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Swahili Grundkurs

Swahili Grundkurs

Für den Selbstunterricht, insbes. mit den zusätzlichen Toncassetten ist dieser Band gut geeignet
Möhlig, Wilhelm J. G.; Heine, Bernd
40005
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Swahili Grundkurs

Herausgeber: Wilhelm J.G. Möhlig; Bernd Heine
Reihe: Afrikawissenschaftliche Lehrbücher, Band 3
Rüdiger Köppe Verlag
4. Auflage, Köln 1999
Broschur, 16x24 cm, 341 Seiten


Vorwort zur 4. Auflage:

Dieses Lehrbuch soll den einführenden Swahili-Unterricht sowohl an Universitäten als auch an Institutionen zur praktischen Vorbereitung auf eine Tätigkeit in Ostafrika unterstützen. Für den Selbstunterricht, insbesondere im Verbund mit den Toncassetten zum "Swahili Übungsbuch" ist dieser Band ebenfalls geeignet.

Studienbeginner der Afrikanistik stellen die Hauptzielgruppe des Werkes dar. Spezielle Fachkenntnisse werden daher nicht vorausgesetzt. Fortgeschrittenen Studenten sei das im selben Verlag erschienene "Swahili-Handbuch", herausgegeben von Gudrun Miehe und Wilhelm J.G. Möhlig, empfohlen. 14 Fachleute haben hierin ihr Wissen vereinigt und spezielle Fragen der Swahilistik in 19 Kapiteln abgehandelt.

Eine umfangreiche Chrestomathie mit 17 Texten bekannter Schriftsteller schlagen eine Brücke zur modernen Prosa und Dokumentarliteratur im Swahili. Das vorliegende Werk beruht auf einer 30jährigen Erfahrung im universitären Swahili-Unterricht. Es hat zwei Vorläufer:

- Heine/Möhlig: "Grundkursus des Swahili für den Unterricht im Sprachlabor", Köln 1968

- Möhlig/Heine, "Praktische Sprachlehre des Swahili (Kursus für Kolleg und Sprachlabor)", Bad Honnef 1985, sowie drei Vorauflagen (1991, 1993 und 1995).

Der Stoff ist so angeordnet, daß die ersten zwanzig Lektionen in zwei Semestern von insgesamt siebenmonatiger Dauer bei vier Semesterwochenstunden neben dem sonstigen akademischen Lernpensum der Afrikanistik bewältigt werden können. In den Lektionen 21 bis 30 wird das Arbeitstempo beschleunigt, weil wir hier auf den Lernerfahrungen des ersten Abschnitts aufbauen können.

Das Pensum dieser Lektionen ist unserer Erfahrung nach in etwa fünf Monaten bei zwei Semesterwochenstunden gut zu meistern. Jede Lektion besteht aus fünf Teilen, die jeweils mit Großbuchstaben gekennzeichnet sind. Der Unterhaltungsteil A dient dem Bedürfnis des Lernenden, sich möglichst bald in der Swahili-Gesellschaft sprachlich bewegen zu können. Grußformeln und alltägliche Gesprächssituationen stehen darum im Vordergrund, ohne Rücksicht auf das didaktische Fortschreiten durch die Grammatik (Teil B) oder den Wortschatz (Teil E) zu nehmen.

Letzterer beruht übrigens auf einer standardisierten Liste von etwa 1.000 Eintragungen, die zwischen den deutschen Swahili-Institute abgesprochen wurde, um den Swahili-Unterricht im Hinblick auf bundesweite Fördermaßnahmen für unsere Studenten zu vereinheitlichen. Diese Wörter sind im Vokabelteil der Lektionen jeweils bei ihrer ersten Verwendung aufgeführt. Im zusammenfassenden Wörterverzeichnis am Ende des Buches, wo auch die Vokabeln der Teile A (Unterhaltung) und D (Lesestück) enthalten sind, werden die Eintragungen aus der Standardliste mit einem Sternsymbol * kenntlich gemacht.

Der Teil C dient dem Einüben des grammatischen Stoffes. Diese Sätze sind so konzipiert, daß sie in der Klasse im Rahmen des bereits erlernten Wortschatzes leicht verändert oder erweitert werden können, um auf diese Weise zusätzliches Obungsmaterial zu erschließen. Im Abschnitt D befinden sich zusammenhängende Texte unterschiedlicher Genres und Schweregrade. Die Textsammlung beruht auf der alten didaktischen Erkenntnis, daß die aktive Sprechfähigkeit gefördert wird, wenn man kleine Prosatexte auswendig lernt.

Damit die Texte auch in einem fortgeschrittenen Stadium für die Vertiefung und Wiederholung des grammatischen Stoffes genutzt werden können, haben wir in den ersten zwanzig Lektionen der flüssigen Satz-für-Satz-Übersetzung eine interlineare Übersetzung hinzugefügt. Das parallel zu diesem Lehrbuch erscheinende Übungsbuch enthält u.a. einen Schlüssel zum Übersetzungsteil C des Grundkurses. Außerdem findet man im Übungsbuch die aus früheren Auflagen übernommenen Satzmuster für den Unterricht im Sprachlabor oder den Selbstunterricht mit Kassettenrecorder.

Die Neuauflagen beruhen auf der Mithilfe und positiven Kritik vieler Kolleginnen und Kollegen. Besonderen Dank schulden wir Herrn Professor Dr. Thomas Bearth (Zürich), Herrn Dr. Wolfgang Dodt (Berlin), Frau Rosemarie Beck, M.A. (Köln), Frau Susanne Luithlen, M.A. (Köln), Frau Eva Guddat (Oldenburg) und Frau Uta Reuster-Jahn M.A. (Mainz). Die wertvollen, auf praktischer Unterrichtserfahrung beruhenden Anregungen und Hinweise veranlaßten uns, viele Passagen des Buches neu zu überdenken und zu formulieren.