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Kind Nr. 95

Kind Nr. 95

In ihren Erinnerungen berichtet Kind Nr. 95, Lucia Engombe, ein 'DDR-Kind' aus Namibia, von ihrer deutsch-afrikanischen Odysee.
13514
978-3-548-25892-8
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Titel: Kind Nr. 95
Untertitel: Meine deutsch-afrikanische Odysee
Autorin: Lucia Engombe; Peter Hilliges
Ullstein Verlag
10. Auflage, Berlin 2013
ISBN 9783548258928 / ISBN 978-3-548-25892-8
Broschur, 11 x 18 cm, 381 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Beschreibung:

Diese Teilbiographie von Lucia Engombe erregte bei ihrem ersten Erscheinen im Jahr 2004 große Anteilnahme, als mit ihrer brisanten und tragischen Geschichte erstmals auch das kollektive Schicksal der 'DDR-Kinder' aus Namibia einem breiten Publikum vorgestellt wurde. Während die DDR als Unrechtsstaat und Gefängnis seiner Bürger bekannt war, wußte kaum jemand etwas von den namibischen 'DDR-Kindern' in abgeschotteten Erziehungsanstalten des 1989 untergegangenen Arbeiter- und Bauernstaates. Auch der menschenverachtende und korrupte Zug der SWAPO-Führer in ihrem bewaffneten Kampf um die Macht in Namibia, wurde mit Kind Nr. 95: Meine deutsch-afrikanische Odysee deutlich vor Augen geführt. Lucia Engombe beschreibt in diesem ergreifenden Buch, das 2013 in seiner zehnten Auflage erschien, ihre kurze, von Flucht und Hunger belastete Kindheit im Ovamboland, ihre Schul- und Kaderausbildung in der DDR, die von 1979 bis 1989 dauerte, ihre Abschiebung nach Namibia mit zahlreichen anderen Mitschülern im Jahr 2000 sowie die folgenden Jahre danach, die sie, ausgesetzt in einem ihr vollkommen fremden Land, maßgeblich durch die Hilfe eines deutschstämmigen Farmerehepaares bewältigte. Entfremdet von der leiblichen Mutter, einer Mätresse des inzwischen als Präsidenten Namibias eingesetzten Sam Nujomas, und im Glauben ihr Vater sei als SWAPO-Kritiker und 'Verräter' längst tot, beschreibt sie eine traumatische Erfahrung nach der anderen, den tragischen Verlust jeglicher Wurzel und die Unmöglichkeit aus eigener Kraft Halt in einem stets fremdbestimmten Leben zu finden. Über die Tragik dieser mehr als 400 unschuldigen Kinder hinaus, die, in Absprache zwischen Erik Honecker und Sam Nujoma, zu besonders fanatischen SWAPO-Ideologen herangezogen werden sollten, zeigt dieses Buch die häßliche Fratze der Macht und, einmal mehr, die gesellschaftlich akzeptierte Belanglosigkeit menschlichen Treibgutes in der Geschichte.


Auszug aus diesem Buch: