Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

0 Artikel, 0,00 €
zum Warenkorb »

Your Shopping cart is empty.

 

Südwest-Afrika ohne Funkspruch. Erlebnisse bei der Deutschen Schutztruppe im schwarzen Erdteil

Südwest-Afrika ohne Funkspruch. Erlebnisse bei der Deutschen Schutztruppe im schwarzen Erdteil

Leonhard Pospiech ging mit der Deutschen Schutztruppe 1913 nach Südwest-Afrika. Seine Erlebnisse beschreibt er hier unterhaltsam und in guter Qualität.
Pospiech, Leonhard
05-0520_
gebraucht

nicht mehr lieferbar

Weitere Empfehlungen zu Südwest-Afrika ohne Funkspruch. Erlebnisse bei der Deutschen Schutztruppe im schwarzen Erdteil

Titel: Südwest-Afrika ohne Funkspruch. Erlebnisse bei der Deutschen Schutztruppe im schwarzen Erdteil
Autor: Leonhard Pospiech
Selbstverlag
2. Auflage, Esslingen/Neckar 1964
Originalbroschur, 15x21 cm, 119 Seiten, 27 sw-Fotos


Zustand:

Recht gut. Einband randseitig etwas Gebrauchsspuren, Kapitel bestoßen, inwending sauber. Mit Autorenwidmung.


Beschreibung:

Leonhard Pospiech gelangte mit der Kaiserlichen Schutztruppe ab 1913 nach Südwestafrika und war u. A. im Feldvermessungsdienst tätig, nahm an zahlreichen Gefechten teil und verbrachte, bis zur Ausweisung 1919, seit der Kapitulation 1916, über 3 Jahre im Kriegsgefangenenlager Aus. Seine Erlebnisse beschreibt er unterhaltsam und in guter Qualität.

[...] Um 4 Uhr nachmittags lief der Zug in Windhuk ein. Windhuk ist die Hauptstadt von Südwest-Afrika. Der Bahnhof ist verhältnismäßig groß und mit allen modernen Einrichtungen versehen. Kurz ertönte das Kommando „Aussteigen". Die langweilige Eisenbahnfahrt hatte ein Ende genommen. Auf die Karren des Feldvermessungstrupps, die zur Abholung unseres Gepäcks bestimmt waren, wurden die Sachen hinaufgeworfen.

Dann marschierten wir unter Führung eines alten Gefreiten nach der Kaserne. Diese liegt auf einer Anhöhe, umgeben von schönen Bäumen. Dort angekommen, verteilte uns der Feldwebel auf die betreffenden Stuben. Schön sahen diese nicht gerade aus. Die Stuben hatten Fußboden von Lehm, Fenster fast ohne Scheiben. Immerhin freute man sich, daß man wenigstens unter Dach war.

Am nächsten Morgen hielt der Stationschef, der Hauptmann von Rothmaler, eine Rede und ermahnte uns kurz über die Pflichten der Schutztruppe. Dann begaben wir uns auf unsere Stuben. Zuerst galt es, diese schmutzigen Räume gründlich zu säubern. Auch diese Arbeit war bald vollbracht und es wohnte sich da drinnen ganz behaglich. An jenem Tage schrieb ich mehrere Briefe nach der Heimat. [...]


Auszug aus diesem Buch: