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Treibholz. Geschichte einer Freundschaft und einer Liebe
Der Kameldornbaum. Frauenschicksale in Deutsch-Südwestafrik...
Autor: Giselher W. Hoffmann
Verlag: Peter Hammer Verlag
Wuppertal, 1991
ISBN 3-87294-450-9
Kartoneinband mit Schutzumschlag, 15x21 cm, 438 Seiten
Beschreibung:
Der alte Ecksteen, Betreiber eines kleinen Kramladens in einem trostlosen Ort in Namibia, hat seinen alten Traum, in der Kalahari Diamanten zu finden, nie aufgegeben. Er verkauft alles, was er hat, und zieht auf eine heruntergekommene Farm in der Wüste. Mit Frau und minderjährigem Sohn. Und mit Hott-Nott, dem Wanderer, der ihm den Weg zum Reichtum zeigen soll... Auf der Suche noch Nahrung zieht eine Gruppe der Gwi, der „Erstgeborenen", wie sich die Buschmänner nennen, an dem Gebiet der Farm vorbei.
Einer von ihnen, der scheue Maler Katuma, wird ein Opfer dieser Begegnung. Später tötet Katumas Vater Ecksteen mit einem vergifteten Pfeil. Doch die Suche nach den Diamanten, den steinernen Tränen eines uralten Volkes, geht weiter. Beinahe schicksalhaft begegnen sich Gwi und Weiße - eine für die Naturmenschen tödliche Konfrontation. Nie hat man bisher über die „Erstgeborenen" - ihre Kultur, ihre Art und Weise, sich zu lieben, zu überleben - lebendiger und authentischer erfahren können als in diesem anspruchsvollen Abenteuerroman.
Aber trotz seines Engagements stellt der Autor Hoffmann nicht den „edlen" Wilden dem „verruchten" Weißen gegenüber: hier erzählt jemand, der seine Landsleute aller Farben und Rassen gut kennt, mit einem feinen Gespür für das Besondere seiner Figuren. Bei aller Spannung ist „Die Erstgeborenen" ein humorvolles Buch, ein Buch von den Begegnungen der Kulturen - und ein Epos auf ein Volk, das wahrscheinlich bald von dieser Erde verschwunden sein wird.
Auszug aus diesem Buch:

