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Kiswahili

Kiswahili

Eine Einführung in die Sprache Ostafrikas
VEM
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Untertitel: Eine Einführung in die Sprache Ostafrikas
Herausgeber: Vereinte Evangelische Mission
11. Auflage, Wuppertal 2006
Broschur, 21x29 cm, 147 Seiten, mit Textillustrationen


Vorstellung des Herausgebers:

Karibuni! Seien Sie willkommen! Wer die Sprache Ostafrikas lernen möchte, dem stellt sich zunächst einmal das große Hindernis entgegen, daß das Kiswahili keinerlei Ähnlichkeit mit europäischen Sprachen aufweist. Wir Europäer stöhnen anfangs über die ungewohnten Vokabeln und tun uns schwer, sie zu behalten.

Auf der anderen Seite aber ist Kiswahili eine sehr sinnvoll aufgebaute Sprache, nicht schwierig von der Aussprache her und läßt sich später, wenn Sie erst einmal einige wichtige Dinge beherrschen, selbst leicht weiterlernen. Diesem Zweck soll der vorliegende Sprachkurs dienen: eine Einführung zu geben in die grundlegende Grammatik, so daß Sie später darauf aufbauen können.

Dieser Sprachkurs basiert im wesentlichen auf dem viermonatigen Intensivkurs für kirchliche Mitarbeiter in Tanzania. Er ist jedoch gerade in den ersten 10 Lektionen stark gestrafft und überarbeitet worden, um denjenigen, die nur kurze Zeit zum Sprachstudium haben, einen Überblick über die Struktur und den Aufbau des Kiswahili zu geben und ihnen gleichzeitig praktische Kenntnisse zu vermitteln.

Die Lektionen sind so angelegt, daß Sie vom ersten Tage an fähig sind, sich mit Kiswahili sprechenden Menschen zu unterhalten. Eine zentrale Stellung nehmen deshalb in den Lektionen die Dialoge ein, in denen Ihnen die Grammatik und die Vokabeln im Sprechzusammenhang begegnen.

Sie lernen allgemein gebräuchliche Ausdrücke, und Ihre Ohren werden trainiert, gesprochenes Kiswahili zu hören und zu verstehen. Deshalb hören Sie den Dialog mehrmals an, ohne auf das geschriebene Wort zu sehen. Das ist sehr wichtig, aber auch schwierig für Sie, die Sie gewohnt sind, mehr vom Sehen (Lesen) als vom Hören zu lernen.

Aber Sprache ist Sprechen, deshalb ist es wichtig, zuerst die Ohren und die Zunge zu trainieren. Lesen ist zweitrangig. Von daher wird der Fortschritt in der Sprache stark von Ihrer Geduld beim Hören und Nachsprechen abhängen. Jede Lektion ist in zwei Teile aufgeteilt, das "kipindi cha kwanza" und das "kipindi cha pili"; in beiden Teilen geht es um neue Vokabeln und Grammatik.

Die Übungen ("mazoezi") nach jedem Abschnitt sollen dazu dienen, die Sprache so intensiv wie möglich zu gebrauchen. Verschiedene Grammatikmuster werden "gedrillt", damit Sie automatisch antworten können, ohne erst die Regeln zu bedenken. Am Ende jeder Lektion gibt es einige Übungen, mit denen Sie sich selbst testen können. Jeweils nach fünf Lektionen finden Sie einen sogenannten "Diagnostik-Test", mit dessen Hilfe der Lehrer erkennen soll, ob etwas in den vergangenen fünf Lektionen nicht genügend intensiv gelehrt oder geübt wurde.

Erläuterungen zur Grammatik finden sich selbstverständlich in jeder Lektion. Sie enthalten aber oft nur das Notwendigste. Sich die Mühe zu machen, die Sprache anderer Menschen kennenzulernen, heißt auch, diese Menschen zu lieben und sie in ihrer anderen Kultur ernstzunehmen, Aber von dieser Mühe profitieren Sie letzten Endes selbst. Haben Sie Freude an Ihrem Kurs und, wenn möglich, lachen Sie über Ihre Fehler. Niemand ist perfekt, und Übung macht den Meister. Es wird harte Arbeit werden, aber es wird auch Freude machen.

Also: Karibuni! Tuanze! Laßt uns anfangen!