Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

0 Artikel, 0,00 €
zum Warenkorb »

Your Shopping cart is empty.

 

Die Erziehung des Negers zu Arbeit

Die Erziehung des Negers zu Arbeit

Die Erziehung des Negers zu Arbeit ist eine Studie über die Abhängigkeit der afrikanischen Gesellschaften durch koloniale Pädagogik.
Markmiller, Anton
50007

sofort lieferbar

19,90 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
zurück
Buchtitel: Die Erziehung des Negers zur Arbeit
Untertitel: Wie die koloniale Pädagogik afrikanische Gesellschaften in die Abhängigkeit führte
Autor: Anton Markmiller
Reihe: DED-Beiträge zur Entwicklungspolitik
Dietrich Reimer Verlag
Berlin, 1995
ISBN 9783496025511
Broschur, 14x20 cm, 257 Seiten, etliche sw-Fotos und Abbildungen


Beschreibung:

In seiner Schriftenreihe „Reflektierte Praxis" veröffentlicht der DED ein Buch mit dem heutzutage provozierenden Titel „Die Erziehung des Negers zur Arbeit". Dabei handelt es sich um die Dissertation in Pädagogik, die Anton Markmiller, der Leiter der Vorbereitungsabteilung des Deutschen Entwicklungsdienstes verfaßte. Welchen Beitrag leistet diese rückblickende Arbeit zur Reflexion der gegenwärtigen Praxis des DED?

Bereichert durch eine kritische Auseinandersetzung mit der Dependenztheorie beschäftigt sich die Arbeit - zunächst - mit der Analyse des Zusammenstoßes der auf kapitalistischen Grundlagen beruhenden Ökonomie der Kolonialnation Deutschland und der subsistenzwirtschaflich organisierten Ökonomie im östlichen Afrika - einem Gebiet also, das später Deutsch-Ostafrika genannt werden sollte.

Der Prozeß der Kolonisierung dieses Gebietes ist hinreichend dahingehend beschrieben worden, daß die Grundmuster heutiger weltwirtschaftlicher Arbeitsteilung wesentlich in kolonialer Zeit begründet und legitimiert worden sind. Ausgeblendet bei der Diskussion dieser Zusammenhänge ist allerdings weitgehend der Beitrag des kolonialen Bildungs- und Erziehungswesens mit seinem wesentlichen Zweck der Arbeitserziehung, um die historische und aktuelle Abhängigkeit armer Gesellschaften zu errichten und abzusichern.

Gerade die Frage der Arbeitserziehung beinhaltet eine besondere Brisanz: Es geht hierbei schlicht um die Zurichtung von Menschen für die Bereitstellung von Arbeitskraft für den Kolonialherrn und die Verankerung eines entsprechenden Bewußtseins bei den Betroffenen.