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Nicht von hier und nicht von dort. Umbruch und Brüche in Südafrika

Nicht von hier und nicht von dort. Umbruch und Brüche in Südafrika

Überzeugt durch hervorragende Landes- und Ortskenntnis von Südafrikas und authentische Berichterstattung
24031
978-3-89812-644-1
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Nicht von hier und nicht von dort. Umbruch und Brüche in Südafrika

Autor: Robert von Lucius
Fotos: Jürgen Schadeberg
Mitteldeutscher Verlag
Halle, 2009
ISBN 978-3-89812-644-1
Gebunden, 14x21 cm, 238 Seiten, 30 Fotos


Beschreibung:

2010 schaut die Fußballwelt auf Südafrika. In der Republik am Kap der Guten Hoffnung werden die Weltmeisterschaften ausgetragen – eine riesige Bühne für Sport, Glamour und Medienrummel. Aber wie schaut es hinter den Kulissen aus?

Stimmt das Klischee vom "verlorenen Kontinent"? Südafrika gilt als das Land mit der höchsten Gewaltkriminalität weltweit, als von AIDS verseucht, von Korruption zerfressen …

Robert von Lucius ist jemand, der es wissen muss. Als langjähriger Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb er über Politik, Sport, Kunst, Kultur und Religion zwischen Johannesburg und Kapstadt.

Ins Bild kommen das Leben der afrikanischen Jugend in den Townships, weltbekannte Künstler wie der "schwarze Picasso" Gerard Sekoto, Literaturnobelpreisträger wie Nadine Gordimer und John M. Coetzee, Musiker wie die "Mama Afrikas" Miriam Makeba und der König des afrikanischen Reggae Lucky Dube, Lichtgestalten wie die Ikone Nelson Mandela und der charismatische Erzbischof Desmond Tutu.

Deutlich werden der harte Weg vom Apartheidstaat bis zur Aufhebung der Rassentrennung 1994 und der mühsame Weg zur Demokratie bis heute.

Die Fotografien von Jürgen Schadeberg sind eigenständige Dokumente und Kunstwerke neben diesen faszinierenden atmosphärischen Texten.


Über den Autoren:

Robert von Lucius, geb. 1949, ab 1987 Korrespondent der F.A.Z. für das südliche Afrika, später für den gesamten Kontinent; seit 2006 Landeskorrespondent der F.A.Z. für Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt.


Über den Fotografen:

Jürgen Schadeberg, geb. 1931, 1950–1964 und wieder ab 1994 als Fotojournalist in Südafrika; Porträtfotograf, Momentaufnahmen; zahlreiche Bildbände.


Pressestimmen:

TOURS-magazin.de
"Robert von Lucius liefert mit diesem Buch ein tiefgründiges Portrait von Südafrika, dessen Politik, Geschichte und alle viele weitere für das Land wichtige Aspekte. Bei seinen Betrachtungen verfügt er als Fremder sowohl über genügend Abstand, als auch die notwendige Landeskenntnis, die er sich als langjähriger Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor Ort erworben hat. Er stellt berühmte Persönlichkeiten, die das Land durch ihre Visionen, Kunst oder Errungenschaften prägen vor, verschweigt aber nicht das andere Gesicht Südafrikas, das bestimmt wird durch Aids, Kriminalität und Armut. Diese innere Zerrissenheit einer Gesellschaft, die in ihrer Selbstwahrnehmung weder ganz afrikanisch noch europäisch ist, wird so dargestellt, dass man das Gefühl hat das Land und seine Leute kennen und verstehen zu lernen. Verdeutlicht werden die Veränderung und Entwicklungen am Kap der Guten Hoffnung durch Bilder aus den letzten 60 Jahren."

Achim von Dombois, Deutsche Lehrer im Ausland
"Der Verfasser überzeugt durch seine hervorragende Landes- und Ortskenntnis und durch eine authentische Berichterstattung. Das Buch ist leicht lesbar und flüssig geschrieben. Dem am politischen und kulturellen Leben des neuen Südafrika Interessierten wird das Buch warm empfohlen. Das verwendete Bildmaterial stammt teils von dem meisterhaften Fotografen Jürgen Schadeberg, dem die junge Kunst der Fotografie in Südafrika viel zu verdanken hat. Aussagekräftige Aufnahmen trägt dieser aus dem Leben der Townships ebenso wie aus dem offiziellen Südafrika bei."

zitty
"Von Lucius' Berichte und Reportagen sind vermittelnd und ohne einen Anflug arroganter Besserwisserei verfasst."

Peter Pauls, Kölner Stadtanzeiger
"Mehr als zwei Jahrzehnte bewegte sich von Lucius mit traumwandlerischer Sicherheit in der Welt der Hochfinanz ebenso wie in den Schwarzensiedlungen, in Theatersälen wie in Jazzkneipen. So entstand ein Buch mitten aus dem prallen südafrikanischen Leben. Ein Buch, das Lust auf mehr macht und in das Gepäck eines jeden ernsthaften Reisenden gehört."

Matthias Reichelt, Junge Welt
"Um einen differenzierten Blick auf das Land des großen Umbruchs mit seiner harten Wirklichkeit zwischen Hoffnung und Stagnation zu werfen, kommt das Buch mit den gesammelten Artikeln und Reportagen von Robert von Lu­cius gerade rechtzeitig. Der langjährige Korrespondent der FAZ hat mit großer Kenntnis, historischem Wissen und einer spürbaren Empathie und Liebe aus dem Land berichtet, dem er von Kindheit an verbunden war. Den entscheidenden Personen und Wegbereitern des neuen Südafrikas widmete der Autor hintergründige Artikel. Von Lucius’ Berichte und Reportagen sind in einer angenehmen Sprache verfaßt und von dem richtigen Gespür für historisch notwendige Erläuterungen und kontextuelle Informationen getragen. Der Autor versteht es vortrefflich, das Interesse an einem multiethnischen Land zu wecken, das sowohl ein schweres Erbe trägt als auch gleichzeitig eine große Zukunft haben wird. Das Buch ist mit zwei Fotostrecken des ebenfalls porträtierten deutschen Fotografen Jürgen Schadeberg ausgestattet. Mit Fotos in Schwarz-Weiß und Farbe aus sechs Jahrzehnten gibt es visuelle Eindrücke sowohl von der ländlichen Armut als auch von der reichhaltigen Kultur und dem langen Kampf gegen die Apartheid wieder."

Marit Arnold, Afrika-Post
"Das Buch ist ein stimmiges Ganzes. Robert von Lucius erlebte die Zeiten des Umbruchs unmittelbar, traf hochrangige Persönlichkeiten und war immer nah dran an Ereignissen und Menschen. Auch leiseren Themen, die es nur selten in die Berichterstattung westlicher Medien schaffen, gibt er Raum. Aus einem Mosaik von Momentaufnahmen setzt sich ein tiefgründiges, kritisches, aber auch liebevolles Bild des zerrissenen Landes zusammen, nicht zuletzt durch die zahlreichen Fotos von Jürgen Schadeberg. Dank der Tatsache, dass die Artikel jeweils unmittelbar zur Zeit der Ereignisse geschrieben wurden, werden Politisches, Alltägliches und Stimmungen greifbar. Es ist sicher nicht immer leicht, dieses Land zu lieben. Aber Robert von Lucius tut genau das."


Inhalt:

Südafrika - Kern und Hülle

Lebensgefühl
Verloren für immer?
Ungewohntes Miteinander
Schwarze Schuhcreme und Umzüge
Hier sind wir alle Gangster
Achterbahn
Samstags werden die Toten begraben
Jede zweite wird vergewaltigt
Big Brother in Afrika
Satansinstrument für die WM

Magische Orte
Mystische Insel
Brachland unter dem Tafelberg
Taverne der Meere
Shebeens und Hirsebier
Frontstadt
Weder Kranzler noch Alt-Heidelberg
Buddhistentempel im Overberg

Wahrheit und Versöhnung
Der Wahrheitsausschuss
Chemische Kriegsführung
Einzelschicksale oder System

Gestalten der Versöhnung
Die Ikone Nelson Mandela
Weise, aber nicht still
Legende zum Anfassen
Autobiografie - Kind und Vater Afrikas
Blockfreie
Thabo Mbeki
Der Bedrängte
Charmeur
Desmond Tutu
Wahrheitssucher
Frederik Willem de Klerk
Reformer
Helen Suzman
Lehrt das Fürchten

Momente des Wandels
Elf Druckzeilen beenden die Apartheid
Flaggenwechsel
Lobsinger im Parlament
Das erlösende Wort

Glaube und Staat
Schuldbekenntnis und Versöhnungswille
Die Theologen ziehen sich zurück
Ostern in Moria
Kette des Segens
Südafrikas Muslime erwachen
Jüdische Diaspora
Holocaust-Museum

Kunst und Kern
Barbaren vor den Türen
Marlene Dumas
Gerard Sekoto
Azaria Mbatha
Marc Chagall
Township-Kunst
Jürgen Schadeberg
Glasperlen
Breyten Breytenbach
John M Coetzee
Athol Fugard
Nadine Gordimer
Tom Sharpe
Alan Paton
Wilbur Smith
Heilen oder unterordnen?
Lucky Dube
Johnny Clegg
Hugh Masekela
Yehudi Menuhin
Miriam Makeba

Satire und Zensur
Pieter-Dirk Uys
Politischer Frühling und die Zensur
Tanz
Spiegelbild der Seele
Theater
Junge Experimente
Verwirrung nach Versöhnung

Was gilt, was bleibt?
Hochstimmung und Ineffizienz
Ein anderes Land
Mandarine und Kostgänger
Am Ende des Regenbogens
Trübsal und Pläne

Bilanz - Was ist, was gilt?
Quellenverzeichnis