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Nicht alles ist ein Zauberspiel

Nicht alles ist ein Zauberspiel

"Nicht alles ist ein Zauberspiel" ist die Geschichte einer verwirrten, modernen Frauenseele, die den Herausforderungen des Lebens fantasievoll und urkomisch begegnet.
Case, Dianne
26069
978-3-9810798-0-7
neu

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Autorin: Dianne Case
Übersetzung: Bettina Weiss
kalliope paperbacks
ISBN: 978-3-9810798-0-7
Heidelberg, 2006
Broschur, 11x19 cm, 214 Seiten


Beschreibung:

Für vieles gibt es eine Gebrauchsanweisung. Für das Leben mit seinen Tücken jedoch nicht. Zuweilen erfordert es eine Gratwanderung, wie Jennifer am eigenen Leib erfahren muss.

Ihre Schwester ist ihr ein Dorn im Auge, nicht nur weil sie die perfekte Größe 34 trägt, ihre Mutter besteht darauf, dass eine Frau ohne Mann kein ganzer Mensch sein kann, und sie selbst wird von wild wütenden Hormonschüben geplagt - und das nicht nur im Frühjahr.

Jennifer ist der Inbegriff einer verwirrten modernen Frauenseele, die den Herausforderungen des Lebens jedoch fantasievoll und urkomisch, manchmal auch auf groteske Weise, begegnet.


Über die Autorin:

Dianne Case wurde 1955 in Woodstock, Südafrika, geboren. Nach ihrem ersten Werk Albatross Winter (1980) erschienen Love, David (1986), 92 Queens Road (1991), Madam, This Is Annie (1996), What a Gentleman (1997), You Are a Winner! (1998) sowie Toasted Penis and Cheese (1999). Für ihre Bücher erhielt sie mehrere Auszeichnungen, zuletzt den Toronto South African Women for Women Award.

Neben dem Schreiben ist die Autorin im sozial-politischen Bereich aktiv. Sie engagiert sich für Projekte für Kinder alkoholkranker Mütter und leitet die Black Economic Empowerment Gruppe »Sekunjalo«. Dianne Case ist Mutter von drei erwachsenen Töchtern. Gegenwärtig lebt und arbeitet sie in Wynberg bei Kapstadt.


1. Kapitel:

Meine ganze Aufmerksamkeit gilt dem Phallus. Es handelt sich dabei um eine höchst ablenkende Obsession. Alles, was ich sehe oder berühre, lässt mich an einen Penis denken - an einen gesunden, sauberen, erigierten, glänzenden Penis, der mich geradewegs anschaut. Das Allerschlimmste daran ist, dass jeder Mann, dem ich auf der Straße begegne, in meiner Fantasie seine Genitalien gänzlich enthüllt hat.

Strenge Selbstkontrolle hilft mir da herzlich wenig. Jedes Mal, wenn ich mich in der Gesellschaft von Männern befinde, selbst von fremden, bin ich mir der allgegenwärtigen Penisse aufs Äußerste bewusst. Zum Beispiel gestern bei der Post, als ich meine Telefonrechnung bezahlen wollte. Der Beamte lächelte mich an und streifte meine Hand, nur kurz, ganz unbedacht, als er die Überweisung entgegennahm. [...]