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Namibia

Namibia

Die Geschichte und Gesellschaft Namibias aus marxistischer Sicht und mit teilweise seltenen Fotos.
Babing, Afred; Bräuer, Hans-Dieter
05-0551
gebraucht

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12,90 €
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Buchtitel: Namibia
Autoren: Alfred Babing; Hans-Dieter Bräuer
Verlag der Nation, Ost-Berlin
Berlin, DDR 1979
Leineneinband, 14x20 cm, 368 Seiten, 101 sw-Fotos, 4 Karten


Zustand:

Sehr gut. Geringste Gebrauchsspuren.

Aus "Das Gefecht bei Ongurumbashe":

[…] Im Morgengrauen des nächsten Tages dringen die Männer zum nahe gelegenen Stützpunkt der Rassistentruppen vor. Das weißgekalkte Kastell mit den wuchtigen Ecktürmen, Fort Namutoni genannt, stammt aus der deutschen Kolonialzeit. Nun dient es den Soldaten der verhaßten südafrikanischen Besatzungsmacht als Kaserne. Während des Aufstands gegen die kaiserdeutschen Kolonialisten hatten die afrikanischen Patrioten die Eindringlinge aus Übersee dort in ein Scharmützel verwickelt.

Die Welt weiß bis heute nicht genau, was sich am 26. August 1966 zwischen den Dornbüschen und Schirmakazien in Ongurumbashe, wie der Kampfplatz in der Nähe des Forts heißt, abgespielt hat. Es ist nicht exakt bekannt, wie viele Partisanen und wie viele Männer von der weißen Patrouille damals gefallen sind. Es war ein Überfall, und die Partisanen hatten das Überraschungsmoment für sich.

Doch wahrscheinlich war nur ein Jeep ausgebrannt - vielleicht waren es auch zwei -, und vielleicht hatten die Afrikaner ein paar Gewehre erbeutet oder gar ein Maschinengewehr oder einen leichten Granatwerfer. Aber Zahlen spielen in diesem Fall keine Rolle. Das Datum jenes Tages ist für alle Zeiten im Geschichtsbuch Namibias eingetragen als der Tag, da Männer der SWAPO, der Befreiungsbewegung des Landes, zum ersten Mal mit der Waffe in der Hand gegen ihre Unterdrücker gekämpft haben. An diesem 26. August wird alljährlich der Namibiatag begangen. [...]