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Seine große Freude

Seine große Freude

 
Menzel
43034
neu

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Untertitel: Friedrich von Bodelschwing und die Mission
Autor: Gustav Menzel
Verlag: Verlag der Vereinigten Evangelischen Mission
Wuppertal, 1982
Broschur, 12x19, 48 Seiten, 8 sw-Fotos


Zustand:

1, druckfrisch


Inhalt:

Vorwort:
In diesem Bändchen wird ein Vortrag veröffentlicht, den der frühere Direktor der Vereinigten Evangelischen Mission, Pastor i. R. Gustav Menzel, am 20. November 1981 gehalten hat. Den äußeren Rahmen dafür bildete die Hauptversammlung der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM), die zum ersten Mal seit dem Zusammenschluß von Bethel-Mission und Rheinischer Mission zur Vereinigten Evangelischen Mission (1970/71) in Bethel tagte. Zwei historische Anlässe kamen hinzu: Erstens hatte sich der Geburtstag Friedrich von Bodelschwinghs im März 1981 zum 150. Mal gejährt, und zweitens war die Arbeit der Bethel-Mission vor 90 Jahren in Usambara aufgenommen worden. Die meisten der im Vortrag zitierten Worte stammen aus den Büchern von Gerhard Jasper (sen.): „Das Werden der Bethel-Mission" und von WalterTrittelvitz: „Nicht so langsam!", sowie aus der dreibändigen Biographie „Friedrich von Bodelschwingh" von Martin Gerhardt und Alfred Adam und aus den von letzterem herausgegebenen Briefen Bodelschwinghs. Auf Wunsch werden dem Bändchen auch Auszüge aus Briefen, Dokumenten und Aufsätzen Bodelschwinghs mit gegenwartsbezogenen Überschriften beigefügt. Der Vortrag liegt in einer leicht überarbeiteten Form vor, die ein Zweifaches erhoffen läßt: daß sie das ursprünglich Gesprochene in seiner Lebendigkeit bewahrt und auf das Erscheinen der „Betheler Missionsgeschichte" neugierig macht, an der Gustav Menzel zur Zeit noch arbeitet. Peter Heinsius

Aus dem ersten Kapitel „Seine große Freude“:
Friedrich von Bodelschwingh (sen.) und die Mission
Bei einer Würdigung dessen, was Friedrich v. Bodelschwingh für unsere Mission, die Bethel- bzw. Vereinigte Evangelische Mission (VEM)1 bedeutet, könnten gewiß viele Kernworte zitiert werden. Einige davon möchte ich nennen:

„Nicht so langsam, sie sterben drüber!"; „Ich bitte, nicht in die Weite, sondern in die Tiefe zu wachsen"; „Unser Honig, unsere Butter aufs Brot, das ist uns unsere Mission"; oder das Wort aus seinem Testament: „Unsere Mission ist nicht ein zufälliges, sondern ein unveräußerliches Glied unserer selbst, eine grundlegende Freude unserer ganzen Arbeit, an der sich alle freuen dürfen." So vielsagend diese Kernworte auch sein mögen, wir wollen mehr. Wir wollen fragen, ob wir nicht doch an einigen Missionsgedanken und Praktiken Bodelschwinghs auch heute noch zu lernen haben. Ich hoffe, es gelingt dabei, neue Impulse zu gewinnen für unsere so andersartige Arbeit im Zeitalter der partnerschaftlichen Mission.

Bodelschwingh, der am 6. März 1831 zur Welt kam, hatte bereits sein 60. Lebensjahr erreicht, als er sich 1890 auf das Wagnis einließ, mit der Evangelischen Missionsgesellschaft für Deutsch-Ostafrika zusammenzuarbeiten. Es wäre töricht zu glauben, die Liebe zur Mission habe ihn damals ganz plötzlich ergriffen. Zum Verstehen seiner Mitarbeit in der Ostafrika-Mission müssen wir darum zunächst auf seine mannigfachen vorherigen Beziehungen zu verschiedenen Missionen eingehen. Das Schwergewicht meiner Ausführungen liegt dann natürlich und selbstverständlich auf seinem Einsatz für die Ostafrika-Mission, seiner Mitwirkung im Vorstand und seinem Verhältnis zu den Missionaren. In einem Anhang sollen dann einige Charakteristika - Elemente einer Missionslehre - festgehalten werden, die zum Unaufgebbaren der Mission gehören.