09.03.2012

Oblati Mariae Immaculatae OMI

Oblati Mariae Immaculatae OMI ist ein katholischer Missionsorden, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Südafrika und ab 1895 in Deutsch-Südwestafrika tätig wurde.

Oblati Mariae Immaculatae OMI ist ein katholischer Missionsorden, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Südafrika und ab 1895 in Deutsch-Südwestafrika tätig wurde.

Das aktuelle Logo des Ordens Oblati Mariae Immaculatae OMI.

Das aktuelle Logo des Ordens Oblati Mariae Immaculatae OMI.

Oblati Mariae Immaculatae OMI ist ein katholischer Missionsorden, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Südafrika und ab 1895 in Deutsch-Südwestafrika tätig wurde.

Oblati Mariae Immaculatae ist Latein und bedeutet Oblaten der unbefleckten Maria. Der Begriff Oblaten, leitet sich von ablatus (hingegeben) ab und bezeichnet mit einem Oblaten sinngemäß einen Angehörigen dieses Ordens, der sich dessen Zielen als Lebensaufgabe widmet. Der Orden Oblati Mariae Immaculatae OMI wurde Im Jahr 1816 von Eugen von Mazenod (1782-1861) in der südfranzösischen Provence gegründet, verstand und entwickelte sich als volkstümlicher Seelsorger der untersten gesellschaftlichen Schichten und Armen. Der Orden wurde 1826 von Pabst Leo XII unter dem offiziellen Namen Oblati Mariae Immaculatae O.M.I. anerkannt und breitete sich rasch, zunächst in Frankreich, ab 1841 nach Kanada, ab 1847 nach Ceylon, Nordamerika, Algerien und Südafrika aus. 1895 wurde im hessischen Hünfeld das erste deutsche Kloster gegründet, von dem aus Missionare, die sogenannten Hünfelder Oblaten, nach Deutsch-Südwestafrika entsandt wurden. Derzeit zählt die Gemeinschaft der Oblaten, die von Rom aus geleitet werden, weltweit in 67 Staaten, 4300 Patres und Brüder sowie asoziierte katholische Verbände. Die mitteleuropäischen Provinz mit 170 Mitgliedern in neunzehn Klöstern in Deutschland, Österreich und Tschechien, wird von Mainz aus geleitet. Eugen von Mazenod, der Gründer der Oblati Mariae Immaculatae OMI, wurde 1995 heiliggesprochen.

Die deutschsprachige Internetseite des Ordens:
www.oblaten.org

Empfehlungen

Mission am Oranje

Mission am Oranje

Geschichte der Oblaten-Mission der Vikariate Keimoes und Keetmanshoop nach Briefen, Tagebüchern und Visitationsberichten

Der fliegende Pater in Afrika

Der fliegende Pater in Afrika

Der Vollblut-Pilot Pater Paul Schulte OMI erzählt in seinem Buch "Der fliegende Pater in Afrika", wie es seit 1927 zur technischen Modernisierung der katholischen Mission in aller Welt und besonders Südwestafrika kam.

Auf den Diamanten- und Goldfeldern Südafrikas

Auf den Diamanten- und Goldfeldern Südafrikas

Auf den Diamanten- und Goldfeldern Südafrikas ist eine umfangreiche und qualifzierte Schilderung von Land und Leuten, der politischen, kirchlichen und kulturellen Zustände Südafrikas um 1900.