Südafrika. Lesotho und eSwatini (Stefan Loose), von McCreal, Mithembu-Salter, Pinchuck, Donald Reid

Südafrika: Lesotho und Swasiland Stefan Loose Travel Handbuch, DuMont Reiseverlag, 6. Auflage, Berlin 2018. ISBN 9783770178834 / ISBN 978-3-7701-7883-4

Südafrika: Lesotho und Swasiland Stefan Loose Travel Handbuch, DuMont Reiseverlag, 6. Auflage, Berlin 2018. ISBN 9783770178834 / ISBN 978-3-7701-7883-4

Südafrika. Lesotho und Swasiland (Stefan Loose): DuMont Reiseverlag; 5. Auflage, Berlin 2015; ISBN 978377016755 / ISBN 978-3-7701-6755-5

Südafrika. Lesotho und Swasiland (Stefan Loose): DuMont Reiseverlag; 5. Auflage, Berlin 2015; ISBN 978377016755 / ISBN 978-3-7701-6755-5

Stefan Loose Travel Handbuch Südafrika, 2015 (ISBN 978377016755 / ISBN 978-3-7701-6755-5)

Stefan Loose Travel Handbuch Südafrika, 2015 (ISBN 978377016755 / ISBN 978-3-7701-6755-5)

Das umfassend recherchierte Stefan Loose Travel Handbuch Südafrika: Lesotho und eSwatini basiert auf einer Vorlage des englischsprachigen Rough Guides der Autoren Barbara McCrea, Tony Pinchuck und Donald Reid, und wurde in deutscher Fassung aufbereitet.

Die Wild Coast

Die Wild Coast macht ihrem Namen alle Ehre: Sie ist eine der unberührtesten Gegenden Südafrikas, ein riesiges Gebiet mit sanft geschwungenen Hügeln, üppig grünen Wäldern und endlosen Stränden am Indischen Ozean. Die unerschlossenen Sandstrände ziehen sich meilenweit dahin, werden hier und da von Flüssen unterbrochen, und die erschwinglichen Hotels sind für einen Familienurlaub am Meer bestens geeignet. Doch der wilde Charakter bezieht sich nicht nur auf die Landschaft, dies ist das ehemalige Homeland Transkei, eine arme Region, die in den Jahren der Apartheid vollkommen entrechtet war und in der die Afrikaner lebten, die zu jung oder zu alt waren, um in der südafrikanischen Industrie zu arbeiten. Im Gebiet der Wild Coast leben nur wenige Weiße. Fast alle Bewohner sind Xhosa, und auf dem Lande leben sie zumeist in traditionellen Rondavels, mit denen die Landschaft übersät ist. Viele weiße Landsleute haben noch immer ein negatives Bild von der Transkei. Die meisten kennen sie nicht, halten aber gerne weiter an dem überzogenen Schreckensbild fest: legendäre (maßlos übertriebene) Geschichten von Verbrechen, feindselige Einwohner (Unsinn) und entsetzliche Straßen (die modernisiert werden). Die Transkei bietet den großen Vorteil, das „wahre Afrika" zu repräsentieren, das so viele Besucher von Kapstadt und der Garden Route verpassen. Ein oder zwei Hotels, und die meisten Backpacker-Lodges, bieten die Chance, das traditionelle Xhosa-Leben zu erfahren, mit Besuchen bei Heilern in den Dörfern oder Übernachtungen in Familien. Trotz des allgegenwärtigen Elends ist es angenehm, zumindest für den Besucher, dass sich die ländlichen Gebiete nach wie vor in Gemeinschaftsbesitz befinden und nicht in Privatfarmen aufgeteilt wurden. Im Gegenteil zu den eingezäunten Squatter Camps (Elendsvierteln), die in großen Teilen des ländlichen Südafrika gang und gäbe sind, müssen sich die Bewohner der hiesigen Siedlungen nicht hinter schützenden Mauern verbergen. Die N2 führt mitten durch die Region und die ehemalige Hauptstadt der Transkei, Umtata. Nordwestlich der N2, in Richtung Lesotho und Drakensberge, findet der Reisende eine Gebirgslandschaft und unzählige kleine Dörfer; allerdings machen die mangelnden Unterkünfte und die schlechten Straßen das Reisen sehr schwierig. Viel besser erreichbar ist die Küstenregion, die nördlich von East London beginnt und sich bis zur Mündung des Mtamvuna River erstreckt. Ein schöner Strand folgt auf den nächsten, es gibt versteckte Riffs, subtropische Wälder, ländliche Xhosa-Siedlungen und die zauberhaften Städtchen Coffee Bay und Port St Johns. Der Staat hat entlang der Küste sogar ein paar Naturschutzgebiete eingerichtet, die allerdings meist unterfinanziert sind und ineffizient arbeiten. Das Mkambati Nature Reserve allerdings wird gut gemanagt und ist wunderschön, mit herrlichen Stränden, Lagunen und einer faszinierenden Fauna; einige der Unterkünfte sind jedoch sehr schäbig. Es ist geplant, das Reservat einer Privatgesellschaft zu überlassen, die es in eine Fünfsterneanlage verwandeln möchte. Bis dahin lässt es sich gut auf dem Amadiba Horse Trail besuchen, der am Reservat endet. (...)

Dies ist ein Auszug aus dem Stefan Loose Travel Handbuch Südafrika. Lesotho und eSwatini (Stefan Loose), von Barbara McCrea, Tony Pinchuck und Donald Reid

Buchtitel: Südafrika
Untertitel: Lesotho und eSwatini
Autoren: Barbara McCreal, Ross Velton, Tony Pinchuck, Donald Reid; Hilary Heuler, Jeroen van Marle, Lizzie Williams
Reihe: Stefan Loose Travel Handbuch
Verlag: DuMont Reiseverlag
6. Auflage, Berlin 2018
ISBN 9783770178834 / ISBN 978-3-7701-7883-4
Broschur, 13 x 18 cm, 804 Seiten, 118 Abbildungen, 75 Karten und Pläne

McCrea, Barbara und Pinchuck, Tony und Reid, Donald und Velton, Ross im Namibiana-Buchangebot

Südafrika. Lesotho und eSwatini (Stefan Loose)

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