Themistokles von Eckenbrecher

Gustav Heinrich Themistokles von Eckenbrecher (1876-1935) war ein deutscher Farmer und Schutztruppler in Südwestafrika.

Gustav Heinrich Themistokles von Eckenbrecher (1876-1935) war ein deutscher Farmer und Schutztruppler in Südwestafrika. Hier mit seinem ältesten Sohn Themistokles, um 1903.

Gustav Heinrich Themistokles von Eckenbrecher (1876-1935) war ein deutscher Farmer und Schutztruppler in Südwestafrika.

Gustav Heinrich Themistokles II. von Eckenbrecher, wurde am 28.06.1876 als Sohn der mecklenburgischen Gutsbesitzertochter Johanna Stever und des Landschafts- und Marinemalers Karl Paul Themistokles von Eckenbrecher (1842-1921) in Düsseldorf geboren. Er diente von 1895 bis 1900 in der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika, machte den Swartbooi-Feldzugs von 1898 mit und erwarb sich eine Anwartschaft auf eine Regierungsfarm. Am 24.04.1902 heiratete er während eines Aufenthalts in Deutschland Margarethe von Eckenbrecher (geborene Hopfer) und kehrte mit ihr nach Südwestafrika zurück, wo sie auf ihrer Farm Okambahe Farmwirtschaft und Handel betrieben und 1903 der erste Sohn Themistokles Bitz von Eckenbrecher zur Welt kam. Während des Hereroaufstandes diente Themistokles von Eckenbrecher als Reservist in der Kaiserlichen Schutztruppe, wurde aber aufgrund von Dienstunfähigkeit beizeiten entlassen und folgte 1904 seiner Frau, die mit dem erkrankten Sohn nach Deutschland gereist war, nach, um nie wieder nach Südwestafrika zurückzukehren. Bis zur Scheidung im Jahr 1913, lebte er mit seiner Familie in Weimar und Braunschweig und, nachdem sein Schwager dort getötet worden war, für einige Jahre in Usambara, Deutsch-Ostafrika. Während seine eben geschiedene Frau mit den beiden Söhnen (der zweite Sohn Hans-Henning von Eckenbrecher kam 1905 zur Welt) nach Südwestafrika zurückkehrte, heiratete er erneut und siedelte nach Argentinien über. Er ist am 25.01.1935 in Asuncion, Paraguay, verstorben. Themistokles (auch: Themie) von Eckenbrecher, der das künstlerische Talent seines Vaters geerbt hatte, stand bei einigen Zeitzeugen im Ruf unzuverlässig und nicht sonderlich tatkräftig zu sein, was seine damalige Ehefrau als erwiesen erachtete und schließlich als Scheidungsgrund anführte.


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