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Namibia. Grenzen nachkolonialer Emanzipation

Namibia. Grenzen nachkolonialer Emanzipation

Kritische Betrachtung der Grenzen der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie der nachkolonialer Emanzipation in Namibia 1900-2003.
14001
9783860997840
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Buchtitel: Namibia. Grenzen nachkolonialer Emanzipation
Herausgeber: Hennig Melber
Verlag: Brandes & Apsel
Frankfurt, 2003
ISBN 9783860997840
Broschur, 14x20 cm, 224 Seiten


Beschreibung:

Die lange Geschichte von Unterdrückung und Widerstand in Namibia fand ihr vorläufiges Ende, als die SWAPO in einem von den Vereinten Nationen überwachten Übergangsprozess zur ersten Regierung der im März 1990 proklamierten Republik Namibia gewählt wurde. Der Prozess des politischen Wandels mündete seither in neue Formen gesellschaftlicher Herrschaft.

Unter der Befreiungsbewegung an der Macht werden in der politischen Ideologie und Praxis des heutigen Namibias die Grenzen zivilgesellschaftlicher Errungenschaften deutlich. Mit diesem Band liegt die erste kritische Analyse wesentlicher Aspekte gesellschaftspolitischer Kultur im nachkolonialen Namibia vor. Die Autoren zeigen damit auch die Grenzen von Befreiung im Sinne gesellschaftlicher Emanzipation in der einstigen deutschen Kolonie auf.

Inhalt:

Henning Melber: Vorwort
Henning Melber: Von kontrolliertem Wandel zu gewandelter Kontrolle: Grenzen nachkolonialer Emanzipation
William Heuva: Originalton Befreiungskampf: SWAPO-Medien im Exil
Sufian Hemed Bukurura: Zwischen Befreiungskampf und Verfassungsrecht: Namibia und Simbabwe
Clement Daniels: Himba und San: Rechte indigener Bevölkerungsgruppen
John S. Saul / Colin Leys: Wahrheit, Versöhnung, Verdrängung: Kampf um Gerechtigkeit der ehemaligen SWAPO-Gefangenen
Christopher Saunders: Befreiung und Demokratie: die "Autobiografie" von Sam Nujoma
Reinhart Kössler: Erinnerungspolitik, Versöhnung und Kriegsfolgen
Reimer Gronemeyer / Matthias Rompel: AIDS, Politik und Kultur
Minette E. Mans Musik und staatliche Kulturpolitik
Andre du Pisani: Befreiung und Toleranz