Jagen zwischen Namib und Kalahari. Wildarten und Wildvorkommen, Jagdmöglichkeiten und Jagdarten, von Hubertus Graf zu Castell-Rüdenhausen

Jagen zwischen Namib und Kalahari. Wildarten und Wildvorkommen, Jagdmöglichkeiten und Jagdarten, von Hubertus Graf zu Castell-Rüdenhausen. Verlag Paul Parey. 2. Auflage, 1991. ISBN 3440081052 / ISBN 3-440-08105-2

Jagen zwischen Namib und Kalahari. Wildarten und Wildvorkommen, Jagdmöglichkeiten und Jagdarten, von Hubertus Graf zu Castell-Rüdenhausen. Verlag Paul Parey. 2. Auflage, 1991. ISBN 3440081052 / ISBN 3-440-08105-2

Auszug aus der zweiten Auflage des Jagdreiseführers 'Jagen zwischen Namib und Kalahari. Wildarten und Wildvorkommen, Jagdmöglichkeiten und Jagdarten', von Hubertus Graf zu Castell-Rüdenhausen.

Auszug aus der zweiten Auflage des Jagdreiseführers 'Jagen zwischen Namib und Kalahari. Wildarten und Wildvorkommen, Jagdmöglichkeiten und Jagdarten', von Hubertus Graf zu Castell-Rüdenhausen.

Hubertus Graf zu Castell-Rüdenhausen hat durch sein Wirken für die waidgerechte Jagd in Namibia einen entscheidenden Beitrag geleistet. Mit 'Jagen zwischen Namib und Kalahari. Wildarten und Wildvorkommen, Jagdmöglichkeiten und Jagdarten' stellt er sich für die zweite Auflage von 1991 noch einmal in den Dienst des Waidwerks.

Hubertus Graf zu Castell-Rüdenhausen  

Möge diese zweite Auflage ein Leitfaden für diejenigen in diesem Lande sein, denen jagdliche Passion in den Adern pulst, möge es allen Freunden der Jagd als Ratgeber dienen, die als Gastjäger unser Land besuchen, um hier jagdliche Freuden zu erleben und gute Trophäen zu erbeuten. Herrn Dr. phil. Hans Joachim Rust, Windhoek, danke ich herzlich für die Bearbeitung des Kapitels „Land und Leute". All denen, denen Jagd und Hege am Herzen liegt, ein Südwester Waidmannsheil!

Jagdbare und geschützte Wildarten

Die Zeiten, in denen sich das Wild dem Reisenden und dem Jäger in oft unermeßlicher Zahl darbot, sind vorbei. Der Wildreichtum, von dem die alten Pioniere noch heute erzählen, dem manch alter Südwester nachtrauert, ist ein Opfer der bewegten Geschichte Südwestafrikas/Namibias geworden. Die zwei Epochen der Nachkriegsjahre beider Weltkriege mit Gesetz- und Zügellosigkeit haben dem Wildbestand schweren Schaden zugefügt. Die Zeiten brachten anomale Zustände mit sich, in denen jagdliche Vorschriften außer acht gelassen wurden. Bis zur Wiederherstellung einer normalen Ordnung war einem hemmungslosen Schießertum keine Grenze gesetzt. Daneben verursachte die fortschreitende Besiedlung des Landes, gekoppelt mit einer zunehmenden Intensivierung der Farmwirtschaft, eine Abwanderung des Wildes aus seinen ursprünglichen Standorten. Die einst weitläufigen, nur teilweise umzäunten Farmkomplexe mit extensiver Bewirtschaftung, die zwischen sich noch genügend Freiland offenließen, haben heute einem engen Netz von fest umzäunten Farmen mit zahlreichen Kampen Platz gemacht, das geschlossen das ganze Land überzieht. Das führte ebenfalls zu einer Verdrängung des Wildes. Vor allem waren es diejenigen Wildarten, die für ihre Existenz große weite Flächen benötigten mit unbehinderter Bewegungsmöglichkeit, die vorrangig zurückweichen mußten. Erst am Rande des besiedelten Gebietes fanden sie wieder Zuflucht. So kommt es, daß heute das schwere Großwild, die Dickhäuter und die großen Raubkatzen, fast nur noch in den nördlichen Randgebieten des besiedelten Farmlandes anzutreffen sind. Trotzdem ist das Südwester Farmland keineswegs wildleer. Überall, wo kleine Reste von Wild zurückblieben, bildeten sie den Grundstock für einen neuen Bestand, sofern sich die Tiere den veränderten Umständen anpassen konnten. Es ist auch gelungen, einen normalen Wildbestand heranzuhegen, so daß das Farmland wieder über größere und kleinere Bestände an Antilopen und Kleinwild verfügt, die dem Gastjäger Möglichkeiten für jagdliche Freuden bieten. Daß dies erreicht werden konnte, ist wohl der Privatinitiative interessierter Einzelpersonen, wie auch dem Verein S.W.A. Jäger zu verdanken, der seit seiner Gründung im Jahre 1930 Hege und Wildschutz zu seiner vornehmsten Aufgabe gemacht hat. Die Administration, die ein hohes Interesse am Schutz der Wildbe-stände hat, läßt dankenswerterweise diesen Bestrebungen weitgehende Unterstützung angedeihen. In enger Zusammenarbeit mit dem Jägerverein hat die Administration ein großzügiges Programm entwickelt, das durch Hege und Wiederaufbau der vorhandenen Wildbestände dem Touristen und dem Gastjäger den Anblick vieler Wildarten ermöglicht. Eines aber sei vorausgesagt: wie auch in Europa können wir in Südwest das Wild für den Gastjäger nicht „anbinden"! Es gelten hier die gleichen Voraussetzungen für den Erfolg der Jagd, wie anderswo: gute Augen, Pirschvermögen, Geduld beim Ansitz und - Glück. Die Regeln der Waidgerechtigkeit sind auch hier selbstverständlich. [...]

Dies ist ein Auszug aus dem jagdkundlichen Werk 'Jagen zwischen Namib und Kalahari. Wildarten und Wildvorkommen, Jagdmöglichkeiten und Jagdarten', von Hubertus Graf zu Castell-Rüdenhausen.

Titel: Jagen zwischen Namib und Kalahari
Untertitel: Wildarten und Wildvorkommen, Jagdmöglichkeiten und Jagdarten
Autor: Hubertus Graf zu Castell-Rüdenhausen
Genre: Namibia-Jagdführer
Verlag: Verlag Paul Parey
2., überarbeitete, aktualisierte und ergänzte Auflage. Hamburg und Berlin, 1991
ISBN 3440081052 / ISBN 3-440-08105-2
Original Kartoneinband, 14 x 22 cm, 204 Seiten, 98 Abbildunge, 18 sw-Fotos, 36 Verbreitungs- und 5 Übersichtskarten

Castell-Rüdenhausen, Hubertus Graf zu im Namibiana-Buchangebot

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