24.01.2018

Zwei Namibia-Touristen starben im Januar bei Wildunfall

Zwei Namibia-Touristen starben im Januar bei Wildunfall. Im Bild das Unfallfahrzeug, ein Toyota Landcruiser, der sich nach der Kollision mit einem Zebra überschlug. Foto: Falkenberg Garage Kamanjab

Zwei Namibia-Touristen starben im Januar bei Wildunfall. Im Bild das Unfallfahrzeug, ein Toyota Landcruiser, der sich nach der Kollision mit einem Zebra überschlug. Foto: Falkenberg Garage Kamanjab

Der Fahrer des Fahrzeuges von Ultimate Safaris, das am 17.01.2018 südwestlich des Etoscha-Parks in einem Wildunfall verwickelt war, und bei dem zwei deutsche Touristen starben, sei nicht zu schnell gefahren. Dies erklärte jetzt Tristan Cowley, Geschäftsführer des Unternehmens.

Richtig sei, dass der Wagen mit einem Reiseführer von Ultimate Safaris am Steuer sowie drei Touristen auf der C40-Schotterstraße von Palmwag nach Kamanjab unterwegs gewesen sei, als sich der Unfall ereignet habe. Auf der Tour nach Kamanjab habe der Fahrer mehrfach angehalten, damit die Gäste Fotos von Tieren und Landschaft machen könnten, sagte Cowley. Seinen Angaben zufolge ist der Reiseführer seit mehr als zehn Jahren in diesem Beruf tätig und habe entsprechende Erfahrungen. Plötzlich seien zwei Zebras aus dem Buschdickicht auf die Straße gekommen, wovon eines mit dem Fahrzeug kollidierte, das sich daraufhin überschlagen habe (AZ berichtete). Laut Cowley hat der Wagen mit 56 km/h ungebremst das Zebra gerammt. Er stellte indes klar, dass es sich nicht um einen offenen, sondern um einen geschlossenen Toyota Landcruiser (mit Aufbau) gehandelt habe. Und: Die drei Touristen hätten hinter dem Fahrer gesessen, der Beifahrersitz sei frei gewesen. Alle Sitze verfügten zudem über Sicherheitsgurte, auf deren Benutzung vor jeder Tour im Rahmen der Sicherheitsbelehrung hingewiesen werde, führte er aus. Ob die drei Gäste angeschnallt waren, vermochte er jedoch nicht zu sagen; dies wird u.a. Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen sein, die laut NamPol andauern. „Es war ein sehr tragischer Wildunfall, den unser Fahrer nicht verhindern konnte“, sagte Tristan Cowley abschließend. Bei dem Unglück starben der Deutsche Edgar B. und sein Sohn Vincent B. Die Ehefrau und Mutter, Elisabeth B. wurde verletzt und befindet sich in medizinischer Betreuung in Namibia.

Mit freundlicher Genehmigung der Allgemeinen Zeitung in Windhoek (Namibia), veröffentlicht das Namibiana Buchdepot die Pressemeldung: Zwei Namibia-Touristen starben im Januar bei Wildunfall.

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