18.02.2015

Namibia 60 Millionen US-Dollar von Global Environment Facility (GEF) erhalten

Namibia hat seit 1998 60 Millionen US-Dollar von Global Environment Facility (GEF) erhalten.

Namibia hat seit 1998 60 Millionen US-Dollar von Global Environment Facility (GEF) erhalten.

Seit 1998 hat Namibia fast 600 Millionen Namibia-Dollar (60 Mio. US$) für mehr als 25 vom Global Environment Facility (GEF) finanzierte Projekte erhalten.

„Deshalb ist die Globale Umweltfazilität ein äußerst wichtiger Partner des nachhaltigen Umweltmanagements in Namibia“, sagte der Vizeminister für Umwelt und Tourismus, Pohamba Shifeta, gestern Morgen, als er im Namen seines Ministers den GEF (Global Environment Facility) Expanded Constituency Workshop (ECW) offiziell eröffnete. Mit Hilfe der Projekte seien ein breit gefächertes Gebiet abgedeckt worden, wie Artenvielfaltschutz, erneuerbare Energien und effiziente Nutzung von Energien, nachhaltige Bodennutzung und Klimawandelanpassung und -linderung. Die Regierung Namibias habe die Projekte mit 250 Mio. US$ unterstützt, um zu zeigen wie wichtig für Namibia diese Projekte nicht nur national, sondern global sind. „Ich bin sicher, dass alle anwesenden Delegierten sich bewusst sind, dass die Globale Umweltfazilität nicht nur für Namibia sonder die gesamte Region wichtig ist. Es gibt mindestens 16 weitere Umweltprojekte seit 1994 bei denen Namibia involviert ist, die zum Vorteil der Region mit über 65 Millionen US-Dollar finanziert wurden“, betonte Shifeta. Dazu gehören Projekte an und um Flüsse die von verschiedenen Ländern genutzt werden und durch diese fließen, grenzüberschreitender Artenvielfaltschutz und die Bekämpfung der Devastierung über Landesgrenzen hinweg. Weiterhin profitierte in Namibia von Zuschüssen für Kleinunternehmen über 100 Gemeinschaftsprojekte und Organisationen, so der Vize-Umweltminister. Umweltkommissar Theo Nghitila meinte gegenüber der AZ, dass Namibia bei dem Workshop ein Vorbild für zahlreiche Länder Afrikas sei, da Namibia in der Vergangenheit sämtliche Projekte ausführlich vorbereitet und unterbreitet hatte, und sämtliche Gelder für die Projekte ausgegeben habe. Es sei weder Geld übrig geblieben noch für zusätzliche Finanzierung gebeten worden. „Die Global Environment Facility (GEF) Projekte sind wichtig, denn wir müssen jederzeit auf die unvorhergesehenen Situationen vorbereitet sein. Wir wissen, dass wir ein trockenes Land sind und müssen uns auf Dürren einstellen und wissen wie wir mit ihnen umgehen“, sagte Nghitila gegenüber der AZ. Im Augenblick sei Namibia damit beschäftigt die neuen Projekte für die nächsten fünf Jahre darzulegen und die Finanzierung zu erarbeiten. „Wir sind bereit den anderen Ländern zu helfen und sie können von uns lernen“, meinte Nghitila.Die GEF achte besonders darauf, dass verschiedene Konventionen, die die meisten Länder ratifiziert haben, beachtet werden, wenn Projekte vorgestellt werden. An dem zweitägigen Workshop nehmen Vertreter aus Angola, Botswana, Lesotho, Malawi, Südafrika, Swasiland, Sambia, Simbabwe und Namibia teil sowie Delegierte von verschiedenen Organisationen darunter der Weltbank, der Entwicklungsbank Südafrikas, der afrikanischen Entwicklungsbank, UNDP, FAO und WWF-US.

Mit freundlicher Genehmigung der Allgemeinen Zeitung in Windhoek (Namibia), veröffentlicht das Namibiana Buchdepot die Pressemeldung: Namibia seit 1998 60 Millionen US-Dollar von Global Environment Facility (GEF) erhalten.

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