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Mein Herz blieb in Afrika. Der Schicksalsweg einer jungen Frau vom township in die Freiheit

Mein Herz blieb in Afrika. Der Schicksalsweg einer jungen Frau vom township in die Freiheit

Antiquarischer Artikel
Mathabane, Miriam
07-0120
gebraucht

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Autorin: Miriam Mathabane
RM-Buch-und-Medien-Vertrieb
Rheda-Wiedenbrück; Gütersloh, 2000
Originalkartoneinband und –schutzumschlag, 14x22 cm, 310 Seiten


Zustand:

1 - 2. Neuwertig.


Inhalt:

»Vor weißen Männern mit behaarten Unterarmen habe ich immer noch Angst.« Miriam Mathabane bricht ihr Schweigen und erzählt in ergreifenden Bildern und mit einer aufrechten Stimme von ihrer Kindheit in Südafrika, einem Land, das sie nicht vergessen kann, das sie in ihren Träumen immer noch verfolgt. Plötzlich standen sie in der ärmlichen Baracke, die Miriam und ihre Familie ihr Zuhause nennen: weiße Männer in Uniform, in den Händen schwere Waffen. Mit ihren Lederstiefeln treten sie auf schwarze Kinderhände, Füße, Beine.

Nur wenige Minuten dauert der Spuk, dann sind die Soldaten wieder weg, mit ihnen Miriams Eltern: Verhaftet, für Tage ins Gefängnis geworfen - und niemand kann verstehen, warum. Seitdem ergreift Miriam die Flucht, sobald sie weiße Männer mit behaarten Unterarmen sieht. Vor den Lehrerinnen in der Schule kann sie nicht davonlaufen. Obwohl sie zu den besten Schülern gehört, bekommt sie täglich Schläge:

Weil ihre Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können,- weil sie kein Taschentuch bei sich trägt,- weil die Mutter, vom Vater geschlagen, nicht mehr in der Lage war, ihr die Fingernägel zu schneiden. Wenn eines der Kinder in der Schule ohnmächtig wird, müssen Miriam und ihre Freundinnen trommeln und den bösen Geist aus dem leblosen Körper der Mitschülerin vertreiben.

Unterdessen betet Miriams Mutter jeden Tag um Arbeit. Ihre Gebete werden erhört. Vom Pastor der Gemeinde ebenso wie von dem Gott, der in ihrer Vorstellung aussieht wie der Medizinmann ihres Volkes. Und Miriam schließt sich diesem Wunderglauben an, der Glück und Heilung verheißt. Als sie, selbst noch ein Kind, von einem, der vorgibt, sie vor den Schüssen auf der Straße retten zu wollen, vergewaltigt wird, betet auch sie: stündlich. Daß sie nicht schwanger ist. Daß sie dem Los ihrer Freundinnen entkommt. Daß sie ihren Traum leben kann ...

In Miriam Mathabanes Lebensgeschichte gewinnt ein Stück Südafrika Gestalt, wie es auf keiner politischen Landkarte zu finden ist. Miriam Mathabane wuchs als eines von sieben Kindern im Ghetto von Alexandria in der Nähe von Johannesburg zu den Zeiten der schlimmsten Apartheidsunruhen auf.

Ihr Bruder Johannes Mathabane, der aus Gründen politischer Verfolgung den Vornamen Mark angenommen und schon mehrere Bücher veröffentlicht hat, hat ihr geholfen, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Heute lebt Miriam Mathabane mit ihrem Sohn Sibusiso in Amerika.