Hans Anton Aschenborn

Hans Anton Aschenborn (1888-1931) war ein deutscher Maler, Autor und Farmer in Südwestafrika.

Hans Anton Aschenborn (1888-1931) war ein deutscher Maler, Autor und Farmer in Südwestafrika.

Hans Anton Aschenborn (1888-1931) war ein deutscher Maler, Autor und Farmer in Südwestafrika.

Hans Anton Aschenborn wurde am 01.02.1888 in Kiel als Sohn eines Marineoffiziers geboren. Dort wuchs er auf, legte das Abitur ab und absolvierte an der Kolonialschule Witzenhausen eine Ausbildung als Tropenpflanzer. Danach leistete Hans Anton Aschenborn seinen Militärdienst und studierte Kunst in Kassel. Im Jahr 1909 wanderte er nach Deutsch-Südwestafrika aus, wo er 1912 die südlich vom Waterberg gelegene Farm Quickborn erwarb und 1913 Emma Bredow heiratete. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges diente Hans Anton Aschenborn bei der Kamelreitertruppe der Kaiserlichen Schutztruppe, schrieb den Text des bekannten Liedes "Heia Safari" und war Kriegsgefangener im südafrikanischen Fort Napier. Nach seiner Entlassung kehrte er auf die Farm zurück, erzielte jedoch unter den Auswirkungen der Kriegsfolgen und der Repressionen der neuen Machthaber in Südwestafrika, kein wirtschaftliches Auskommen mehr und mußte die Farm Quickborn mit Verlust verkaufen. Er zog 1920 mit seiner Familie nach Stellenbosch in Südafrika und von dort im Jahr 1921 nach Kiel zurück. Dort fand er Auskommen, Popularität und künstlerische Anerkennung durch seine afrikabezogene Malerei, die vielfältig in der deutschen kolonialen und Afrikaliteratur Verwendung fand. Hans Anton Aschenborn schrieb sechs Erzählungen über Abenteuer- und Tierthemen in Südwestafrika. Bei einer 1924 durchgeführten Filmreise nach Ostafrika, zog sich Hans Anton Aschenborn eine chronische Infektion zu, die zu seinem Tod am 10.04.1931 in Kiel führte. Seine Asche wurde einige Jahre später auf auf der Farm Quickborn bestattet. In seinem Todesjahr erschien die erste Ausgabe des Afrikanischen Heimatkalenders, dessen Titelblatt seitdem Aschenborns bekannter Linolschnitt des Kameldornbaums unter dem Kreuz des Südens ziert. 1965 wurde in Windhoek die Ausstellung Drei Generationen Aschenborn abgehalten, die, neben seinen Bildern, auch Werke seines Sohnes Dieter Aschenborn und seines Enkels Hans Ulrich Aschenborn zeigten. 1981 fand die Hans Anton Aschenborn Gedächtnis-Ausstellung in den Räumen der Kunstvereinigung SWA/Namibia, der heutigen National Art Gallery of Namibia (NAGN) statt.


Aschenborn, Hans Anton im Namibiana-Buchangebot

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