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Tierwelt des südlichen Afrika

Tierwelt des südlichen Afrika

Identifizierung der wichtigsten Tierarten mit über 400 Bildern und 200 Grafiken
Heer, Gottfried
22134

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24,95 €
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Tierwelt des südlichen Afrika

Autor: Gottfried Heer
Verlag J. Neumann-Neudamm
Melsungen, 2004
Kartoneinband, 15x21 cm, 192 Seiten, zahlreiche Farbfotos


Verlagsankündigung:

Über 400 Bilder, mehr als 200 Grafiken in einem übersichtlichen System angeordnet, helfen bei der Identifizierung der wichtigsten Tierarten die dem Safari-Touristen über den Weg laufen können.

- Die wichtigsten Säugetierarten, Vogelarten und Reptilien
- Großabbildungen männlicher und weiblicher Tiere.
- Spuren, Losung, Größen, Gewicht.
- Tiere im natürlichen Lebensraum
- Landschaftsformen und Vegetationszonen
- Tabellarische Übersicht über die Tiervorkommen in den großen Naturschutzreservaten
- Gefährdungs- und Rote-Liste-Status der einzelnen Tierarten
- Bestandszahlen, Nahrung, Lautäußerungen, Feinde, Fortpflanzung
- Tiernamen in Deutsch, Englisch und Lateinisch, teilweise mit regionalen Bezeichnungen


Beschriebene Tiere in Deutsch/Latein/Englisch:

Afrikanischer Wildhund - Lycaon pictus - Cape Hunting Dog
Agyptische Kobra - Naja haje - Egyptian Cobra
Barenpavian - Papio ursinus - Chacma Baboon
Berg-/Hartmanns-Zebra - Equus zebra zebra - Mountain Zebra
Blauducker - Cephalophus monticola - Blue Duiker
Bleichböckchen/Oribi - Ourebia ourebi - Oribi
Blesbock - Damaliscus dorcas phillipsi -Blesbok
Boomslang - Dispholibus typus
Breitmaulnashorn - Ceratotherium simum - Withe Rhinoceros
Büffel - Syncerus caffer - Buffalo
Buntbock - Damaliscus dorcas dorcas - Bontebok
Buschbock - Tragelaphus scriptus - Bushbuck
Damara Dik Dik - Madoqua kirkii - Damara Dik-dik
Eland/Elenantilope - Traurotragus oryx oryx - Eland
Elefant - Loxodonta Africana - Elephant
Elsterwürger - Corvinella melanoleuca
Erdwolf - Proteles cristatus - Aardwolf
Flusspferd - Hippopotamus amphibious - Hippopotamus
Gabelracke - Laniarius atrococcineus
Gabunviper - Bitis gabonica
Gackeltrappe - Afrotis afra
Gelbschnabeltoko - Tockus flavirotris
Gepard – Acinonyxjubatus - Cheetah
Ginsterkatze - Genetta tigrina - Spotted Genet
Giraffe - Giraffa camelopardalis - Giraffe
Grauer Lärmvogel - Corythaixoides
Großer Kudu - Tragelaphus strepsiceros - Greater Kudu
Grüne Mamba - Dendroapsis angusticeps - Green Mamba
Grüne Meerkatze - Ceropithecus aethiops - Vervet Monkey
Impala - Aepyceros melampus melampus - Impala
Kap Kobra - Naja nivea - Cap Cobra
Karakal/ Wüstenluchs - Felis caracal - Caracal
Klippschliefer - Procavia capensis - Rock Dassie
Klippspringer - Oreotragus oreotragus - Klipspringer
Korallenschlange - Aspidelaps lubricus - Coral Snake
Krokodil - Crocodylus niloticus - Nylkrokodil
Kronenducker - Sylvicapra grimmia - Grey Duiker
Kuhantilope - Alecelaphus buselaphus - Red Hartebeest
Leierantilope - Damaliscus lunatus - Tsessebe
Leopard - Panthera pardus - Leopard
Löffelhund - Otocyon megalotis - Bat-eared Fox
Löwe - Panthera leo - Lion
Moorantilope - Kobus leche - Red Lechwe
Moschusböckchen - Neotragus moschatus - Suni
Mozambique Speikobra - Naja mossambika – Mozambique Spitting Cobra
Nyala - Tragelaphus angasi - Nyala
Ohrengeier - Torgos tracheliotus
Oryx/Spießbock - Oryx gazella - Gemsbok
Pelikan - Pelecanus onocrotalus
Perlhuhn – Numidinae - Guinea fowl
Pferdeantilope - Hippotragus equines - Roan Antelope
Pinselohrschwein - Potamochoerus Larvatus - Bushpig
Puffotter - Bitis arietans arietans - Puffadder
Rappenantilope - Hippotragus niger - Säble Antelope
Rehantilope - Pelea capreolus - Grey-Rhebok
Ried bock - Redunca arundinum - Reedbuck
Rinkhalskobra - Hemachatus haemachatüs - Rinkhalscobra
Rotducker - Cephalophus natalensis - Red Duiker
Rotschnabeltoko - Tockus erythrorhynchus
Schabrackenschakal - Canis mesmelas - Black-back-jackal
Schwarze Mamba - Dendroapsis polylepis - Black mamba
Schwarzfußkatze - Felis nigripes - Small spotted Cat
Schwarznasenimpala - Aepyceros melampus petersi - Impala
Schwarzweiße Kobra - Naja melanoleuca - Forest Cobra
Serval - Felis serval - Serval
Sharpes Greisbock - Raphicerus sharpii - Sharp. Grysbok
Sitatunga - Tragelphus spekei - Sitatunga
Spitzmaulnashorn - Diceros bicornis - Black Rhinoceros
Springbock - Antidorcas marsupialis - Springbuck
Stachelschwein - Hystrix africaeaustralis - Porcupine
Steinböckchen - Raphicerus campestris - Steinbok
Steppenzebra - Equus burchelli - Burchell's Zebra
Strauß - Struthio camelus - Ostrich
Streifengnu - Connochaetes taurinus - Blue Wildebeest
Surikate - Suricata suricatta - Suricate
Tüpfelhyäne - Crocuta crocutta - Spotted Hyaena
Warzenschwein - Phacochaerus aethiopicus - Warthog
Wasserbock - Kobus ellipsiprymnus - Waterbuck
Weißschwanzgnu - Connochaetes gnou - Black Wildebeest
Zebramanguste - Mungos mungo - Banded Mongoose
Zebraschlange - Naja nigricollis nigric.
Zibetkatze - Civettictis civetta - African Civet


Beispielhafte Beschreibung:

Rote Kuhantilope

W bis 136kg
M bis 180kg
Hornlänge: ± 52cm
Rekord 74,93 cm
Schwanzlänge: 45cm
Nahrung: Gras, sie sind relativ wasserunabhängig
Lebenserwartung: ± 13 Jahre
Feinde: Leopard, Tüpfelhyäne, Löwe, afr. Wildhund

Fortpflanzung:
Tragzeit ca. 240 Tage,
1 Kalb

Bestandszahlen und Verbreitungsgebiete:
Namibia - 51.950
Botswana - 44.350
Zimbabwe - 50
Südafrika -11.340

Die Kuhantilope ist eine eher unbeholfen wirkende Antilope mit hohen Schultern, abfallender Rückenlinie, langem zugespitztem Kopf und seltsam geformten Hörnern. Die Färbung ihres Fells ist ein glänzendes rötliches Braun. Beide Geschlechter tragen Hörner. Die artverwandte Lichtenstein-Kuhantilope ist der roten Kuhantilope ähnlich. Sie kommt in Mosambik und in Südostzimbabwe und im Krüger-Nationalpark vor. Sie ist schwerer und hat etwas längere Hörner als die rote Kuhantilope.

Allgemeines: Rote Kuhantilopen leben gesellig in Herden mit bis zu 20 Tieren. Zu Beginn der Vegetationszeit (Beginn der Sommerregen) bilden sich auch größere Gruppen mit manchmal mehr als hundert Tieren. In Trockengebieten durchwandern sie große Strecken, um frisches Gras zu finden. Ausgewachsene Bullen besetzen Reviere oder schließen sich in Junggesellenherden zusammen. Sogenannte Haremsherden, d.h. Kühe, Kälber und ein dominanter Bulle besetzen die besten Weiden, Junggesellenherden müssen sich mit weniger begnügen. Die Antilope ist vorwiegend tagaktiv, geäst wird meist frühmorgens und spätnachmittags vorwiegend Gräser, gelegentlich auch Laub. Der Geruch- und Gehörsinn sind gut entwickelt, jedoch ist das Sehvermögen schwach. Sie laufen sehr schnell in graziösem Galopp. Von Natur aus neugierig, laufen sie oft eine kurze Distanz und bleiben dann stehen um sich umzuschauen und kommen sogar manchmal zurück.

Lebensraum: Sie bevorzugt offene Grassteppe und offene Baumsavanne. Sie ist nicht unbedingt auf Wasser angewiesen. Geschlechtsunterschied: Die Bullen sind schwerer und auch ihre Hörner sind dicker.
Lautäußerungen: Ein warnendes Prusten.


Inhaltsverzeichnis:

Impressum
Vorwort des Verfassers
Inhaltsverzeichnis
Naturschutz und Wildmanagement
Ein afrikanischer Sonnenuntergang
Erfolgreiche Wildbeobachtung
Tiere in natürlicher Deckung
Landschaftsformen / Vegetationsgebiete
Herdenbildung bei Großantilopen
Zeichenerklärung