09.08.2013

Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG)

Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) wurde 1900 in Berlin gegründet war mit dem Bau der Otavi-Bahn und der Kupferförderung- und verhüttung in Südwestafrika beauftragt.

Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) wurde 1900 in Berlin gegründet war mit dem Bau der Otavi-Bahn und der Kupferförderung- und verhüttung in Südwestafrika beauftragt.

Direktionsgebäude der Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) in Otavi, um 1908.

Direktionsgebäude der Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) in Otavi, um 1908.

Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) wurde 1900 in Berlin gegründet war mit dem Bau der Otavi-Bahn und der Kupferförderung- und verhüttung in Südwestafrika beauftragt.

Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) wurde, maßgeblich auf das Betreiben von Dr. Julius Scharlach, Gründer der South West Africa Company, im Jahr 1900 in Berlin gegründet. Eigentümer war ein Konsortium von Banken, Unternehmern und Dr. Julius Scharlach selbst. Aufgabe der Gesellschaft war es, im Auftrag der South West Africa Company, eine Eisenbahn in Deutsch-Südwestafrika zu realisieren, die die Hafenstadt Swakopmund mit der Minenstadt Tsumeb im Norden der deutschen Kolonie, verbinden und das dort zu fördernde Kupfererz verhütten und das Rohkupfer zur Verschiffung abtransportieren sollte. Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) ging 1904 zur weiteren Mittelbeschaffung an die Londoner Börse und stellte den Bau der sogenannten Otavi-Bahn, die Swakopmund mit Tsumeb über eine Länge von 567 km verband, im März 1906 fertig. Die Strecke ging am 12.11.1906, unter der Leitung der OMEG, in Betrieb. Die Gesellschaft betrieb auch eine von der Otavi-Bahn abzweigende Strecke (Otavi-Grootfontein) die 1908 fertiggestellt wurde. Nach der Verstaatlichung der Strecke unterhielt sie, nun als Pächterin, weiterhin den Betrieb. Die Gesellschaft organisierte den vollständigen Ablauf des Minenbetriebs in Groß-Otavi, Klein- Otavi, Guchab und Tsumeb, organisierte die Anwerbung von Bergleuten in Deutschland und einheimischer Hilfskräfte und, neben dem kontinuierlichen technischen Ausbau der Kupfermine, auch den sämtlicher Anlagen zur Versorgung und Unterbringung der Mitarbeiter. Nach 1919, unter der Mandatsverwaltung Südafrikas, setzte die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) ihre Tätigkeit fort, verlor aber, nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, ihre Anlagen, Grundstücke und Gebäude in Südwestafrika durch Beschlagnahmung. Ihr letzter Direktor war Gustav Adolf Schatz, der 1947, als die beschlagnahmten Sachwerte entschädigungslos verkauft wurden, in den Ruhestand ging. Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) existierte bis 1976 unter ihrem ursprünglichen Namen und ist seitdem, unter wechselnden Namen und Beteiligungen, im internationalen Geschäft mit mineralischen Rohstoffen tätig.

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