentherapie...
5. Der Druck der öffentlichen Meinung und die Reichstags wählen...
6. Die Kronprinzenthese und die Angst vor einem deutschen Kabinett Gladstone
7. Außenpolitische Konstellationen und die Berliner Westafrika-Konferenz
Resümee
Abbildungsverzeichnis
Literaturverzeichnis


Auszug aus diesem Buch: