Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

0 Artikel, 0,00 €
zum Warenkorb »

Your Shopping cart is empty.

 

Herrschaft und Alltag im vorkolonialen Zentralnamibia. Das Herero- und Damaraland im 19. Jahrhundert

Herrschaft und Alltag im vorkolonialen Zentralnamibia. Das Herero- und Damaraland im 19. Jahrhundert

Herrschaft und Alltag im vorkolonialen Zentralnamibia. Ein Studie über die Geschichte des Herero- und Damaraland im 19. Jahrhundert.
13021
978-99916-40-98-3
neu

sofort lieferbar

34,80 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Weitere Empfehlungen zu Herrschaft und Alltag im vorkolonialen Zentralnamibia. Das Herero- und Damaraland im 19. Jahrhundert

Buchtitel: Herrschaft und Alltag im vorkolonialen Zentralnamibia
Untertitel: Das Herero- und Damaraland im 19. Jahrhundert
Autor: Dag Henrichsen
Verlag: Basler Afrika Bibliographien Namibia Resource Center & Southern Africa Library
Verlag: Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft
Basel, Schweiz; Windhoek, Namibia 2011
ISBN 978-99916-40-98-3 Namibia
ISBN 978-3-905758-23-8 Schweiz
Broschur, 17x24 cm, 388 Seiten, sw-Fotos


Beschreibung:

In dieser ersten umfassenden Studie zur Geschichte Zentralnamibias im 19. Jahrhundert geht der Historiker Dag Henrichsen auf die komplexe afrikanischen Alltags- und Herrschaftsgeschichte der Region ein. Zentralnamibia erlebte zu dieser Zeit tiefgreifende Veränderungen – eine ausgeprägte Verarmung seiner Bevölkerung um die Jahrhundertmitte, wenig später eine beeindruckende Konsolidierung von Herero als wohlhabende Viehhalter – und moderne Gewehrgesellschaft und gleichzeitig die Herausbildung der ersten christlichen Elite.

Die neuen Ovahona wie Kamaharero, Zeraua oder Kambazembi schufen nicht nur einen ausgedehnten Herrschaftsraum, das ehi rOvaherero (Land der Ovaherero), sondern setzten gegenüber der Damara Gesellschaft neue Abhängigkeitsverhältnisse durch. Dag Henrichsen analysiert die ausgesprochen dynamische Hegemonialstellung der afrikanischen Pastoralnomaden und geht auf die herausragende Bedeutung des aus der südafrikanischen Kapkolonie expandierenden Handelskapitalismus ein.

Die markanten Veränderungen im afrikanischen Alltag werden ebenso dargestellt wie das Selbstverständnis der afrikanischen Christen auf den Missionsstationen von Otjimbingue, Okahandja und Omaruru. Den Beginn der deutschen Kolonialherrschaft in der Region verankert Henrichsen in einer akuten Herrschaftskrise, die zu frühkolonialer Rebellion von jungen Afrikanern und einer ersten christlichen Frömmigkeitsbewegung führte.


Auszug aus diesem Buch: