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Untertitel: Beitrag zur Geschichte der Missionsstation Otjozondjupa, des Kambazembistammes und des Hererolandes.
Autor: Nikolai Mossolow
Selbstverlag
Somerset West, Südafrika 1990
Broschur, 17x24 cm, 56 Seiten, 18 sw-Fotos, 1 Karte
Beschreibung:
Omuverumue-Berg, später von den Weißen Waterberg genannt, taucht in der Geschichte Südwestafrikas 1851 auf, als die Gegend in jenem Jahr erstmalig von zwei Europäern - Francis Galton und Charles John Andersson besucht wurde.
Die beiden landeten am 20. August 1850 in Walfischbai, reisten nach Otjimbingue und hielten sich dann längere Zeit auf dem nicht weit davon gelegenen Otjikango (Groß Barmen) auf, wo sie mit dem Gründer der dortigen Rheinischen Missionsstation, Missionar Carl Hugo Hahn, einem Baltendeutschen, Freundschaft schlossen.
Dort hörte Galton Erzählungen eines Mannes über das Ovamboland und das unterwegs gelegene Omuverumue Gebirge und den Otjimbonde (Omambonde) See, in dem sogar Flußpferde sein sollten. Auf Otjikango entbrannte Galton der Wunsch, eine Reise in diese Richtung zu unternehmen.
Galton reiste nach Okahandja und, da niemand den Weg nach Norden wußte, schickte er seinen jüngeren Begleiter Andersson voraus, um wenigstens einen Teil des Weges, bis Omuverumue, zu erkunden. Letzterer erfüllte diese Aufgabe und die beiden verließen am 5. März 1851 Okahandja und reisten über Otjamongombe (Hüttenhain), Okaruheke-Rivier, am Berg Ombotosu vorbei zu den Omatako-Kuppen, wo sie am 18. ankamen.
Der Weg führte sie weiter zu dem Ja-Kabaka (Okawaka)-Berg (Klein Waterberg), welchen sie sechs Tage später erreichten und wo sie an einem zwischen dem letzteren und dem Omuverumue Berg gelegen kleinen Vley kampierten. Vom Hörensagen wußten sie, daß Omuverumue- Berg, oder Waterberg, eine Festung der Bergdamara und Buschleute war [...]

