Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

0 Artikel, 0,00 €
zum Warenkorb »

Your Shopping cart is empty.

 

Der Atem des Jägers

Der Atem des Jägers

Meisterhafte Kriminalgeschichte von Deon Meyer über die Sonnen- und Schattenseiten Südafrikas
Meyer, Deon
26072
978-3-7466-2470-9
neu

sofort lieferbar

9,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Weitere Empfehlungen zu Der Atem des Jägers

Tod vor Morgengrauen

Tod vor Morgengrauen

9,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Das Herz des Jägers

Das Herz des Jägers

9,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Der traurige Polizist

Der traurige Polizist

9,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Weißer Schatten (CD-Hörbuch)

Weißer Schatten (CD-Hörbuch)

19,99 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
Weißer Schatten

Weißer Schatten

19,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Schwarz. Weiß. Tot.

Schwarz. Weiß. Tot.

8,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Autor: Deon Meyer
Übersetzung: Ulrich Hoffmann
Verlag: Aufbau Verlag
Berlin, 2009
ISBN: 978-3-7466-2470-9
Broschur, 11x19 cm, 428 Seiten


Beschreibung:

Entdecken Sie zwei Helden, die Sie niemals vergessen werden: Diese ungewöhnliche Kriminalgeschichte über die Sonnen- und Schattenseiten Südafrikas ist das Meisterwerk eines großen internationalen Thrillerautors.

Einst war Benny Griessel der beste Polizist Kapstadts, doch dann begann er zu trinken. Nun ist er am Ende. Einzig sein Chef glaubt noch an ihn und übergibt ihm den spektakulärsten Fall der letzten Jahre:

Ein Killer läuft durch die Stadt und tötet in Selbstjustiz Kinderschänder. Griessel weiß, dass diese Ermittlung seine letzte Chance ist. Er versucht, die Prostituierte Christine und ihr Kind als Lockvogel einzusetzen. Doch bald ahnt er, dass er diesem Fall nicht gewachsen ist. Denn plötzlich gerät er selbst ins Fadenkreuz eines Drogenbarons …


Über den Autoren:

Deon Meyer, Jahrgang 1958, gilt als einer der erfolgreichsten Krimiautoren Südafrikas. Er begann als Journalist zu schreiben und veröffentlichte 1994 seinen ersten Roman. "Das Herz des Jäger" wurde mit dem ATKV Prose Prize ausgezeichnet, einem begehrten südafrikanischen Literaturpreis. In den USA wurde der Roman zu den zehn besten Thrillern des Jahres ernannt.


Rezensionen:

Deutschlandfunk:
Eine beklemmende Geschichte über Selbstjustiz. ... hochspannend, brillant erzählt, mit einem raffinierten Plot und glaubwürdigen Portraits gebrochener Helden.

DeutschlandRadio:
Ein grandioser Thriller als realistisches Spiegelbild einer Gesellschaft im Umbruch.

Münchner Merkur:
.. ein vielschichtiges Geschehen voller Dramatik, in dem jeder Protagonist um die Bewältigung seines persönlichen Schicksals kämpft.

Vanity Fair:
Grandioser Thriller über Selbstjustiz in einem rechtsschwachen Raum.

Die Welt:
Komplex, rasant. Starkes Stück.
literatur-report.de:
Deon Meyer erzählt nicht nur großartige und bewegende Kriminalgeschichten, er schafft es auch, das ganze Panorama eines Landes zu erfassen. ... Das Meisterwerk eines großen internationalen Thrillerautors.

BÜCHER:
Viel Dramatik, eine frische, mit typischen Akzenten durchsetzte Sprache, authentische Dialoge und überraschende Verknüpfungen: Das zeichnet Meyers Handwerk aus. Nie lässt die Spannung nach.

afrikaroman.de:
Deon Meyer wächst mit jedem Roman – dieser ist erstklassig: eine 1A-Charakterstudie und ein sensationell spannender Thriller.

WDR:
Dieses Buch ist kompliziert und hochspannend. Nicht nur, weil die Handlung atemberaubend ist und weil man sich in die tragischen Charaktere einfach verlieben muss, sondern auch, weil es einen dazu bringt, das eigene Verständnis von Recht und Gerechtigkeit ständig zu hinterfragen.


Auszug:

Für Thobela Mpayipheli begann alles spät an einem Samstagnachmittag an einer Tankstelle in Cathcart. Pakamile saß hinter ihm, acht Jahre alt, gelangweilt und müde. Der lange Weg von Amersfoort lag hinter ihnen, sieben Stunden Fahrt. Als sie an der Tankstelle hielten, seufzte der Junge. »Noch ganze sechzig Kilometer?«
»Nur noch sechzig Kilometer«, sagte Thobela beruhigend. »Möchtest du etwas Kaltes trinken?«

»Nein, danke«, sagte der Junge und hob die Halbliter-Colaflasche, die zu seinen Füßen gelegen hatte. Sie war noch nicht leer.
Thobela hielt vor den Tanksäulen und stieg aus dem Bakkie. Kein Tankwart in Sicht. Er reckte und streckte sich, ein großer Schwarzer in Jeans, rotem Hemd und Laufschuhen. Er ging um den Wagen herum und überprüfte, daß die Motorräder auf der Ladefläche immer noch fest verzurrt waren – Pakamiles kleine KX 65 und seine große BMW.

Sie hatten am Wochenende gelernt, im Gelände zu fahren, ein offizieller Kurs durch Sand und Kies, Wasser, Hügel, Unebenheiten, Bachbetten und Täler. Er hatte gesehen, wie die Selbstsicherheit des Jungen von Stunde zu Stunde zunahm, die Begeisterung glühte heller mit jedem Ruf: »Sieh nur, Thobela, was ich kann!«
Sein Sohn …

Wo war der Tankwart?
An einer weiteren Tanksäule stand noch ein Wagen, ein weißer Polo – der Motor lief, aber es saß niemand im Wagen.
Eigenartig. Thobela rief: »Hallo!« Er sah eine Bewegung im Gebäude. Jetzt kamen sie wohl.
Er wandte sich um, wollte die Motorhaube des Bakkies öffnen, schaute zum Horizont im Westen, wo die Sonne unterging … Bald würde es dunkel. Da hörte er den ersten Schuß. Er donnerte durch die Stille des frühen Abends und Thobela zuckte erschrocken zusammen und ging instinktiv in die Knie.

»Pakamile!« rief er. »Runter!« Aber seine Worte wurden übertönt durch einen weiteren Schuß und noch einen, und dann sah er sie zur Tür herauslaufen – zwei Männer, Pistolen in Händen, einer trug eine weiße Plastiktüte, sein Blick war wild. Sie entdeckten ihn, schossen. Kugeln klatschten in die Tanksäule, in den Bakkie.

Er schrie, ein tiefes Röhren, dann sprang er hoch, riß die Autotür auf und hechtete hinein; er versuchte den Jungen vor den Kugeln zu schützen. Er spürte den kleinen Körper zittern. »Okay«, sagte er und hörte die Schüsse, das Blei flog über sie hinweg. Er hörte eine Wagentür zuknallen, dann eine weitere, schließlich Reifenquietschen. Er schaute auf – der Polo fuhr zur Straße. Noch ein Schuß.

Das Glas einer Werbetafel über ihm zerbarst und prasselte auf den Bakkie herunter. Dann waren sie auf der Straße, der Motor des Volkswagens jaulte, und er murmelte: »Es ist okay, okay«, und er spürte die Feuchtigkeit auf seiner Hand, und Pakamile hatte aufgehört zu zittern, und er sah das Blut auf dem Körper des Jungen und sagte: »Nein, Gott, nein.«

So begann es alles für Thobela Mpayipheli. […]