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Kamerun, Togo und die Vorgeschichte der deutschen Kolonisation

Kamerun, Togo und die Vorgeschichte der deutschen Kolonisation

Atlas, Handbuch und Katalog der postalischen Entwertungen
Gerlach, H.H.; Birken, A.
al0442-03
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Kamerun, Togo und die Vorgeschichte der deutschen Kolonisation

Untertitel: Atlas - Handbuch - Katalog der postalischen Entwertungen
Autoren: Hans-Henning Gerlach; Andreas Birken
Reihe: Deutsche Kolonien und deutsche Kolonialpolitik, Band 3
Philathek-Verlag
Königsbronn, 2000
Kartoneinband, 21x30 cm, 91 Seiten, durchgehend farbige und sw-Abbildungen


Inhaltsverzeichnis:

+ Übersicht über das deutsche Kolonialreich
+ Kartenteil:
- Blattweiser
- Legende
- Die Länder am Golf von Guinea heute
- Togo 1890 bis heute
- Kamerun 1890 bis heute
- Das deutsche Schutzgebiet Togo
- Die europäischen Niederlasssungen an der Guineaküste bis 1884
- Territorium unter Kaiserlich Deutschem Protektorat zwischen Lome und Klein Popo
- Übersichtskarte der Expedition des Deutschen Togo-Komitees und der französischen Expeditionen im Hinterlande von Togo
- Das deutsche Schutzgebiet Kamerun
- Kamerun-Gebirge und Kamerun-Fluss
- Die Duala-Dörfer um 1900
- Gustav Nachtigals Forschungsreise durch den Sudan 1869-74
+ Die westafrikanischen Postdampfschifflinien um 1900
+ Zeittafeln zur Geschichte und Postgeschichte:
- Die Vorgeschichte der deutschen Kolonisiation
- Togo
- Kamerun
+ Katalog der postalischen Entwertungen
- Kamerun
- Togo
+ Register


STATIONSSTEMPEL:

Erklärung des Reichspostamts am 23. Oktober 1909: „Zum Bedrucken der Postwertzeichen mit den amtlichen Aufgabe-stempeln sind nur die Postanstalten befugt. Geschieht das Bedrucken dennoch von anderer Seite, so sind im Postverkehr die Postwertzeichen als ungültig anzusehen. Die Sendungen werden als unfrankiert angesehen und mit Porto belastet. Als Stationsstempel sind u. a. bekannt: Misahöhe, Sansane Mangu, Atakpame, Basari (Bassar), Kete-Hedwigswart, Kete-Kratschi, Kpandu.


DIE POST IM WELTKRIEG

1914-18. Nach der Erklärung des Kriegszustandes am 5. August 1914 wurden alle wehrfähigen Männer einberufen. Da diese Einberufung auch die Postagenten betraf, kam der Postverkehr weitgehend zum Erliegen. Oben angegebene VZ dürften deswegen meist vorzuverlegen sein. Letzte Post nach Deutschland vor Kriegsausbruch ist bekannt und mit Daten vom 11. bis 25.07.1914 versehen.

Diese Post wurde durch die Woermann-Linie mit Dampfer „Henny Woermann" über Pernambuco (Brasilien) und Antwerpen (Niederlande) befördert. Die Post kam Anfang Oktober 1914 in Deutschland an. Die meisten Poststücke wurden angeblich unzensiert ausgeliefert und könnten mit Euro 500,— bewertet werden. Die zensierten Belege tragen von der Auslandszensurstelle Cöln-Deutz den entsprechenden Vermerk des Zensors mit Amtssiegel. Diese sind sehr selten auf dem Markt und deswegen mit LP zu bewerten. Kriegsgefangenen- und Interniertenpost müsste bis Mitte Juli 1915 aus den Lagern in Dahomey abzusenden möglich gewesen sein. Denn durch Zwangsmaßnahmen an in Deutschland gefangenen Franzosen wurden die Deutschen erst zu diesem Zeitpunkt entlassen. In der bisher gefl. gebrauchten Literatur wird jedoch das Ende der Postaufgabe mit dem 20.06.1915 datiert.

Weitere Lager bestanden in Marokko, Algerien, Frankreich und in der Schweiz. Letztere waren Internierungs- sowie Durchgangs- und Entlassungslager. Richtlinien zu Handelspreisen gibt die Arbeitsgemeinschaft der Sammler deutscher Kolonialpostwertzeichen e. V. bekannt. [..]