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Die Bedeutung der Presse im Transitionsprozeß Südafrikas

Die Bedeutung der Presse im Transitionsprozeß Südafrikas

Arbeiten aus dem Institut für Afrika-Kunde
Märlender, Petra
24015
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Autorin: Petra Märlender
Arbeiten aus dem Institut für Afrika-Kunde, Band 106
Institut für Afrika-Kunde
Hamburg, 2000
3-928049-67-4
131 Seiten und Anhang, Broschur


Aus der Einleitung:

Begründung des Themas:

Seit Anfang der 90er Jahre hat Südafrika weitreichende Veränderungen durchgemacht. Die auf der Weit einmalige, weil gesetzlich verankerte Apartheidpolitik fand ihr Ende. Inwieweit die Presse in Südafrika an dieser Entwicklung beteiligt war, sie behindert oder gefördert hat, ist Untersuchungsgegenstand der Arbeit.

So soll analysiert werden, inwieweit die südafrikanische Presse zum Verlauf des Transitionsprozesses beigetragen hat, welche Bedeutung sie vor den ersten demokratischen Wahlen eingenommen hat und welche Bedeutung ihr heute beigemessen werden kann.
Diesem Thema wurde in Deutschland bisher wenig Aufmerksamkeit zuteil. Untersuchungsgegenstand ist meistens die politische Transition in Südafrika an sich, die Rolle der Presse ist hier bisher nicht als einzelner Akteur der Transition untersucht worden. Interessant ist die Untersuchung der Presse in Südafrika auch deshalb, weil sie zum einen über einen hohen technischen Standard verfügt, andererseits aber mit Problemen konfrontiert ist, die typisch für Entwicklungsländer sind, was nicht zuletzt Folge der Apartheid ist.

Aufteilung der Arbeit und Leitfragen:

Die Arbeit ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil umfaßt die Transitionstheorie und die Bedeutung der Medien, mit dem Schwerpunkt Presse, im Transitionsprozeß. Zunächst wird die politische Transition dargestellt. Und anhand dieser Grundlage werden die Medien in die dargestellten Phasen des Transitionsprozesses eingeordnet.

Die empirische Untersuchung der Presse in Südafrika stellt den zweiten Teil dar. Zunächst soll die Darstellung der Presse zu Zeiten der Apartheid die Bedingungen aufzeigen, unter denen Journalisten gearbeitet haben, um so beurteilen zu können, ob der Presse bzw. welchen Teilen der Presse eine Bedeutung bei der Einführung des Transitionsprozesses beigemessen werden kann. Um heutige Probleme, mit denen auch die Medien zu kämpfen haben, zu verstehen, ist die Einordnung der Presse in diese Entwicklung wichtig. Nach der Darstellung der Presse während der Apartheid wird ihre Bedeutung in den Phasen des politischen Protestes, der Liberalisierungs-, Demokratisierungsund Konsolidierungsphase untersucht.

Für den dritten und letzten Teil der Arbeit bedeutet das, daß auch bezüglich der politischen Veränderungen ein Vergleich vorgenommen wird. Ob die Demokratisierung als erfolgreich gelten kann, soll anhand der theoretischen Grundlagen überprüft werden. Dies ist wiederum Grundlage für die Untersuchung, welche Bedeutung der Presse innerhalb dieses Prozesses beigemessen werden kann, Der dritte Teil ist also der analytische Teil. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Konsolidierungsphase. Denn die Probleme und auch die Errungenschaften, die in dieser Phase deutlich werden, sind letztendlich das Resultat der vorhergegangenen Transitionsphasen.

Die Leitfragen lauten:

Inwieweit hatte die Presse Einfluß auf die Einleitung des Transitionsprozesses?
Inwieweit hatte die Presse Einfluß auf die einzelnen Transitionsphagen?
Inwieweit wurde die Presse selbst zum Objekt des Transitionsprozesses?
Welche Herausforderungen stellen sich für die Presse heute?
Aus der Beantwortung dieser Fragen ergibt sich die Bedeutung der Presse im Transitionsprozeß Südafrikas.