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Garten afrikanischer Tierwelt. Im Lande meiner Modelle

Garten afrikanischer Tierwelt. Im Lande meiner Modelle

Das Buch Garten afrikanischer Tierwelt: Im Lande meiner Modelle beschreibt Wilhelm Kuhnerts Naturerleben und Tierbeobachtung während seiner Studienreisen nach Deutsch-Ostafrika zwischen 1890 und 1912.
04-0081
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Titel: Garten afrikanischer Tierwelt
Untertitel: Im Lande meiner Modelle
Autor: Wilhelm Kuhnert
Illustrationen: Wilhelm Kuhnert
Verlag: Klinkhardt & Biermann Verlag
26.-30. Tausend, Braunschweig 1953
Originalleineneinband, 12 x 19 cm, 199 Seiten, zahlreiche Federzeichnungen im Text

Zustand:

Gut. Einband und inwendig sauber, hinteres Gelenk innen leicht angeplatzt, Bindung jedoch stabil. Vignette eines zeitgenössischen Windhoeker Buchhändlers auf Einbandinnenseite und auf Vorsatz handschriftliche Widmung einer bekannten Familie aus Südwestafrika. Ein schönes Sammlerexemplar.
Nicht häufig zu finden.

Über: Garten afrikanischer Tierwelt. Im Lande meiner Modelle

Wilhelm Kuhnerts Reiseerinnerungen an seine vier Expedition nach Deutsch-Ostafrika zwischen 1890 und 1812 sind Hauptbestandteil seines Buches Garten afrikanischer Tierwelt: Im Lande meiner Modelle. Seinem Wesen als Jäger, stärker noch als Landschafts- und Tiermaler folgend, beschreibt er hochinteressant, spannende und gefühlvoll Tier- und Naturbeobachtungen, seltener menschliche Begegnungen. Die mannigfachen Gefahren, denen er auf seinen vier Ostafrika-Reisen immer wieder ausgesetzt war, finden wenig Erwähnung. Das Naturempfinden, Wildtierstudien und gelegentliche Abenteuer mit kleinem und großen Wild prägen das Wesen dieser angenehmen Reiseerinnerungen. Die zahlreichen Federzeichnungen im Text stammen vom Autoren. Einstimmend schreibt er zu Beginn des ersten Kapitels:

Eng umfriedigte Gärten sind es nicht, die die Natur da draußen geschaffen hat, aber schier unbegrenzte, soweit das Auge „nicht" mehr reicht, von einem unbeschreiblichen Tierreichtum wimmelnde Riesengebiete - Ländergebiete. Und doch wirkt das alles, im großen und ganzen betrachtet, wie ein ungeheurer, unermeßlicher Tiergarten. Hier kann sich noch die Tierwelt in ihrem angeborenen Wesen ungestört ausleben und in paradiesischem Zustande hart nebeneinander leben. Hier gibt es keine Umfriedigungen, keine Wildgatter, und noch weniger Käfige und Eisenstäbe. Hier atmet jedes Getier die herrliche Luft ungebundenster Freiheit. Und das Reich ist groß, unfaßbar groß und weit! Da kann sich denn auch jedes Geschöpf das Gebiet auswählen, das ihm zusagt. Aber trotzdem ist nicht alles eitel Sonnenschein im Leben dieser Naturkinder.

Auch hier muß „der Kampf ums Dasein" gekämpft werden, vielleicht in noch grausamerer Form als anderswo. Und dieser Kampf prägt deutlich genug das Äußere der Wildlinge; er gibt ihnen den Stempel der Urkraft und unbändigsten Lebensfrische. Was hier lebt und liebt, ist strotzendste, wildeste Gesundheit. Wie schwach und unvollkommen kommt sich da die Krone der Schöpfung, das Menschlein, unter diesen Recken vor! So ist das afrikanische Tierparadies in seiner unbeschreiblichen Großartigkeit, in seinem hinreißenden Zauber eine nie versiegende Fundgrube unvergeßlicher Eindrücke. Wollte man alle die Lebewesen, die man häufig im Laufe weniger Stunden innerhalb seines Bannkreises zu Gesicht bekam - nicht schildern - nur erzählen, man käme in Verlegenheit. [...]