Namibia Reiseführer (DuMont Reise-Handbuch), von Dieter Losskarn

Namibia Reiseführer (DuMont Reise-Handbuch), von Dieter Losskarn. DuMont. 4. Auflage., 2016. ISBN 9783770178247 / ISBN 978-3-7701-7824-7

Namibia Reiseführer (DuMont Reise-Handbuch), von Dieter Losskarn. DuMont. 4. Auflage., 2016. ISBN 9783770178247 / ISBN 978-3-7701-7824-7

Namibia Reiseführer (DuMont Reise-Handbuch), von Dieter Losskarn. DuMont. 3. Auflage. Ostfildern 2014. ISBN 9783770176892 / ISBN 978-3-7701-7689-2

Namibia Reiseführer (DuMont Reise-Handbuch), von Dieter Losskarn. DuMont. 3. Auflage. Ostfildern 2014. ISBN 9783770176892 / ISBN 978-3-7701-7689-2

Namibia ist flächenmäßig mehr als doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur gut 2 Millionen Einwohner, also etwa halb so viele wie die südafrikanische Metropole Kapstadt. Zyniker behaupten, das Land brauchte keine Regierung, ein Bürgermeister würde genügen, stellt Dieter Losskarn in seinem DuMont Reise-Handbuch fest. Dieser Reiseführer ist gerade in einer neuen Auflage erschienen.

Dieter Losskarn  

Annäherung an Namibia

Wer aus dem engen, überfüllten Mitteleuropa kommt, den wird die gewaltige Weite Namibias im ersten Moment vielleicht verunsichern. Straßen, oft staubige Pisten, ziehen sich bis zum Horizont, und wenn dieser erreicht ist. sieht immer noch alles so aus wie vorher. Man hat das Gefühl zu stehen, während die überwältigende Landschaft unter den Rädern wegrollt. Der Süden des Landes wird dominiert von zwei großen Trockengebieten, der Kalahari im Osten und der direkt an den Atlantik angrenzenden Namib, der ältesten Wüste der Welt. An der durch den kalten Benguela-Strom oft in Nebel gehüllten Küste liegt Namibias Reichtum verborgen: Diamanten. Der Orange River hat sie einst auf seinem langen Weg von den südafrikanischen Drakensbergen mitgebracht und in den Atlantik gespült, wo sie von Meeresströmungen nach Norden transportiert wurden. Vom sehr deutsch anmutenden Städtchen Lüderitz mit seinen vielen wilhelminischen Gebäuden aus lassen sich organisierte Ausflüge in das Diamanten-Sperrgebiet, das einst von den Deutschen etabliert wurde, unternehmen. Auch die Geisterstadt Kolmanskop gehört wie der Fish River zu Namibias Sehenswürdigkeiten. Dieser Fluss hat im wüsten Süden des Landes einen Canyon geschaffen, dessen Ausmaße nur noch von denen in Arizona und Mexiko übertroffen werden. Vor allem wenn die Sonne untergeht, inszenieren die Aloen mit ihren weit ausgestreckten Ästen ein faszinierendes Schattenspiel vor dem rot-violett verfärbten Himmel. Der Namib-Naukluft Park ist mit ca. 50.000 qkm das größte Wildschutzgebiet in Afrika und das viertgrößte der Welt. Im Süden herrschen Kiesebenen vor, in der mittleren Namib ein unendlich erscheinendes Sandmeer, das nördlich des Kuiseb wieder von steinigen Ebenen abgelöst wird. Highlight ist hier das gewaltige Dünenmeer von Sossusvlei. Rund um die höchsten Dünen der Welt liegen Namibias schönste Lodges und Zeltcamps. Swakopmund an der Atlantikküste ist noch ein bisschen 'deutscher' als Lüderitzbucht, und größer. Auch hier erscheint die Architektur wieder überraschend deplatziert. Hinter den reich verzierten Fassaden lauert die Wüste, neben den sorgfältig angelegten Gehwegen häuft sich der Sand auf. Swakopmund ist Namibias Zentrum für Adrenalinsportarten, vom Dünensurfen bis zum Quadbiking. Nördlich von Swakopmund beginnt die unwirtliche Skelettküste, die bei Cape Cross mit seiner lärmenden und stinkenden Robbenkolonie in den 16 000 qkm großen, 1971 etablierten Skeleton Coast National Park übergeht. Touristen mit Erlaubnisschein steht dieses Schutzgebiet bis zur ehemaligen Bergbausiedlung Terrace Bay offen. Im Damaraland bei Twyfelfontein befindet sich die größte Freiluftgalerie der Welt, die seit Juli 2007 auch UNESCO-Welterbe ist. Twyfelfontein ist die erste Welterbestätte in Namibia. Hier lassen sich tausende Felsmalereien und -gravuren bewundern, die zum Teil über 6000 Jahre alt sind und von den San geschaffen wurden. In den Trockenflussbetten dieser Region leben auch die extrem seltenen, an die harten Klimabedingungen angepassten Wüstenelefanten. Im nur mit Geländewagen zu erfahrenden Kaokoland leben die Himba, die zu den letzten Semi-Nomaden Afnkas gehören. Die Himba-Frauen mit ihren mittels einer Paste rot eingefärbten Körpern sehen aus, als entstammten sie einer anderen Welt. Em weiteres abenteuerliches Off-Road-Ziel ist der Kaudom Game Park im Nordosten des Landes, dessen Areal grenzen- und zaunlos nach Botswana übergeht. Weltberühmt ist der Etosha National Park im Norden Namibias, der mit 22.270 qkm mehr als halb so groß ist wie die Schweiz. Bereits 1907 erklärte der erste Gouverneur der deutschen Zivilverwaltung, Friedrich von Lindequist, weitläufige Landstriche im Norden Namibias, einschließlich der Etosha-Pfanne, zum Nationalpark, um die Fauna vor Jägern und Wilderern zu bewahren. Der Caprivi-Zipfel ragt wie ein Finger in die Tropen und stellt Namibias Anschluss an den mächtigen Sambesi-Fluss und nach Sambia her. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung in das tierreiche Okavango-Delta und das Moremi Game Reserve in Botswana oder zu den berühmten Victoria Falls in Sambia. [...]

Dies ist ein Auszug aus: Namibia Reiseführer (DuMont Reise-Handbuch), von Dieter Losskarn.

Titel: Namibia
Genre: Namibia-Reiseführer
Autor: Dieter Losskarn
Reihe: DuMont Reise-Handbuch
Verlag: DuMont
4. Auflage. Ostfildern 2016
ISBN 9783770178247 / ISBN 978-3-7701-7824-7
Broschur, 13 x 20 cm, 392 Seiten, 151 Abbildungen, 33 Karten und Pläne, 1 Faltkarte 1:1.500.000

Losskarn, Dieter im Namibiana-Buchangebot

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