Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

0 Artikel, 0,00 €
zum Warenkorb »

Your Shopping cart is empty.

 

Mit den wilden Tieren per Du

Mit den wilden Tieren per Du

Leons Abenteuer in Südafrika
26900
neu

sofort lieferbar

14,80 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Mit den wilden Tieren per Du

Autoren: Astrid Mohné; Gérard Rudschuck
Multi-Culti-Press
Norderstedt, 2008
ISBN 9783940941015
Broschur, 17x22 cm, 60 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen


Beschreibung:

In dem Kinderbuch „Mit den wilden Tieren per Du“ schildert der kleine Leon selbst seine spannenden Abenteuer in Südafrika.

Aus der Sicht eines Sechsjährigen wird den Kindern Land und Leute, Ausflüge und Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Safaris anschaulich näher gebracht.

Sowohl für Schulkinder als auch als Vorlesebuch für die Kleineren geeignet, ist dieses Scrap-Book, reich bebildert mit Kinderzeichungen, Collagen und Photos eine einmalige Einstimmung ins Traumland Südafrika für die ganze Familie.


Auszug: Geparden-Mut und Antilopen-Blut

Das 14.000 Hektar große Amakhala Wildreservat, nur 45 Minuten östlich von Port Elizabeth im Herzen vom Eastern Cape, ist unsere letzte Station.

In dem privaten, malariafreien „Big 5" Wildreservat gibt es Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel, Geparden, Siraffen, Zebras, viele Antilopenarten und Fischadler.

Hier bleiben wir zwei Nächte, zunächst in „Reed Valley Inn" bei Tracy und Rod. Die zweite Nacht verbringen wir auf der Farm „Leeuvenbosch" bei der Familie Folwds.

Zur Begrüßung bekommen wir Kinder ein „Welcome Pack", Rucksäcke mit Malstiften, Süßigkeiten und weiteren Überraschungen.

In unserem Kinderzimmer warten abends Beatrix Potter Bücher und das Betthupferl, Kekse und heiße Milch, auf uns müde Entdecker.

Tagsüber toben wir uns am Pool, Jungle Gym, Trampolin und Schaukel richtig aus. Weitere Aktivitäten, die das Kinderprogramm anbietet, ist ein Besuch eines echten Xhosa Dorfes. Die Kinder, aufgereiht wie die Orgelpfeifen, lächeln scheu, die Alten beginnen in ihrer Tradition für uns zu tanzen und zu singen.

Große Freude kommt auf, als ich einem kleinen Jungen mein Ferrari-Käppi schenke. Verpasst aber auch auf keinen Fall die tollen Wildbeobachtungsfahrten mit Ranger Richie! „Vor 15 Millionen Jahren war hier noch alles Meer" berichtet der junge Mann, als wir am späten Nachmittag zum Same Drive losfahren. Der Jeep sucht sich seinen Weg durch das sandige Terrain. Rechts und links der Fahrrinne dichtes Buschland, Kakteen und riesige, fächerförmige Aloen.

„Der Saft der Aloen hilft sehr gut gegen Magenkrankheiten und wird heute noch in der Medizin benutzt" erzählt Richie. Augenzwinkernd wendet er sich uns Kindern zu, die mit großen Ohren lauschen. „Die Mamas der Xhosas stillen damit ihre Kinder ab, die den bitteren Geschmack gar nicht mögen".

„Bah. Das schmeckt ja eklig" ist unser einstimmiges Urteil. Angewidert spucken wir den bitteren Stoff aus, als Richie eine der Pflanzen aufschneidet, um uns probieren zu lassen. „Und selbst Elefanten wissen sich damit zu helfen" erklärt er und zeigt auf das große Feld mit Aloen, „das hier ist die Elefantenapotheke."

Das Thema Elefanten bleibt weiter spannend für uns. Wenig später treffen wir auf einen Elefantenfriedhof. Wir sind beeindruckt, allein der Unterschenkelknochen überragt mich „Großen" um fast einen Kopf. Plötzlich steht einer der grauen Dickhäuter direkt vor uns.

„Norman" heißt der alte Einzelgänger, dem ständig Flüssigkeit die säulenartigen Beine herunter läuft. "Zu viel Testosteron" erklärt Richie. (Das ist dieses komische Y-Chromosom, das wir Jungs haben und uns mehr streiten und kämpfen lässt als die Mädchen). Aber ist es dann ratsam, so nah heranzufahren, Auge in Auge mit ihm und seinen gewaltigen Stoßzähnen?

Auf jeden Fall sehr beruhigend, dass der Ranger schon mal den Rückwärtsgang eingelegt hat. „Mama, guck mal, der macht..." ruft Lennox, als Mr. Norman sein „großes Geschäft" geräuschvoll fallen lässt. „Elefant Puppu" erklärt Richie und wir Kinder lieben dieses Wort.

„Giraffenpups und Graupenschauer" albern wir rum, während unsere Eltern auf dieser Safari-Reise noch öfters den Kopf schütteln werden: Die „Wer hat mir auf den Kopf gemacht", Geschichten sind nämlich besonders für die Kleinsten wie mein Bruder, das Allergrößte.

Nur einen Meter vom Jeep entfernt hinterlässt ein Nashorn sein faustgroßes Geschäft. Dazwischen ein kleiner Skarabäus Käfer, der eine riesige Kugel Tierdung vor sich herrollt. Außerdem sehen wir Zebras, Springböcke, Impala-Antilopen, die mit ihrer M-Fellmarkierung auf dem Hinterteil von den Rangern McDonald's Essen, „Fast Food of the bush „ genannt werden.

Von einem Plateau aus hat man einen herrlichen Blick über unendliche Weiten. Höhepunkt des Tages ist eine Begegnung mit meinem absoluten Lieblingstier. Im tollen Licht der Abenddämmerung lächelt die hochbeinige, elegante Geparden-Dame fotogen in die Kamera. Die ich als „Assistent der Fotografie", wie meine Eltern behaupten, inzwischen vorbildlich handhabe. [...]