Dies ist Namibia, von Gerald Cubitt und Peter Joyce

Dies ist Namibia (Gerald Cubitt; Peter Joyce) Verlag: Randomhouse Struik, Travel and Heritage, London 2014. ISBN 9781928213109 / ISBN 978-1-928213-10-9

Dies ist Namibia (Gerald Cubitt; Peter Joyce) Verlag: Randomhouse Struik, Travel and Heritage, London 2014. ISBN 9781928213109 / ISBN 978-1-928213-10-9

Dies ist Namibia, von Gerald Cubitt und Peter Joyce.

Dies ist Namibia, von Gerald Cubitt und Peter Joyce.

In Dies ist Namibia finden Sie ein gutgeschriebenes Porträt Namibias von Gerald Cubitt und Peter Joyce. Namibia, ein ausgedehntes und größtenteils ödes Land, erstreckt sich im Südwesten des südlichen afrikanischen Subkontinents.

Gerald Cubitt  Peter Joyce  

Namibia ist ein Land der Einsamkeit, ferner Horizonte, arider Wüsten und zerklüfteter Gebirge, unvergeßlich in seiner öden, spröden Schönheit, unwirtlich in der Unerbittlichkeit seines Klimas und der Landschaft. Auch wenn sich viele Landstriche als erstaunlich fruchtbar erweisen, wird die Dürre bei den seltenen Niederschlägen zur Norm, und in zahlreichen Gebieten gedeihen nur die widerstandsfähigsten Pflanzen und Tiere.

Die Natur Namibias

Unterteilt man grob die geographischen Regionen Namibias, so lassen sich drei deutliche Gebiete unterscheiden. Das Rückgrat des Landes bildet das sich von der Süd- zur Nordgrenze erstreckende Binnenhochland, an das sich zu beiden Seiten eine Wüste anschließt: im Osten die Kalahari, im Westen die Namib. Die lange, schmale Namib - die älteste Wüste der Welt - dehnt sich vom Oranje fast 2000 Kilometer nach Norden bis jenseits des Kunene aus, während sie durchschnittlich 150 Kilometer weit ins Landesinnere vordringt. Das Gelände steigt hier steil 1000 Meter bis zum Rand des Hochlands an. Die Wüste hat viele Gesichter. Im Süden gibt sie sich als Sandmeer mit zahlreichen, gewaltigen Wanderdünen, manche 30 Kilometer lang und fast 250 Meter hoch. Zwischen ihnen befinden sich infolge der Versuche sporadischer  fließender Flüsse, zum Meer vorzustoßen, gelegentliche Salzpfannen oder Schlammzonen. Auch unterirdische Flüsse, die man an dem erfreulichen Grün der Flußbetten erkennt, durchkreuzen diese Einöde. Weiter im Norden breitet sich das härtere Gelände einer Ebene mit granitenen Inselbergen aus, deren Felssohle tiefe Schluchten durchfurchen. Das Hochland. Östlich des Küstengürtels der Namib dehnt sich das Hartveld des Binnenhochlands aus, eines 900 bis fast 2 000 Meter hohen Tafellandes. Geophysische Vielfalt kennzeichnet dieses Gebiet: von Bäumen und Sträuchern durchsetzte Grasfluren wechseln sich mit sandigen Tälern, sanften Hügellandschaften, imposanten Massiven und zerklüfteten Gipfeln ab. Besonders eindrucksvolle Gebirge gruppieren sich um Windhoek: die Auasberge (mit dem 2482 Meter hohen Moltkeblick, nach dem Brandberg der zweithöchste Gipfel des Landes), das Khomas-Hochland, Onjati, das Erosgebirge u.a. bilden gemeinsam die höchste, nach allen Windrichtungen abfallende Wasserscheide im Inland. Im Süden bestimmt das bemerkenswerteste Naturwunder des Binnenhochlands das Landschaftsbild: der 161 Kilometer lange Fischfluß-Canyon. Im Norden gibt sich das Binnenhochland völlig anders, da sich hier größtenteils eine riesige Schwemmebene ausbreitet. Diese wurde vom Okawango und anderen, aus Angola nach Süden fließenden Flüssen gebildet, die das Sumpfgebiet Nordbotswanas und das gewaltige, flache Becken der Etoschapfanne speisen. Jetzt steigt das im allgemeinen wasserreiche Hochland, das sich auch guter Weidebedingungen erfreut, von 900 bis 1200 Meter an. Dank der verhältnismäßig hohen Niederschläge und der nahrhaften Pflanzendecke züchtet man hier Karakulschafe, wobei sich der Norden des Gebiets besonders zu Ackerbau, Rinderzucht und Milchwirtschaft eignet, und das Binnenhochland so das geographische und wirtschaftliche Herz des Landes bildet. Die Kalahari, die zum gewaltigen Binnenhochland des südlichen Afrikas gehört, breitet sich nicht nur mehr als 1,2 Millionen Quadratkilometer über den größten Teil Botswanas, sondern selbst bis nach Simbabwe, Sambia und Angola aus. Über die Ostgrenze des Landes dringt sie aber auch im Norden ca. 400 Kilometer und im Süden 80 Kilometer nach Namibia vor. Zwar bezeichnet man die Kalahari wegen ihres porösen, sandigen Bodens, in dem oberirdisches Wasser schnell versickert, im allgemeinen als Wüste, doch handelt es sich tatsächlich um eine lebenbeherbergende Wildnis, in deren spärlich bewachsenen Ebenen zahlreiches Wild und anderes Getier beheimatet ist.

Das Klima in Namibia

Das Klima bezeichnet man als "kontinental tropisch", auch wenn in diesem heißen, vorwiegend dürren Land alle gängigen Vorstellungen von schwüler Üppigkeit enttäuscht werden. Die geringen Niederschläge kommen im gesamten Gebiet während der Sommermonate (November bis Februar) vor, allerdings bildet der äußerste Südwesten die Ausnahme, da man hier im Winter gelegentliche, unbedeutende Regenschauer, sowie noch selteneren Schneefall verzeichnet. Zwar fallen im Jahresmittel 250 Millimeter Niederschlag, doch liegt das Jahresmittel am Unterlauf des Oranje und in der Namib unter 100 Millimetern - oft sind die Niederschläge noch wesentlich geringer. Die Dünenlandschaft der Wüste ist unvermittelten, schweren Regengüssen und Überschwemmungen ausgesetzt, aber diese Verhältnisse sind zeitlich und räumlich begrenzt und dazu unbeständig, so daß manche Gebiete jahrelang niederschlagslos bleiben. Günstigere Bedingungen herrschen in dieser Hinsicht in den mittleren, den nördlichen, doch besonders den nordöstlichen Landstrichen, wo vornehmlich der Nord- und der Nordostwind in guten Regenjahren das Jahresmittel auf ganze 660 Millimeter Niederschlag erhöht. Doch auch diese Daten können trügen. Von den regelmäßigen Niederschlägen im nördlichen Ovamboland abgesehen, sind die Niederschläge Namibias äußerst unzuverlässig. Dagegen können einige der trockneren Striche mit einem einzigen Wolkenbruch das errechnete Jahresmittel verzeichnen oder bei weitem überschreiten. So verdoppelte sich beispielsweise 1960 bei Uhlenhorst das Jahresmittel von 250 Millimetern innerhalb von zwölf Stunden, so daß auf einer Reihe Farmen der Umgebung Wild und Haustiere ertranken. Zudem wird die Höhe der gemessenen Niederschläge - ganz abgesehen von ihrer Unregelmäßigkeit - durch die Tatsache beeinträchtigt, daß sie in der heißesten Zeit fallen und daher starker Verdunstung ausgesetzt sind. Obwohl Unterschiede zwischen den Gebieten vorkommen, liegen die Temperaturen im allgemeinen unter denen anderer Erdteile dieser Breite. Die Wechselwirkung zwischen dem emporwallenden, kalten Benguelastrom und dem südatlantischen Hochdrucksystem bedingt das Klima des ariden, häufig kühlen und nebligen Küstenstreifens, der im Jahresmittel bloße 16°C verzeichnet, während im Binnenhochland das Jahresmittel zwischen 19°C und 22°C schwankt. Da es sich hier jedoch um Durchschnittstemperaturen handelt, sagen diese wenig über die Witterungsverhältnisse aus, denen man zu einem bestimmten Zeitpunkt selbst ausgesetzt sein mag. Während des oft außergewöhnlich heißen Hochsommers steigt die Temperatur auf 40°C an. Noch heißer wird es im Norden, doch in der erbarmungslosen Namib erlebt man sogar 50°C. […]

Dies ist ein Auszug aus dem Buch: Dies ist Namibia, von Gerald Cubitt und Peter Joyce.

Buchtitel: Dies ist Namibia
Autoren: Gerald Cubitt; Peter Joyce
Verlag: Randomhouse Struik
Imprint: Travel and Heritage
3. Auflage, London 2014
ISBN 9781928213109 / ISBN 978-1-928213-10-9
Broschur, 21x28 cm, 144 Seiten, zahlreiche Farbfotos

Cubitt, Gerald und Joyce, Peter im Namibiana-Buchangebot

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