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Ein Gang durch das prähistorische Twyfelfontein

Ein Gang durch das prähistorische Twyfelfontein

Die Geschichte der Entdeckung und Deutung Twyfelfonteins.
Pager, Shirley-Ann
13843
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Autorin: Shirley-Ann Pager
Verlag: Typoprint
Windhoek. O. J.
Broschur, 17x24 cm, 24 Seiten, durchgehend Farbfotos, 1 Karte


Aus „Wie der Name Twyvelfontein enstand“:

„Twyfelfontein" ist ein relativ neuer Name für eine sehr alte Frischwasserquelle, die bei den frühen Damara-Menschen, die in dieser Gegend lebten, als Ul-AIS bekannt war. Ul-AIS heißt soviel wie „eine Wasserstelle inmitten einer Anhäufung von Steinen". Dies ist die einzige Stelle in der Umgebung, wo man immer mit frischem Wasser, das aus dieser Quelle entspringt, rechnen konnte. Als in den Jahren um 1940 das Gebiet für die Farmwirtschaft freigegeben wurde, nannte es der Farmer, der das Land gekauft hatte, Twyfelfontein, was soviel wie „unsichere, zweifelhafte Quelle" bedeutet.

Reinhardt Maack entdeckte 1917 die Felsmalerei der ,,Weißen Dame" im Brandberg. In den Tagebuchnotizen von seiner Vermessungsarbeit im Damaraland im Auftrag der Regierung erwähnte er1921, Unmengen von Felsgravierungen gesehen zu haben. Die einzigartige Fundstelle bei Twyfelfontein wurde jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg wiederentdeckt, als das Gebiet für die Formerei erschlossen wurde.


Aus „Twyfelfontein – eine Bestandsaufnahme von einzigartiger Felskunst“:

Während Reinhard Maack 1921 als Landvermesser für die Regierung im Damaraland tätig war, erwähnte er Unmengen von Felsgravierungen in seinem Tagebuch. Aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als diese Gegend für die Farmerei geöffnet wurde, wurden die einzigartigen Felskunstwände wiederentdeckt. Jedoch war es erst die sorgfältige Bestandsaufnahme dieser umfangreichen Sammlung von Felsgravierungen durch Dr. Ernst Rudolph Scherz, die diese Gegend so berühmt gemacht hat. In den Jahren um 1940 hat Dr. Scherz es sich zur Aufgabe gemacht, alle bekannten prähistorischen Felskunststellen in Namibia zu beschreiben und zu photographieren. Kaum hatte er von Twyfelfontein erfahren, plante er auch schon einen Besuch dorthin.

1950 sah er die Stelle zum ersten Mal und war überrascht über die Vielfalt der dargestellten Tiere. Sogar die Spuren waren abgebildet. Danach kam er noch viele Male zurück, um zu photographieren und Kopien aller Petroglyphe anzufertigen. Als er mit der Arbeit fertig war, konnte er berichten, daß es 2500 Felsgravierungen auf insgesamt mehr als 200 Sandsteinplatten gibt. Er hatte auch eine Reihe von Felsmalereien an den Sandstein-Felsüberhängen entdeckt; die meisten befinden sich oberhalb der Felsblöcke mit den Gravierungen.