Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

0 Artikel, 0,00 €
zum Warenkorb »

Your Shopping cart is empty.

 

Deutsche Arbeit am Njassa, Deutsch-Ostafrika

Deutsche Arbeit am Njassa, Deutsch-Ostafrika

Deutsche Arbeit am Njassa ist ein seltener Expeditionsbericht über eine Reise (1890) ins Kondeland in Deutsch-Ostafrika.
04-0129
gebraucht

sofort lieferbar

339,00 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Titel: Deutsche Arbeit am Njassa, Deutsch-Ostafrika
Autor: Alexander Merensky
Verlag: Evangelische Missionsgesellschaft
Berlin, 1894
Original-Leinenband, 14x21 cm, 368 Seiten, zahlreiche Stiche, 1 Faltkarte, Schrift: Fraktur

Zustand:

Sehr gut. Geringste Gebrauchsspuren. Exzellenter Originalzustand, hervorragendes Sammlerexemplar.
Selten.

Beschreibung:

Nach langen Jahren (1858-1882) als Missionar der Berliner Mission in Südafrika unternahm Alexander Merensky, ein intelligenter, afrikaerfahrener und führungsstarker Mann, als Missionsinspektor im Jahr 1890 eine damals noch risikoreiche Reise in die am nördlichen Ufer des Nyassa-Sees gelegene Region des Kondelandes, Teil der noch jungen Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Die Reise hatte den Charakter einer Expedition, deren Ziel die Neugründung der Missionsstationen Wangemannshöhe und Manow in diesem Gebiet waren. Der Reiz dieses seltenen und kompetenten Expeditionsbericht liegt in seiner Praxisbezogenheit, der genauen Beschreibung von Ereignissen, Begegnungen, Personen, der Ausrüstung und Landschaften. Interessant sind auch die zahlreichen Namensnennungen und die damit verknüpften Stahlstiche. Alexander Merensky schrieb im Vorwort seines Buches:

"Das Land im Norden des Njassa war bis vor kurzem wenig bekannt und wurde wenig beachtet. Nur drei Reisende, Thomson, Elton und Giraud, hatten es vor längerer Zeit in flüchtiger Eile durchzogen, und durch sie, sowie durch einige an den Grenzen des Landes wohnende englische Kaufleute und Missionare war es bekannt geworden, daß diese Gegend, was Großartigkeit des landschaftlichen Bildes, Schönheit und Fruchtbarkeit angeht, in Afrika kaum ihres gleichen findet. Durch das deutsch-englische Abkommen vom Jahre 1890 fiel dieses Gebiet in die deutsche Interessensphäre, und bald darauf entschlossen sich zwei deutsche evangelische Missionsgesellschaften, unter dem hier wohnenden Kondevolk ihre Arbeit anzufangen, wozu die zentrale Lage des Landes und die friedliche Art seiner Bewohner einluden. Im Jahre 1891 verließen die von diesen Gesellschaften, der Brüdergemeinde und der Berliner ältesten evangelischen Missionsgesellschaft, ausgerüsteten Expeditionen Deutschland und traten noch in demselben Jahre im Kondelande in die Arbeit ein.

Die Berliner Expedition stand unter des Verfassers Führung. Ihre Arbeiten sind durch Gottes Gnade mit Erfolg gekrönt worden. Nach Verlauf von drei Jahren finden wir jetzt an dem Nordende des Njassa 5 Missionsstationen mit 15 europäischen Arbeitern, Missionaren und Handwerkern. Jetzt sind die Augen des deutschen Volkes aufs neue durch Major von Wißmanns Vorgehen auf diese Gegenden hingelenkt worden. Die Militär-Station Langenburg ist am Nordende des Njassa gegründet, der Dampfer „Hermann von Wißmann" dient friedlichem Verkehr und trägt zur Unterdrückung des Sklavenhandels bei, und selbst der Gouverneur von Deutsch-Ostafrika hat das deutsche Gebiet am Njassa besucht. So werden die im vorliegenden Buche enthaltenen Mitteilungen über dieses Land und seine Bewohner nicht nur solchen, die mit Länder- und Völkerkunde sich beschäftigen, sondern auch weiteren Kreisen willkommen sein."

Inhalt: Deutsche Arbeit am Njassa, Deutsch-Ostafrika

Ein Blick auf die Kulturgeschichte Ostafrikas
Die neuere christliche Missionsthätigkeit in Ostafrika
Das Eintreten deutscher Missionsgesellschaften in die Arbeit in Deutsch-Ostafrika
Vorbereitungen
Das Vorgehen. Reise bis Mandala
Aufenthalt auf dem Schire-Hochland und Reise bis in das Kondeland
Kondeland uud Kondevolk
Kondeland und Kondevolk (Fortsetzung)
Gründung der Station Muakapalila oder Rungue durch die Missionare der Brüdergemeinde
Gründung der Station Wangemannshöh durch die Missionare der Berliner Missionsgesellschaft
Weiterer Fortgang der Anlegung von Wangenmannshöhe
Der Kampf mit dem Mbaßi
Merere
Weitere Entwickelung der Missionen im Kondelande. Gründung der Station Manow
Gründung der Station Muakareri
Gründung der Station Jkombe am Ufer des Njaßa
Die Ausgaben der Berliner Missionsgesellschaft für die Mission am Njaßa
Desgl. von der Brüdergemeinde
Die Bakinga und ihre Nachbaren
Die Gründung der Militär-Station Langenburg durch Major v. Wißmann
Rückreise
Instruktion für die Mitglieder der Missions-Expedition nach dem Njaßa-See
Zur Rechtschreibung
Gegenstände der Ausrüstung für die Berliner Missions-Expedition nach dem Njaßa
Tropen-Ausrüstung für Missionare in Deutsch-Ostafrika
Einige Bemerkungen über Natur und Behandlung des afrikanischen Malaria-Fiebers
Stammtafel der Häuptlinge der Banjakjußa
Einiges über die Kondesprache
Namen-Register


Auszug aus diesem Buch: