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Mission und Kolonialpolitik

Mission und Kolonialpolitik

Die Norddeutsche Missions-Gesellschaft an der Goldküste und Togo
Pabst, Martin
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Mission und Kolonialpolitik

Untertitel: Die Norddeutsche Missions-Gesellschaft an der Goldküste und Togo
Autor: Martin Pabst
Verlagsgemeinschaft Anarche
München, 1988
Halbledereinband, 16x21 cm, 645 Seiten, 6 Karten


Über das Buch:

Die vorliegende Dissertation möchte am Beispiel der Norddeutschen Missions-Gesellschaft die "Interdependenz" von christlicher Mission und Kolonialismus in ihren verschiedenen Dimensionen und historisch-politischen Auswirkungen untersuchen.

Hierbei soll gerade im Fall Togos versucht werden, einen Beitrag zur Schließung einer Lücke zu leisten; ist dieses Kolonialgebiet doch bisher in der Forschung eher unterrepräsentiert. Bewußt beschränkt sich die Untersuchung nicht auf das Arbeitsfeld der NMG in Togo, sondern schließt auch ihr Missionsgebiet an der benachbarten Goldküste ein. - Es ist auffällig, daß viele Arbeiten zu Aspekten deutscher Kolonialgeschichte die Situation in angrenzenden Kolonien kaum berücksichtigen, so auch die oben genannten Arbeiten zu Togo.

Gerade die Norddeutsche Missions-Gesellschaft bietet eine interessante Gelegenheit zu vergleichender Betrachtung, war sie doch in zwei benachbarten Kolonialgebieten unterschiedlicher Nationalität tätig, genauso wie die "Norddeutsche Mission", wie sie sich heute nennt, nun in den beiden Nachfolgestaaten Ghana und Togo arbeitet. Ein Ziel dieser Dissertation soll es sein, die jeweiligen Problemfelder möglichst gegenüberstellend, auch im gesamtafrikanischen Zusammenhang zu sehen, unterschiede und Gemeinsamkelten der kolonialen Situation, der Politik der Kolonialmächte usw. wie auch evtl. gegenseitige Einflüsse herauszuarbeiten.


Aus der Vorbemerkung:

Die Kolonialgeschichtsschreibung stand bis weit ins 20. Jh. unter dem "Primat der Außenpolitik". Die Geschichte des Erwerbs und der Ausdehnung von Kolonien, die Beziehungen zu konkurrierenden Kolonialmächten standen im Vordergrund; am inneren Geschehen einer Kolonie interessierte den Historiker zumeist das, was auch die Zeitgenossen bewegt hatte: militärische Auseinandersetzungen mit Eingeborenen sowie die wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung. Hierfür ist die erste wissenschaftliche Studie über die deutschen Kolonien, Zimmermanns "Geschichte der Deutschen Kolonialpolitik", ein Musterbeispiel. Die vielfältigen kolonialen Interessengruppen im Mutterland, politische und wirtschaftliche Einflüsse wie die komplexe, zumeist ebenfalls von divergierenden Interessengruppen geprägte Situation vor Ort und hierbei insbesondere die Gruppe der Eingeborenen traten als Forschungsgegenstand noch in den Hintergrund. Die deutsche Kolonialgeschichtsschreibung von 1919 bis 1945 wurde nachhaltig durch die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges für das Deutsche Reich beeinflußt:

Die Wegnahme der deutschen Kolonien und im Versailler Vertrag dafür aufgestellte Begründung, die Geschichte beweise Deutschlands Versagen auf den Gebiet der kolonialen Zivilisation, stellten die historische Forschung unter revisionistische Vorzeichen, wobei politische Bestrebungen im Sinne der Rückgewinnung der Kolonien einen erheblichen Einfluß ausübten. Ein interessantes Phänomen war in diesem Zusammenhang, daß durch die Konkurrenz der europäischen Mächte ungewollt erstmals international Kolonialgeschichte aus einem kritischen Blickwinkel betrachtet wurde, wenngleich die Kolonien der eigenen Nation jeweils ausgespart wurden. Die deutsche Kolonialgeschichtsschreibung stand nach 1945 wiederum unter besonderen Vorzeichen, nun allerdings in umgekehrter Richtung:

Einen weltpolitischen Rückzug des Teilstaates Bundesrepublik Deutschland entsprach ein weitgehendes Desinteresse an diesem Forschungsgegenstand. Ausnahmen, wie das schon vor 1945 begonnene Werk Percy Ernst Schramms über den deutschen Handel mit anderen Kontinenten bis zur Etablierung 2) kolonialer Besitzungen , bestätigten die Regel. Anfang der sechziger Jahre rückten die deutschen Kolonien auffallend deutlich in das Interesse der Geschichtsschreibung der DDR, eines anderen Teilstaates des Deutschen Reiches. Die zunehmende politische Auseinandersetzung mit der Bundesrepublik Deutschland in den selbständig werdenden Staaten der 'Dritten Welt' war dafür wohl der Auslöser, und die Aufzeigung von Parallelen zwischen den Kolonialismus des Deutschen Reiches vor 1914 und dem 'Neo-Kolonialismus' der Bundesrepublik Deutschland wurde hierbei besonders betont. Während im Zuge der Entkolonialisierung für Großbritannien, Frankreich, Belgien und die Niederlande die koloniale Vergangenheit bei den Beziehungen zu den unabhängigen Nachfolgestaaten vielfach unversehens zu einer politischen Belastung geworden war, so bemühte sich die DDR augenscheinlich, ihrem westlichen Nachbar im politischen und wirtschaftlichen Wettstreit in Übersee den Vorzug kolonialer Geschichtslosigkeit abzusprechen und gleichzeitig ihre eigene Haltung in Sinne einer radikalen Distanzierung von der kolonialen Vergangenheit dadurch deutlich abzugrenzen. Wie in der zeitgenössischen kolonialpolitischen Debatte standen dabei Fragen der Eingeborenen- und Wirtschaftspolitik im Vordergrund.

Der Kontinuität ihrer überseeischen Reiche entsprach bei den west- und südeuropäischen Kolonialmächten auch eine Kontinuität ihrer Kolonialgeschichtsschreibung. Dabei entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg auch wesentliche Werke über die deutsche Kolonialzeit. Deren Forschungsergebnisse wie jene aus der DDR fanden bei bundesdeutschen Autoren wenig Resonanz: Es folgte keine verstärkte Beschäftigung mit diesem Gegenstand. Das Thema 'Deutsche Kolonien' erlebte erst Ende der sechziger Jahre in der Bundesrepublik Deutschland eine Renaissance. Hier hatte sich die Forschungsperspektive bei der Beschäftigung mit dem Zweiten Deutschen Kaiserreich zunehmend auf die Interdependenz von Innen- und Außenpolitik verschoben; diese Problematik und die damit zusammenhängenden Fragen wurden Gegenstand jahrzehntelanger Diskussionen. Bereits 1930 hatte Eckart Kehr in seiner Studie "Schlachtflottenbau und Parteipolitik, 1894-1901" einen vor allem wirtschaftlich motivierten Primat der Innenpolitik im Bereich der Flottenpolitik formuliert, eine damals noch wenig beachtete These. Die Diskussion entzündete sich vor allem auch an den von ähnlichen Ausgangspunkten argumentierenden Werken des Hamburger Historikers Fritz Fischer über die 'Kriegsschuldfrage' bezüglich des Ersten Weltkrieges. In diesen Zusammenhang muß das 1969 erschienene, aufsehenerregende Buch des Bielefelder Historikers Hans-Ulrich Wehler "Bismarck und der Imperialismus" gestellt werden, in dem Bismarck ein "Sozialimperialismus unter dem Primat der Innenpolitik" zugeschrieben wurde; nach Wehlers Argumentation war der Erwerb deutscher Kolonien Ausdruck einer bürgerlichen Integrationsideologie.

Bei der Renaissance deutscher Kolonialgeschichtsschreibung spielte jedoch auch sicherlich die Forschung nach den Ursprüngen des Nationalsozialismus, auch in Zusammenhang mit der Frage eines deutschen Sonderweges, eine Rolle. So hatte zwar weniger in der Politik, dafür jedoch in der Propaganda des Dritten Reiches das Thema 'Deutsche Kolonien' eine Rolle gespielt, wobei koloniale Gestalten wie Carl Peters als ideologische Vorläufer herausgestellt worden waren. Insbesondere die Forschungskontroverse um Wehlers Thesen regte eine Fülle von Fallstudien an, die nun gerade die verschiedenen Interessengruppen in den deutschen Kolonien und in Zusammenhang damit auch die Rolle der deutschen Innenpolitik in den Blickwinkel rückten. Insbesondere Südwestafrika, Ostafrika und Kamerun wurden untersucht, während Togo und die pazifischen Kolonien unterrepräsentiert blieben. Manche Arbeiten wie z.B. jene von Bley bewegten sich in enger Nähe zu dem von den DDR-Autoren beschrittenen Weg. Die hundertjährige Wiederkehr des Gründungsdatums des deutschen Kolonialreiches regte in der Bundesrepublik Deutschland vor allem das Erscheinen von populärwissenschaftlicher Literatur an, die hier nicht näher aufgeführt werden soll; von den Veröffentlichungen mit wissenschaftlichem Anspruch sollen der systematische Überblick Gründers zu allen Aspekten der deutschen Kolonialgeschichte, daneben auch das weniger an die aktuelle Forschungsdiskussion anknüpfende, jedoch gründlich recherchierte und belegte Buch Steltzers genannt werden.

Auch in der DDR entstanden Veröffentlichungen zu diesem Ereignis. Neue Akzente erhielt die Kolonialgeschichtsschreibung in den siebziger Jahren durch 'peripherieorientierte' Ansätze. Die bisherigen Ansätze bei der Untersuchung des europäischen Imperialismus hatten, so unterschiedlich sie auch waren, die Ursachen des Phänomens primär in Entwicklungen in Europa gesehen; im Gegensatz dazu wurde nun auf bestimmte Kräfte, Strukturen und Eigengesetzlichkeiten in Übersee hingewiesen. Die Kolonialgeschichtsschreibung wurde durch diese Thesen überwiegend von einer eurozentrischen Betrachtungsweise weggeführt: Vorkoloniale Einflüsse sowie die Auswirkungen der Kolonialzeit auf die nachkoloniale Epoche wurden nun verstärkt miteinbezogen. Den kolonialen Auseinandersetzungen vor Ort und den beteiligten Interessengruppen wurde stärkere Beachtung geschenkt, vor allem wurde auch der Eingeborene nicht mehr nur in der Rolle des passiven Objektes, sei es als 'Nutznießer' oder als 'Opfer' gesehen, sondern als Handlungsträger in aktiver Wechselbeziehung zu den anderen Interessengruppen. Insbesondere afrikanische Historiker waren an dieser Entwicklung beteiligt, die sich mit ihrer eigenen Geschichte beschäftigten und dabei die große Spannweite afrikanischer Geschichte betonten, in der die Kolonialzeit einen nur kurzen, allerdings folgenschweren Abschnitt darstellte. Dadurch kam auch vergleichenden Studien der Kolonialpolitik verschiedener Mächte wie auch verschiedener Kolonialgebiete eine verstärkte Bedeutung zu. Ein erstes Ergebnis dieser eher peripherieorientierten Betrachtung dürfte wohl die Vielfalt kolonialer Wirklichkeit sein; sie bricht bisherige Schemata auf ('die deutsche Kolonialpolitik', 'die britische Kolonialpolitik' etc.) und legt neue Parallelen frei.

Verstärktes Interesse kam dabei in den letzten Jahren der Rolle der christlichen Missionen als koloniale Interessengruppen zu. Erste Fallstudien erschienen seit Anfang der siebziger Jahre, fortgeführt durch die drei grundlegenden Werke von Hammer, Bade und Gründer: Hammer zeigte den ideengeschichtlichen Zusammenhang zwischen christlicher Mission und Kolonialismus auf, Bade diskutierte die theoretischen Grundfragen dieses Verhältnisses am deutschen Beispiel im Kaiserreich, und Gründer untersuchte das "Beziehungsgeflecht" , wie er es nannte, in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen in den verschiedenen deutschen Schutzgebieten, wobei er reichhaltiges Quellenmaterial erschloß und zu systematisieren suchte. Der christlichen Mission wurde dabei ein größerer Stellenwert in der Imperialismusdiskussion, die bei weiten noch nicht abgeschlossen ist, zugesprochen. Während den Zeitgenossen die mögliche koloniale Funktion der christlichen Mission durchaus bewußt und Gegenstand von Kontroversen war, so war diese Perspektive in der historischen Forschung zwischenzeitlich zugunsten einer 'autonomen' Missionsgeschichtsschreibung - oft in Eigenregie der betreffenden Missionen entstanden und daher vielleicht auch mit einer geringeren Neigung zu dieser Perspektive behaftet - vernachlässigt.

Die vorliegende Dissertation möchte, was Themenstellung und -bearbeitung anbetrifft, die neueren Forschungsperspektiven berücksichtigen. Sie schließt sich dabei an den von Gründer aufgezeigten Weg an und soll am Beispiel der Norddeutschen Missions-Gesellschaft die "Interdependenz" von christlicher Mission und Kolonialismus "in ihren verschiedenen Dimensionen und historisch-politischen Auswirkungen" untersuchen.

Hierbei soll gerade im Fall Togos versucht werden, einen Beitrag zur Schließung einer Lücke zu leisten; ist dieses Kolonialgebiet doch bisher in der Forschung eher unterrepräsentiert. Zu den neueren Veröffentlichungen zählen die hervorragende Arbeit Knolls (eine Monographie zu sämtlichen Aspekten deutscher Kolonialverwaltung mit nur überblicksartiger Berücksichtigung der christlichen Missionen) sowie Adicks Bildungsstudie, die von pädagogischen und soziologischen Ansätzen ausgeht. Zu nennen sind ferner zwei unveröffentlichte Dissertationen: Tuakli untersuchte ebenfalls die Schulpolitik der NMG, Ahadji das Verhältnis zwischen den christlichen Missionen und der Kolonialverwaltung in Togo. Das Thema der letzteren Arbeit, wenngleich es weiter gefaßt ist, ähnelt demjenigen der vorliegenden Dissertation; sie baut jedoch auf einer sehr schmalen Quellen- und Literaturbasis auf und hat damit eher Oberblickscharakter. Bewußt beschränkt sich die Untersuchung nicht auf das Arbeitsfeld der NMG in Togo, sondern schließt auch ihr Missionsgebiet an der benachbarten Goldküste ein. - Es ist auffällig, daß viele Arbeiten zu Aspekten deutscher Kolonialgeschichte die Situation in angrenzenden Kolonien kaum berücksichtigen, so auch die oben genannten Arbeiten zu Togo.

Gerade die NMG bietet eine interessante Gelegenheit zu vergleichender Betrachtung, war sie doch in zwei benachbarten Kolonialgebieten unterschiedlicher Nationalität tätig, genauso wie die "Norddeutsche Mission", wie sie sich heute nennt, nun in den beiden Nachfolgestaaten Ghana und Togo arbeitet. Ein Ziel dieser Dissertation soll es sein, die jeweiligen Problemfelder möglichst gegenüberstellend, auch im gesamtafrikanischen Zusammenhang zu sehen, unterschiede und Gemeinsamkelten der kolonialen Situation, der Politik der Kolonialmächte usw. wie auch evtl. gegenseitige Einflüsse herauszuarbeiten. Allerdings muß dabei berücksichtigt werden, daß sich der Schwerpunkt des Missionsgebietes der NMG nach 1890 von der Goldküste sehr stark nach Togo verlagert hatte, da das Siedlungsgebiet des von ihr in erster Linie missionierten Ewe-Volkes durch die koloniale Grenzziehung hauptsächlich in das deutsche Territorium fiel.

Insofern war die NMG vor allem an der deutschen, weniger an der britischen Kolonialgeschichte beteiligt und spielte, etwa im Vergleich zur an der Goldküste wesentlich bedeutenderen Basler Mission, eine geringe Rolle in einem eher entlegenen Randgebiet. Die vorliegende Dissertation möchte das koloniale Spannungsverhältnis, in das die NMG bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges eingebunden war, möglichst quellennah erforschen und die Entwicklungen und Zusammenhänge, aber auch das Selbstverständnis der Beteiligten aufzeigen. Sie geht dabei primär nicht von einem theoretischen Ansatz aus, etwa im Sinn der Imperialismusdiskussion, wiewohl theoretische Forschungsergebnisse bei der Bewertung einfließen mögen. Die Arbeit ist insofern 'peripherieorientiert', als sie von den Entwicklungen vor Ort ausgeht, und zwar sowohl auf Seiten der NMG wie der Kolonial Verwaltungen. Selbstverständlich ist dies von den Entwicklungen im Deutschen Reich nicht zu trennen, standen doch Kolonial Verwaltung und in noch stärkerem Maße die Missionare der NMG unter den Direktiven des Mutterlandes, ganz abgesehen von allgemeinen politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Einflüssen im Deutschen Reich bzw. auch Großbritannien auf die Kolonial- und Missionspolitik, die nicht unberücksichtigt bleiben dürfen. Nicht diese jedoch, sondern die koloniale Situation und deren Problemfelder sollen im Brennpunkt der Arbeit stehen. [...]


Inhaltsverzeichnis:

Vorwort
1. Vorbemerkung
2. Überblick über die europäische Expansion in Afrika (insbesondere an der Goldküste und in Togo)
3. Überblick über die Völker und Sprachen in Togo und an der Goldküste
4. Entstehung und Entwicklung der Norddeutschen Missions-Gesellschaft (NMG)
5. Erörterung der grundlegenden Problemstellungen
5.1. 'Kolonialmission' oder 'Eingeborenenmission': Christliche Mission in Wechselbeziehung mit kolonialen Zielsetzungen
5.2. Die deutschen protestantischen Missionen und die neu entstandene koloniale Situation
5.3. Geschichtliche und geographische Rahmenbedingungen, Interessengruppen und Problemfelder im Arbeitsgebiet der NMG
6. Das Verhältnis der NMG zu weiteren christlichen Missionen und zum Islam
6.1. NMG und Basler Mission
6.1.1. Die Entwicklung in vorkolonialer Zeit
6.1.2. Kolonialer Einfluß und gegenseitige Abgrenzungsprobleme
6.1.3. Die Nord-Togo-Mission
6.2. NMG und katholische Mission
6.2.1. Die katholische Missionsbewegung im 19. Jh.
6.2.2. Die Konkurrenz mit der NMG an der Goldküste und in Togo
6.3. NMG und Islam
7. Die Stellung der NMG zu Regierung und nationalen Fragen
7.1. Die Haltung des Vorstandes
7.2. Die Haltung der Missionare vor Ort
7.3. Die direkte Konfrontation in Einzel fragen
7.3.1. Übernahme von Ämtern und Aufgaben
7.3.2. Annahme von Vergünstigungen
7.3.3. Unterstützung der Regierung in politischen Fragen
7.3.4. Verhalten bei Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Eingeborenen
7.3.5. Verhalten der NMG gegenüber Hißständen und Verfehlungen
8. Das Schulwesen der NMG
8.1. Entwicklung und Organisation
8.2. Die Heranführung der Eingeborenen an die Schule
8.3. Die Bildungsziele der verschiedenen Interessengruppen
8.3.1. NMG
8.3.2. Regierung
8.3.3. Kaufleute und Unternehmer
8.3.4. Eingeborene
8.4. Die Sprachenfrage
8.4.1. Sprachenpolitische Vorstellungen von Regierung und christlicher Mission
8.4.2. Exkurs: Die Entwicklung der Sprachenpolitik in den deutschen Kolonien
8.4.3. Die Auseinandersetzungen zwischen der NMG und der britischen bzw. deutschen Regierung
8.5. Die Arbeitserziehung
8.5.1. Die Vorstellungen der verschiedenen Interessengruppen
8.5.2. Die Behandlung der Frage an der Goldküste und in Togo
8.6. Die rechtliche Stellung der Missionsschulen
9. Die Stellung der NMG zu Landwirtschaft und Handel
9.1. Die Streitfrage europäische Plantagenwirtschaft oder eingeborene Landwirtschaft in den deutschen Kolonien
9.2. Die Auseinandersetzung der NMG mit der Deutschen Togo-Gesellschaft (DTG) und die Entwicklung an der Goldküste
9.3. Die Frage des Landerwerbes durch die NMG
9.4. Die Stellung der NMG zum Handel
10. Humanitäre Aktivitäten der NMG
10.1. Der Kampf gegen die Sklaverei
10.2. Der Kampf gegen die Alkoholeinfuhr
10.3. Ärztliche Mission
10.4. "Sittlichkeitsfrage" und Mischehen
11. Das Verhältnis der NMG zu den Eingeborenen
11.1. Die Stellung zur eingeborenen Kultur und Religion
11.2. Afrikanische Emanzipation
12. Schlußbetrachtung
Bibliographie
Anhang
Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen
Verzeichnis von Namen mit unterschiedlichen Schreibweisen
Verzeichnis von Umbenennungen
Karten
Stammbaum der Familie Vietor
Lebenslauf des Verfassers