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Südwestafrika. Land zwischen den Extremen

Südwestafrika. Land zwischen den Extremen

Südwestafrika: Land zwischen den Extremen war in den 1960er Jahren ein bekanntes landes- und gesellschaftskundliches Werk mit vielen interessanten sw-Fotos.
Jenny, Hans
05-0059
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Buchtitel: Südwestafrika. Land zwischen den Extremen
Autor: Hans Jenny
W. Kohlhammer Verlag
Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz, 1966
Original-Leineneinband mit Schutzumschlag, 14x21 cm, 301 Seiten, sw-Fotos, Abbildungen, Karte

Zustand:

Ordentlich. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren und Einrissen. Innen sauber

Beschreibung:

»Das Schicksal hat es bestimmt, daß wir zum Laboratorium der Welt für das Zusammenleben und die friedliche Koexistenz von Menschen verschiedener Herkunft, unterschiedlicher Lebensauffassung und eines unterschiedlichen Entwicklungsniveaus ... geworden sind.« Diese Feststellung des Administrators von Südwestafrika, W. du Plessis, bringt klar zum Ausdruck, welche Bedeutung der Entwicklung in der ehemaligen deutschen Kolonie zukommt. Südwestafrika, 1920 vom Völkerbund als sogenanntes C-Mandat der treuhänderischen Verwaltung Südafrikas unterstellt, ist nicht wie andere Mandatsgebiete in die Unabhängigkeit entlassen worden.

Die gechlossene Stammesordnung bot der südafrikanischen Regierung vielmehr die Möglichkeit, ihre Politik der getrennten Entwicklung durchzuführen. Südwestafrika ist, so meint der Schweizer Autor, zu einem Experiment geworden, das zeigen wird, ob im Zeitalter der umfassenden Weltzivilisation noch eine differenzierte menschliche Gesellschaft möglich ist oder ob sich die Menschheit ausschließlich nach egalitären Prinzipien ausrichten wird. Die Problematik Südwestafrikas ist aber nur einer der zahlreichen Blickwinkel, unter denen der Verfasser das Land betrachtet.

Auch die geographischen und klimatischen Verhältnisse, die Flora und Fauna, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die Vorgeschichte, Kultur und Religion werden genauso in die Darstellung miteinbezogen wie die Wirtschaft und die Sozialstruktur des Landes. Auf diese Weise ist ein lebendiger Bericht über ein Land entstanden, das jenseits der panafrikanischen oder sozialistischen Extreme dem Weißen ein gutes Stück Europa erhält und dem Afrikaner ein Höchstmaß an wirtschaftlichem und sozialem Fortkommen garantiert.


Auszug aus diesem Buch: