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Dinteria Nr. 1

Dinteria Nr. 1

Beiträge zur Flora und Vegetation von Südwestafrika
Giess, Willy
di01
neu

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Autor: Wilhelm Giess
Verlag: S.W.A. Wissenschaftl.Gesellschaft
Windhoek, 1968
Broschur, 17x24 cm, 51 Seiten, 1 Karte, 16 Fotos


Verlagsankündigung:

Die vorliegende erste Ausgabe der „Dinteria" erscheint im 100. Geburtsjahr von M. K. Dinter, dem ersten Botaniker des damaligen Schutzgebietes Deutsch-Südwestafrika. Seinem Gedächtnis und seiner Ehrung ist die Schriftenreihe „Dinteria" gewidmet.


Aus dem Beitrag "Kurt Dinter":

Wenn wir diese Reihe der Publikationen der Wissenschaftlichen Gesellschaft von Südwestafrika „DINTERIA" nennen, so geschieht dies im Gedächtnis an den ersten Botaniker in dem damals noch sehr jungen Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika. Schon in seiner Jugend hatte der am 10. Juni 1868 in Bautzen geborene Moritz Kurt Dinter eine ganz besondere Liebe zu den Pfanzen, die ihn später zu seinem Beruf als Gärtner und Botaniker führte. Nach seiner Tätigkeit an den verschiedensten Botanischen Gärten in Deutschland wurde er Kurator an dem berühmten Garten von Thomas Hanbury in La Mortola bei Ventimiglia in Italien. Dort wurde er ein halbes Jahr beurlaubt, um am Kgl. Botanischen Garten in Kew, England, zu arbeiten.

Mitte 1897 sehen wir Kurt Dinter auf der „Melitta Bohlen" auf der Fahrt nach Südwestafrika. Im Juni 1897 landete er in Lüderitzbucht. Nach einjähriger Tätigkeit im Dienst der Deutschen KolonialgeseUschaft mit dem Domizil in Salem am Swakop in der Namib gab er Anfang 1899 diesen Posten auf und zog sammelnd zu Fuß nach Windhuk. Mehrere „Fußreisen", selbst bis nach Grootfontein, folgten. Mit zwei Hereros, die wie Dinter selbst jeder 30 kg an Sammelmappen, Proviant und Wasser zu schleppen hatten, wurden etwa 1000 km zurückgelegt.

Wie Dinter selbst schreibt: „Die Märsche betrugen, dem Zweck der Reise und dem Gewicht der Lasten entsprechend, meist nur 20 km am Tage, war dies doch bei der herrschenden Hitze tagsüber und den meist tiefsandigen Wegen reichlich genug."

Betrachtet man heute im Zeitalter des Autos diese gewaltigen Anstrengungen, so muß man zu der Ueberzeugung kommen, daß großer Idealismus und Freude am Schaffen im Neuland Dinter zu diesen einmaligen Leistungen bewegt haben müssen. Im Mai 1900 trat Dinter dann als Forstbeamter des Kaiserlichen Gouvernements mit Sitz in Brackwater bei Windhuk in den Regierungsdienst und wurde später als der erste amtliche Botaniker in Südwestafrika angestellt. Bereits zu dieser Zeit erreichte sein Herbarium 1500 Arten, wovon ein korrespondierendes Herbar an Professor Hans Schinz nach Zürich gegangen war.

Während seines Heimaturlaubes im Jahre 1905 führte ein Besuch des Botanischen Museums in Berlin-Dahlem zur Abtretung des Restes seines im Hererokrieg in Okahandja verlorengegangenen Herbars an dieses Institut. Nach seiner Rückkehr nach Südwestafrika sandte er sämtliche Duplikate seiner weiteren Aufsammlungen nach Berlin-Dahlem. [...]


Inhaltsangabe:

- Kurt Dinter (W. Giess)

- Foreword by Dr. J. S. Watt, Director of Agriculture Zum Geleit (W. Giess)

- A short report on the Vegetation of the Namib Coastal area from Swakop-mund to Cape Frio (W. Giess) (6 plates)

- Die Gattung Rhigosum und ihre Arten in Südwestafrika (W. Giess) (9 Fotos, l Karte)