01.11.2017

Namibia: Rastlager im Khaudum-Nationalpark modernisiert und renoviert

Namibia: Rastlager im Khaudum-Nationalpark umgebaut und renoviert. Fotos: Deutsche Botschaft in Namibia; Francoise Steynberg

Namibia: Rastlager im Khaudum-Nationalpark umgebaut und renoviert. Fotos: Deutsche Botschaft in Namibia; Francoise Steynberg

Die beiden Rastlager und Parkstationen des Khaudum-Nationalparks sind vom Umweltministerium mit finanzieller Unterstützung der deutschen Entwicklungsbank KfW für 80 Millionen Namibia-Dollar modernisiert und renoviert worden. Laut Umweltminister Pohamba Shifeta ist dies die größte und beste Entwicklung die in diesem Nationalpark bisher vorgenommen wurden.

Die Sanierung geschah im Rahmen des im Jahre 2006 gegründeten NamParks Project des Namibian Ministry of Environment and Tourism (MET), dass seitdem die Einrichtungen aller Parks im Nordosten Namibias ausbaut. „Ich erwarte von euch, dass ihr diese Anlagen in guter Ordnung haltet und sorgt, dass keine Tiere in diesem Park gewildert werden“, wandte sich Namibias Umweltminister Pohamba Shifeta bei der Einweihung an seine dort stationierten Angestellten. Er lobte dabei die namibische Polizei, die Streitkräfte, den nationalen Zentral-Sicherheitsdienst sowie alle betroffenen nichtstaatlichen Organisationen und die Lokalbevölkerung: „Die Wilderei hat abgenommen. Wir sind stolz auf euch und wissen dass ihr euch dem Naturschutz verschreibt.“ Shifeta will das illegale Jagen und die Wilderei total ausmerzen. “Unser Wildbestand trägt wesentlich zur namibischen Wirtschaft bei. Der Tourismus-Sektor ist in höchstem Maße abhängig von einem nachhaltigen Bestand und diese Tiere verschaffen der Bevölkerung auf dem Land eine Existenzgrundlage“, wies der Minister auch auf die George-Mukoya- und Muduva-Nyangana-Hegegebiete nördlich von Khaudum, die ihr Auskommen der Trophäenjagd verdanken, so wie es auch demnächst eine weitere Lodge im Park tun soll. Auch das Nyae-Nyae-Schutzgebiet im südlich des Parks würde aus der Trophäenjagd Nutzen ziehen. “Khaudum ist ein Geheimtipp und liegt versteckt in der Wilderniss. Im vergangenen Jahr hat der Park weniger Besucher verzeichnet als die Anzahl der 2000 Elefanten, die im Park zuhause sind“, meinte Shifeta. Laut dem Deutschen Botschafter, Christian Schlaga, sind die Entwürfe der Parkstationen ein Beispiel für ein gutes Park-Managementkonzept, welches die nachhaltige Biodiversität, erhöhten Tourismus und Arbeitsbeschaffung gewährleiste. „Khaudum hat jetzt 24 Beamtenwohnungen mit modernen Solar-Stromanalgen und einer Wasseraufbereitungsanlage bekommen. Das ist eine gewaltige Verbesserung gemessen an den vorigen Baracken und Holzhäusern“, meinte Schlaga. Außerdem wurden neue Einfahrtstore, ein Empfangsbüro mit Informationstafeln und anliegenden Büros, einer Picknickstellen sowie einem Fußballfeld und Werkstätten als Teil der Entwicklung gebaut. Shifeta bedankte sich bei Deutschland für die „fortgesetzte Freundschaft und andauernde Unterstützung“. Dies sei die vierte Phase des deutschen Hilfsprogramms, wodurch die NamParks-Entwicklung vorangetrieben wird. Angefangen hatte es mit Phase 1 im Bwabwata-Nationalpark, gefolgt von Phase 2 in Form der Mudumu- und Mamili-Nationalparks. Die dritte Phase habe sich mit Khaudum, Bwabwata (West), Mudumu und Nkasa-Rupara befasst. “Die vierte Phase ist bereits in vollem Gang, wobei die Arbeit im Nordosten abgeschlossen wird, wonach sich der Fokus auf die Entwicklung des Tsau//Khaub-Nationalparks, ehemals als Sperrgebiet in der Karas-Region, verschiebt. Die fünfte Phase beginnt ebenfalls demnächst in den namibischen Küstenparks der Kunene-, Erongo- und Hardap-Regionen“, schloss der Minister. Bild oben: (v.l.n.r.) Deutscher Botschafter in Namibia, Christian Schlaga, Projektleiterin der KfW in Namibia, Lydia von Krosigk, Namibias Umweltminister Pohamba Shifeta, Direktor der KfW in Namibia, Uwe Stoll, dahinter Christian Grün von der Deutschen Botschaft und Andre Griesel vom Bauunternehmen Nexus bei der Einweihung der erneuerten Rastlager im Khaudum-Nationalpark Foto: Deutsche Botschaft.

Francoise Steynberg

Mit freundlicher Genehmigung der Allgemeinen Zeitung in Windhoek (Namibia), veröffentlicht das Namibiana Buchdepot die Pressemeldung: Namibia: Rastlager im Khaudum-Nationalpark modernisiert und renoviert.

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