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Uganda. Ein Blatt aus der Geschichte der evangelischen Mission und der Kolonialpolitik in Centralafrika

Uganda. Ein Blatt aus der Geschichte der evangelischen Mission und der Kolonialpolitik in Centralafrika

Antiquarischer Titel: Uganda. Ein Blatt aus der Geschichte der evangelischen Mission und der Kolonialpolitik in Centralafrika.
Richter, Julius
02-0018
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Buchtitel: Uganda
Untertitel: Ein Blatt aus der Geschichte der evangelischen Mission und der Kolonialpolitik in Centralafrika
Autor: Julius Richter
Verlag: C. Bertelsmann
Gütersloh, 1893
Original-Leinenband, 14x21 cm, 268 Seiten, 1 Stic
h


Zustand:

Gut. Einband stellenweise fein berieben, florale Ziermotive und Titelprägung in Gold davon nicht betroffen. Vorderes Gelenk im unteren Bereich leicht instabil, kann jedoch so belassen werden. Inwendig weitgehen sauber, vereinzelt einzelnes Fleckchen. Einbandkanten und -ecken sehr schön. Schönes Sammelexemplar


Inhalt:

Julius Richter war Pastor in Rheinsberg (Mark) und schrieb mit diesem Buch eine zusammenhängende Geschichte der Ugandamission. Aus dem Inhalt: Land und Leute; Nach Uganda; Die erste Missions-Wirksamkeit; Ebbe und Flut; Bischof Hannington; Die Verfolgung; Alexander Mackay; Die Revolution; Muangas Rückkehr; Die letzte Katastrophe.

Der Verfasser des vorliegenden Buchs hat sich bereits durch seine ebenso frische wie gediegene Arbeit „Evangelische Mission im Nyassa-Lande" (1892) als kompetenter Nissionsschriftsteller legitimiert, sodaß er einer Einführung nicht mehr bedarf. Wenn ich auf seinen Wunsch diese neue Arbeit mit einem empfehlenden Vorwort begleite, so geschieht das wesentlich um der Bedeutung des Gegenstandes willen, den sie behandelt.

Keine Mission der Gegenwart hat so sehr auf der Tagesordnung der öffentlichen Diskussion in der politischen Tagespresse gestanden wie die Ugandamission. Wochen- ja monatelang hat sich diese Presse fast in ganz Europa mit der traurigen Katastrophe beschäftigt, welche infolge der kolonialpolitischen Verwicklungen und der konfessionellen Zwiespältigkeit Anfang vorigen Jahres zum Bürgerkrieg führte. Aber man kann nicht sagen, daß die Berichterstattung eine unbefangene, und noch weniger, daß sie eine auf Sachkunde beruhende, verständnisvolle gewesen sei. (...)

Angesichts dieser Notlage war es zeitgemäß, daß eine zusammenhangende Geschichte der Ugandamission dem deutschen Publikum Klärung in den Wirrwarr brachte. Denn man kann die viel besprochene Katastrophe nur verstehen, wenn man einen Einblick in den gesamten Verlauf dieser Geschichte hat. Und wie spannend, ereignisreich, ja man muß sagen romantisch ist diese Geschichte. Man kann keineswegs sagen, daß alles missionsideal in ihr hergegangen ist; aber daß sie das interessanteste und eins der lehrreichsten Blätter in der gegenwärtigen Missionsperiode bildet, ist unzweifelhaft.

Jedenfalls muß dieses Blatt lesen, wer über die Vorgänge in Uganda sich ein Urteil bilden will. Der Verfasser hat dafür gesorgt, daß die Lektüre nicht langweilig ist, und sich ernstlich beflissen, auf Grund objektiver Quellenstudien sie auch zuverlässig zu machen, Eigenschaften, welche hoffen lassen, daß sein Buch einen großen Leserkreis finden wird.
Rothenschirmbach, den 12. Juni 1893, Warneck.