Es befinden sich keine Artikel im Warenkorb
![]() Autorin: Margaret Jacobsohn
Die Hände, mit denen der Hirte nach Wasser gräbt, zeigen die Spuren des harten Alltags... ein Arm, der vor Fett und Ocker glänzt, wird von Kupferarmbändern geziert... zwei Stammesältere, die sich vertraut mit ihren Ahnen unterhalten. Dies sind einige der eindrucksvollen und atemberaubend schönen Photographien, die Peter und Beverly Pickford eingefangen haben und die ein Buch illustrieren, das die faszinierende Lebensart der Himba authentisch erzählt. Neben den Bildern finden sich Mythen oder Erzählungen von Margaret Jacobsohn, die zum Himba-Ehrenmitglied wurde und diesen einheimischen Stamm im Nordwesten Namibias besser als fast jeder Europäer vor ihr kennengelernt hat. Sie verbindet bezaubernde Geschichten und tatsächliche Begebenheiten und dokumentiert so eine extrem widerstandsfähige Gruppe von Menschen, die mit Dürre und Veränderung konfrontiert werden. Ihr Leben wird von der lebensfeindlichen Skelettküste am Rand der Namibwüste, von unwegsamer Landschaft und ungewissem Regen bestimmt. Eine Dürre Anfang der achtziger Jahre, die schlimmste seit Menschengedenken, ließ mehr als 130.000 ihrer Rinder verenden - zwei Drittel des gesamten Bestandes im Kaokoland. Die Himba sind heute stärker bedroht als je zuvor. Wiederkehrende Trockenheiten, zunehmender Einfluß westlicher Zivilisation durch Touristenscharen, Alkohol und Krankheiten sowie Auseinandersetzungen um ein großes Staudamm-Projekt im traditionellen Stammesgebiet am Kunene bei Epupa verändern ihre jahrhundertealte Lebensweise in kurzer Zeit dramatisch. Die Position der kleineren Volksstämme im Vielvölkerstaat Namibia ist nicht gesichert. Die Autorin hat selbst die Himba beobachtet und an ihrem Leben teilgenommen. Ihr Text stellt ihre Welt in beschwörenden Schlaglichtern der Vergangenheit und der Gegenwart dar. Das unmittelbar Erlebte und die Integrität von Margaret Jacobsohns Berichterstattung - verbunden mit den herrlichen Farbabbildungen der Pickfords - ergeben zusammen eine bisher einmalige Darstellung der „Ockermenschen der trockenen Flußbetten".
- Landkarte - Bibliographie |


