Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

0 Artikel, 0,00 €
zum Warenkorb »

Your Shopping cart is empty.

 

Mach es wie die Sonnenuhr

Mach es wie die Sonnenuhr

"Mach es wie die Sonnenuhr" ist eine humorvolle Sammlung von Versen und Glossen zum das Zeitgeschehen in Südwestafrika.
05-0566
gebraucht

sofort lieferbar

34,80 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Buchtitel: Mach es wie die Sonnenuhr
Autor: Der Dampfschuster (H.P.A.H. Gerhardt)
Selbstverlag: H. P. A. H. Gerhardt
Swakopmund, Südwestafrika o. J. (1981)
ISBN: keine
Originalbroschur, 15 x 21 cm, 96 Seiten

Zustand:

Sehr gut. Geringste Gebrauchsspuren.
Selten.

Beschreibung:

H.P.A.H. Gerhardt (1905-1985) schrieb unter seinem Pseudonym "Der Dampfschuster", zahlreiche Verse und Glossen über seine Gedanken zum Zeitgeschehen und zu gesellschaftlichen Themen an die Allgemeine Zeitung in Windhoek, die diese unter den Leserbriefen veröffentlichte. Seine Beiträge machten ihn recht populär und sorgten öfter für interessante Reaktionen, Zustimmung oder Erwiderung. In seinem Buch "Mach es wie die Sonnenuhr" ist eine große Auswahl sowohl seiner Schreiben, die er stets humorvoll und mit Berliner Schnoddrigkeit verfaßte, sowie einige witzige Entgegnungen darauf, zusammengestellt.

Das Glotzofon:

Zu der Familie sagt der Baas:
Ich will nichts wissen, merkt euch das.
So ein Teewee kommt niemals mir ins Haus.
Und kommt es rein, schmeiß ich ihn raus.

Er sah's bei Freunden in der Kap.
Kam ein Besuch, stellt Pa ihn ab.
Doch deren Kinder, diese Jöhren
Sie wollten doch was seh'n und auch was hören.

So saßen sie, Ihr ahnt es schon
Vor dem verfluchten Glotzofon.
Man kann den Freunden nicht in's Auge schauen,
Man muß nur Glotzofoniens Bilder erst verdauen.

Man kommt nicht mehr zum denken, diskutieren
Man „muß" aufs Glotzofon nur stieren.
Drum, so sprach unser weiser Baas:
Faust uf'n Tisch, wir lassen das.

Doch heute - so nach manchen Monden
Ist der Gedanke längst verschwunden.
Wer sitzt am Abend, bis zum letzten Augenblicke
Vor'm Glotzofon? Nun rate mal: Der Baas und icke.


Auszug aus diesem Buch: