Das Hinterland von Walfischbai und Angra Pequena. Eine Übersicht der Kulturarbeit deutscher Missionare in Südwestafrika (Faksimile)

Antiquarisches Faksimile von Das Hinterland von Walfischbai und Angra Pequena. Eine Übersicht der Kulturarbeit deutscher Missionare in Südwestafrika.
Büttner, Carl Gotthilf
05-0532
0798900415
In stock
used
€29.95 *

Titel: Das Hinterland von Walfischbai und Angra Pequena.
Untertitel: Eine Übersicht der Kulturarbeit deutscher Missionare und der seitherigen Entwicklung des deutschen Handels in Südwestafrika
Faksimile des Originals von 1884
Autor: Carl Gotthilf Büttner
Herausgeber: Pretoria State Library
Südafrika. Pretoria, 1976
ISBN 0798900415
Original-Kartoneinband, 13 x 19 cm, 330 Seiten, 1 Faltkarte, Frakturschrift

Zustand:

Gut bis sehr gut. Geringste Gebrauchsspuren
Selten.

Über: Das Hinterland von Walfischbai und Angra Pequena. Eine Übersicht der Kulturarbeit deutscher Missionare in Südwestafrika (Faksimile)

Das Original zu diesem hübschen antiquarischen Faksimile ist sehr selten zu finden, es erschien 1884 in Carl Winter's Universitätsbuchhandlung in Heidelberg, nur Monate nachdem das Deutsche Reich das spätere Deutsch-Südwestafrika unter seinen Schutz gestellt hatte. Dem waren Jahrzehnte der christlichen Mission verschiedener Missionsgesellschaften vorangegangen, aus denen der Autor und Missionar Carl Gotthilf Büttner (1848-1893) hochinteressant und überwiegend mit Details zur Landeskunde, Geschichte, Landessitten und Völkerkunde berichtet. Büttner, der sich daneben der Sprachforschung widmete, missionierte im Auftrag der Rheinischen Missionsgesellschaft von 1873 bis 1880 im Nama- und Damaraland.

Inhalt: Das Hinterland von Walfischbai und Angra Pequena. Eine Übersicht der Kulturarbeit deutscher Missionare in Südwestafrika (Faksimile)

I. Die Küste und das Klima von Südwestafrika
Topographische Aufnahme der Küste und der Häfen. — Aufstieg ins Innere. — Die Walfischbai. — Fische und Vögel. — Trinkwasser schwierig zu beschaffen. — Regen. — Wasserläufe im Innern. — Verkehr aus dem Innern mit d. Küste. — Wüstenfahrt mit dem Ochsenwagen. — Kosten des Frachtverkehrs.
II. Die Urzustände
Bedeutung von Südwestafrika für den Verkehr mit dem Innern. — Viehzucht. Wild. — Die Einwohner, Herero, Berg-damara, Namaqua. — Ursprünglich kein Bedürfnis irgend welchen Imports. — Handel in der Urzeit. — Ansichten der Eingeborenen über die europäische Industrie. — Einheimische Industrie.
III. Erste Anknüpfung des Verkehrs von der Kapkolonie aus
Aufhebung der Sklaverei in der Kapkolonie. — Jagdzüge der Hottentotten. — Schmelen. — Der erste Reiter in Damara-land. — Erste Missionare. — Reisehindernisse. — Abenteuer mit dem Ochsenwagen. — Rhinoceroswege. — Schwierigkeiten im Lande selbst die Lebensbedürfnisse zu erhalten. — Jonker Afrikaner. — Unterwerfung der Herero unter die Namaqua.
IV. Die Kupferminen
Es fehlt an allen Vorbedingungen der Industrie. — Arbeiter werden importiert. — Lungenseuche. — Gegenwärtige Quarantänemaßregeln. — Abfall der Herero. — Kamaharero. — Andersons Ende.
V. Die Missionskolonie Otyimbingue
Die Mission und die Kultur. — Grundlegung der Missionsarbeit. — Der Missionar als Sprachforscher und Bauhandwerker. — Falsche Sparsamkeit in der Ausrüstung der Missionare. — Reisen, Dienstleute der Missionare. — Geistige Fähigkeiten der „Wilden", gebunden durch den Egoismus. — Die Eingeborenen wollen nicht an die europäische Kultur glauben. — Die deutsche Missionskolonie Otyimbingue.— Die Angriffe der Namaqua abgeschlagen. — Die Missionare vermitteln den Frieden. — Gründung von selbständigen Kommunen.
VI. Die Missionshandelsges eltschaft in Barmen
Auflösung der Missionskolonie. — Gründung der Handelsgesellschaft. — Agenturen in Afrika. — Steigender Import deutscher Waren. — Handelsartikel. — Waffen und Munition. — Kleider. — Proviant. — Werkzeuge. Wagen. — Schmucksachen. — Frachtfahren der Eingeborenen.
VII. Art und Weise, wie mit den Eingeborenen gehandelt wird
Ankunft des Händlers auf der Werft. — Gastgeschenke. — Bettelei um Tabak. — Prüfung der Waren. — Zum Verkauf gestelltes Vieh. — Der Händler muß fest bleiben. — Eigene Erfahrungen. — Handel mit Straußenfedern. — Geld. — Die Art des Handels wird allmählich solider.
VIII. Weitere Entwicklung des Handels
Große Gewinne. Das Borgsystem. — Höfliche Räuber. — Die Zahl der Händler mehrt sich. — Zollkuriosa. — Direkter Import von Europa nach Tamaraland. — Ausrottung des wertvolleren Wildes, der Elefanten und Strauße. — Van Zijl und Muremi. — Rechtspflege des Friedrich Fledermaus. — Neue Exporte gesucht. — Export von Vieh nach der Kapkolonie. — Zusammenbruch der Missionshandelsgesellschaft.
IX. Englische Annexionspolitik
Mr. Palgrave. — England bietet den Herero und den Hottentotten seine Protektion an. — „Annexion". — Steuern werden erhoben. — Schutz verweigert. — Affaire in Walfischbai. — Wir rufen den Schutz des deutschen Reiches an. — England räumt Damaraland. — Erneuter Ausbruch des Krieges.
X. Schluß
Der Status quo. — Aussichten in die Zukunft.
Anhang.
Statistik der rheinischen Mission in Südafrika.