Die Helden der Naukluft (Jung-Deutschland-Bücherei)

Die Helden der Naukluft, hier als bibliophile Ausgabe der Reihe 'Jung-Deutschland-Bücherei', ist eine Erzählung, die auf dem Gefecht zwischen der Schutztruppe und den Witbooi im Naukluftgebirge von 1894 fußt.
Steffen, Jonk
05-0103
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Titel: Die Helden der Naukluft
Autor: Jonk Steffen (Maximilian Bayer)
Illustrator: Theodor Rocholl
Reihe: Jung-Deutschland-Bücherei
Verlag: Otto Spamer Verlag
2. Auflage, Leipzig 1912
Original-Leineneinband, Original-Schutzumschlag, 14 x 20 cm, 219 Seiten, einige Federzeichungen, Schriftart Fraktur

Zustand:

Gut bis sehr gut. Geringste Gebrauchsspuren, auch der originale Schutzumschlag weist keinerlei Einrisse auf. Innen sehr sauber, nur die Blockklammern weisen Rostspuren auf. Ein ideales Sammelexemplar. Die nebenstehende Abbildung zeigt die Gestaltung des Leineneinbandes.
In diesem Zustand selten.

Über: Die Helden der Naukluft aus der Reihe Jung-Deutschland-Bücherei

Die Erzählung 'Die Helden der Naukluft' erschien erstmals 1912 im Otto Spamer Verlag in Leipzig unter Maximilian Bayers Pseudonym 'Jonk Steffen' und sollte sich in den 1930 und 1940er Jahren, dann im Voggenreiter Verlag in zahlreichen Auflagen publiziert, zu einem populären Titel im Kriegs- und Kolonialgenre etablieren. Grundlage der Erzählung 'Die Helden der Naukluft' waren die militärischen Ereignisse um die Verfolgung und Bekämpfung des aufständischen Nama-Häuptling Hendrik Witbooi, der über ein Jahr lang vom unzugänglichen Naukluftgebirge Guerillakrieg gegen die Schutztruppe und deutsche Zivilisten führte. Am 27.08.1894 stellte und besiegte die Schutztruppe Hendrik Witbooi und seine Kämpfer schließlich nach schweren Kämpfen und zahlreichen Verlusten in der Naukluft. Aus den Berichten und Erzählungen einfacher Schutztruppler sammelte Maximilian Bayer, der ab 1904 selber als Offizier der Kaiserlichen Schutztruppe an den meisten der bedeutenden Kämpfe der Schutztruppe in Südwestafrika des Jahres 1904 teilnahm, den Stoff für diesen spannenden Kolonialroman. Die Federzeichnungen in dieser Ausgabe stammen von dem Maler, Grafiker und Schriftsteller Theodor Rocholl (1854-1933).