Jagen in Namibia, von Kai-Uwe Denker

Jagen in Namibia, von Kai-Uwe Denker. Selbstverlag. Windhoek, Namibia 1994. ISBN 991630406 / ISBN 9916-30-40-6

Jagen in Namibia, von Kai-Uwe Denker. Selbstverlag. Windhoek, Namibia 1994. ISBN 991630406 / ISBN 9916-30-40-6

Dies ist eine Collage der Illustrationen von Helge Denker, die in dem Jagdbuch 'Jagen in Namibia' enthalten sind. Geschrieben von seinem Bruder Kai Uwe Denker, ist dies noch immer ein Standardwerk für die Jagd in Namibia.

Dies ist eine Collage der Illustrationen von Helge Denker, die in dem Jagdbuch 'Jagen in Namibia' enthalten sind. Geschrieben von seinem Bruder Kai Uwe Denker, ist dies noch immer ein Standardwerk für die Jagd in Namibia.

"Für einen Jäger ist das Erleben des "Drum-herum" der Jagd ebenso wichtig wie das Beutemachen. Aus diesem Grunde stellen Jäger unterschiedlichen Wildarten in unterschiedlichen Regionen nach - das Erleben immer neuer Eindrücke, gegeben durch die Verschiedenartigkeit nicht nur der Wildarten, sondern auch der von ihnen bevorzugten Biotope und damit zusammenhängend völlig unterschiedlichen Jagdarten und Anforderungen, machen den besonderen Reiz aus.", betont Kai-Uwe Denker in der Einleitung zu seinem ersten Buch, dem Klassiker Jagen in Namibia.

Kai Uwe Denker  Helge Denker  

Landschaftsformen, Jagdgebiete und Wildarten Namibias

Die Jagdausübung findet in Namibia überwiegend auf privatem Farmland statt. Meist handelt es sich um extensive Viehzuchtbetriebe (Rinder, Ziegen, Schafe). Nur im Norden, im Gebiet Otavi-Grootfontein, wird in beschränktem Maße Ackerbau betrieben. Vermehrt werden inzwischen auch reine Jagdfarmen betrieben. Die Farmen sind meist mit Viehzäunen eingezäunt und unterteilt. Diese Viehzäune stellen für das Wild kein Hindernis dar. Kudus. Elands und Giraffen überspringen die Zäune, die anderen Wildarten kriechen darunter hindurch. Das offene Farmland in Namibia ist echte, freie Wildbahn. Auf vielen Farmen sind Staudämme zur Wasserversorgung und für das Vieh angelegt worden. Diese Dämme locken natürlich viel Wild und eine reiche Vogelwelt an. Die gesamte Namibwüste dagegen, sowie die nördlichen und nordöstlichen Landesteile sind offenes Staatsland. Teilweise werden diese Gebiete an Safariunternehmen zur Jagdausübung vergeben. Das zentrale Hochland Namibias kann als das jagdlich vielseitigste bezeichnet werden. Hierher reisen die meisten Trophäenjäger zu einem ersten Besuch, hier kommen die meisten der typischen Wildarten vor. Zunächst kann hier großräumig das nahe dem internationalen Flughafen gelegene Gebiet, Seeis - Omitara - Steinhausen und angrenzende Gebiete mit ähnlicher Landschaftsform genannt werden. Es handelt sich um wechselnde Dornbusch- und Savannenlandschaft, durchzogen von einzelnen Bergzügen. Das Gelände ist in seiner typischsten Form leicht gewellt, wobei die Höhenzüge mit Dornbusch bewachsen, und die Täler offene Grasomurambas mit mehr oder weniger Busch (viel Fahlbusch) und vereinzelten Kameldornbäumen sind. Nach Osten geht dieses Gelände in offenere Kameldornsavanne, nach Nordosten in Dickbusch, nach Süden in trockenere Kalaharilandschaft und nach Westen in Bergland über. Am vielseitigsten und größten ist der Wildbestand dort, wo Dickbusch und Flächen zu etwa gleichen Teilen existieren. Das Wild verbringt den Tag in den Dickichten und zieht am Abend auf die Flächen. Hartebeest, Oryx, Kudu, Springbock, Warzenschwein, Steinböckchen, Ducker und Gepard sind die typischen Wildarten und kommen teilweise in großer Zahl vor. Die Landschaft ist idyllisch und angenehm. Der westliche Teil des Zentralen Hochlandes wird vor allem vom jagdlich sehr interessanten Khomas Hochland eingenommen. Das Khomas Hochland ist ein Faltengebirge, dessen Charakter nicht in bizarren Formationen, sondern in einem unübersichtlichen Wirrwarr von Tälern, Schluchten und Einschnitten in einem eher sanften Gebirgs-gelände besteht. Es hat eine eigene faszinierende Wildheit, besonders der herbe westlichere Teil. Östlich der Teerstraße Windhoek-Okahandja erstreckt sich ein vergleichbares Ge-birgsgelände im und um das Einzugsgebiet des Swakop-Trockenflusses. Wildarten sind vor allem Kudu, Oryx, Warzenschwein, Bergzebra, Leopard und Gepard. Die Jagd ist sehr reizvoll, teilweise ist gute Kondition erforderlich. Der nördliche Teil des Zentralen Hochlandes, die Gegenden Hochfeld, Okahandja, Otjiwarongo, ist durch mehr oder weniger dichten Busch gekennzeichnet. Wildarten dieser Gebiete sind vor allem Kudu, Oryx, Warzenschwein, Steinböckchen und Ducker, im Bereich ab und nördlich Otjiwarongo auch Eland. In den Gebieten Otavi-Tsumeb-Grootfontein ist die Wilddichte teilweise geringer, doch gibt es sehr gute Elandbestände, Giraffen und zum Teil gute Keiler und Kudus. Der landschaftliche Reiz wird vielfach durch geringe Sicht eingeschränkt, doch hat dieses Buschland eine eigene, geheimnisvolle Atmosphäre. Der westliche und nordwestliche Teil des Landes, die Gegenden Omaruru, Kalkfeld, Wilhelmstal haben einen trockeneren Charakter. Landschaftlich reizvoll ist es besonders entlang der breiten Trockenflüsse mit großen Bäumen, sowie in der Umgebung von Bergkuppen und Gebirgszügen. Wildarten sind vor allem Kudu, Oryx, Warzenschwein, Steinböckchen, Dick-Dick, Ducker, Gepard, stellenweise auch Springbock. In der Gegend Kamanjab-Outjo, sowie auf etlichen Farmen, die an den Etoscha Nationalpark grenzen, kommt eine größere Artenvielfalt und auch aus dem Park wechselndes Raubwild vor. Neben den allgemein vorkommenden Wildarten Oryx, Kudu, Warzenschwein, gibt es teilweise Eland, Steppenzebra, Streifengnu, Löwe, Tüpfelhyäne, Giraffe und Dick-Dick. Erheblich weniger Jäger reisen in den Süden des Landes oder in die Namibrandgebiete. [...]

Dies ist ein Auszug aus dem Buch: Jagen in Namibia, von Kai-Uwe Denker.

Buchtitel: Jagen in Namibia
Autor: Kai-Uwe Denker
Illustration: Helge Denker
Selbstverlag
Windhoek, Namibia 1994
ISBN 991630406 / ISBN 9916-30-40-6
Kartoneinband, 22 x 30 cm, 127 Seiten, zahlreiche Farb- und sw-Illustrationen

Denker, Kai-Uwe und Denker, Helge im Namibiana-Buchangebot

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